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AOK-Krankenhausreport: Mehr Tote durch Behandlungsfehler als im Straßenverkehr
DPA

19.000 Klinikpatienten sterben laut Schätzungen jährlich durch vermeidbare Behandlungsfehler. Dies geht aus dem Krankenhausreport 2014 der AOK hervor. Bessere Hygiene und größere Spezialisierung von Kliniken könnten Abhilfe schaffen.

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Nemetz 21.01.2014, 17:13
50. privat versichern!

dem haelt die Deutsche Krankenhausgesellschaft entgegen: Von 100.000 gesetzlich Versicherten waren im Jahr 2012 23 Personen betroffen, von privat Versicherten aber nur 4.

Hochklassige Medizin ist eben teuer! Frueher sprach man von 1., 2. und 3. Klasse im Krankenhaus; gesetzlich Versicherte sind auch heute noch 3. Klasse, es ist eben so in einer pluralistischen Gesellschaft.

Deswegen: privat versichern.

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robeuten 21.01.2014, 17:27
51.

Zitat von gisela_hannover
Die meisten Behandlungsfehler passieren anscheinend bei nicht-routinemäßigen Eingriffen. Statt in solchen Fällen eine OP zu übernehmen, sollten die Krankenkassen dem Patienten/der Patientin eine Zweitmeinung bezahlen, statt einen riskanten Eingriff in Kauf zu nehmen. Zum einen kostet der Eingriff mehr als eine Zweitbeurteilung durch einen Arzt und könnte sich als unnötig herausstellen. Zum anderen kann durch Behandlungsfehler die Lebensqualität der Betroffenen stark eingeschränkt werden, in bestimmten Fällen führt ein solcher Fehler zum Tod. Zweitmeinungen könnten Abhilfe schaffen, bevor es zu einer riskanten OP kommt. In bestimmten Fällen kann man sie anscheinend auch online einholen. Ich habe zum Beispiel die Homepage entdeckt. Da kann man sich eine Zweitmeinung online bestellen. Man braucht dafür allerdings alle Unterlagen des ersten Arztes. Hat schon jemand Erfahrungen gemacht mit Online-Zweitmeinungen oder Zweitmeinung an sich? Wie bringe ich das meinem ersten Arzt schonend bei?
Hallo,

Sie sind nicht verpflichtet, daß Ihrem Arzt mitzuteilen - umgekehrt, wenn seine Entscheidung fachlich korrekt ist, wird er/sie damit keinerlei Probleme haben!
Ein Zweitentscheider (werde häufig bei komplexen Krebsleiden als Zweitmensch hinzugezogen; da geht es nie darum, dem Kollegen am Zeug zu flicken, sondern schlicht das Optimum für den Patienten herauszuholen, weil man auf einem bestimmten Gebiet vielleicht einfach mehr Erfahrung hat...)
Ich mache zwar auch reine Aktenkonsile, aber es ist immer besser, den Betroffenen gesehen zu haben; wäre also bei online-Portalen doch eher skeptisch...

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Nemetz 21.01.2014, 17:30
52. Privatpatientin

Zitat von patientischeSelbstjustiz
Der Steuerzahler kann nicht weiter auf KOsten der Allgemeinheit den "Wunsch nach dem Porsche" finanzieren. Ein sehr legitimier Wunsch,sofern er auf einem freien Markt erkämpft wird und nicht in parasitärer Planwirtschaft . in der sich Ärzte auf unser aller Kosten bereichern. 180 mittlerweile Überschuss!! der Praxen.Assistenzärzte steigen mit 65 000 ein. Das kann nicht angehen. Weder die Qualifikation ,noch die Qualität noch der lächerliche "Dr.med" rechtfertigt das. Die Selbständigkeit, die jeden wirklichen Unternehmer beleidigt, shcon mal gar nicht
Sie koennen als 3.-Klasse-Patient, und das sind alle gesetzlich Versicherten, nicht dieselbe Qualitaet erwarten wie 1.-Klasse-Patienten, bei uns wird sehr viel mehr auf Hygiene geachtet, alleine schon wegen der Hoehe zu erwartender Schadensersatzforderungen, falls Unregelmaessigkeiten = Schlamperei zu Gesundheitsschaeden fuehren.

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chalchiuhtlicue 21.01.2014, 17:33
53. Whistleblowing wird bestraft ...

Und dies nicht nur von den Betroffenen, sondern sogar von Dritten, die dadurch überhaupt nicht negativ betroffen sind, sondern sogar Vorteile davon haben. Mag man kaum glauben, aber genau das ist mir gerade passiert. Wenn also unbeteiligte Dritte schon peinlich berührt sind vom "whistleblowing" und sich dafür rächen, dann wird sich kaum einer trauen, gegen Missstände vorzugehen. ----------- Was die zitierte Statistik angeht, so würde ich mir diese gerne anschauen. Leider funktioniert der Link nicht. Bitte fixen!

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robeuten 21.01.2014, 17:34
54.

Zitat von mgerhard
Ich plädiere schon lange dafür, sämtliche Operationen (und evtl. auch Behandlungen) zumindest auf Wunsch des Patienten auf Video und Audio aufzuzeichnen. Der Patient sollte diese Dokumentation ausgehändigt bekommen, um im Falle eines Verdachts von Ärztepfusch das notwendige Beweismaterial zu haben.
Und schon wieder einer, der die Weisheit mit Löffeln gefressen hat - das, was bei einer OP am ehesten "schief geht", wird die Kamera nicht festhalten können (Infektion, falsche Indikation etc.).

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andreas.spohr 21.01.2014, 17:39
55. Regelmäßige Händedesinfektion zu Hause

na, dann haben sie mehr Glück als Verstand, wenn dadurch zumHause die Infektionsrate sinkt. Sie züchten fleißig resistente Keime und Ihre Kinder haben nur nich wenig Chancen, Abwehrkräfte zu bilden. Die Folgen sehen Sie dann, wenn mal keine Desinfektion möglich ist.
Schon der Hyoiene-Papst (emeritus) Daschner hat doch gerade vor Überhygiene gewarnt. Nicht jede Krankenhausinfektion ist auf mangelde Hygiene zurückzuführen, manche vielleicht aber auf übertriebene Hygiene. ...... und man glaubt es kaum: wo Menschen sind, sind Keime - es gibt keinen sterilen Op!

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robeuten 21.01.2014, 17:51
56.

Zitat von Nemetz
Sie koennen als 3.-Klasse-Patient, und das sind alle gesetzlich Versicherten, nicht dieselbe Qualitaet erwarten wie 1.-Klasse-Patienten, bei uns wird sehr viel mehr auf Hygiene geachtet, alleine schon wegen der Hoehe zu erwartender Schadensersatzforderungen, falls Unregelmaessigkeiten = Schlamperei zu Gesundheitsschaeden fuehren.
Das ist totaler Quatsch; gerade der "Kassen"patient hat Anrechte bezüglich Behandlungsqualität, die ein Privatpatient so nicht hat - genau deshalb werden an denen auch so gerne obskure Esogeschichten exekutiert...

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cindy2009 21.01.2014, 18:01
57. informieren

Zitat von peddersen
Dagegen hilft häufiges und richtiges Händewaschen - Desinfektion ist im normalsterblichen Haushalt unnötig. Im Gegenteil - genau DIESE überflüssige Desinfektion züchtet resistente Keime - was ja im Krankenhaus durchaus ein Problem ist. Im übrigen würde mich mal interessieren, wie man "weniger Erkältung" nachweist - haben Sie ne Zweitfamilie zur Kontrolle :) ?
Wieviele Erreger kennen Sie, welche resistent gegen Desinfektionsmittel sind?

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CancunMM 21.01.2014, 18:24
58.

Zitat von patientischeSelbstjustiz
Der Steuerzahler kann nicht weiter auf KOsten der Allgemeinheit den "Wunsch nach dem Porsche" finanzieren. Ein sehr legitimier Wunsch,sofern er auf einem freien Markt erkämpft wird und nicht in parasitärer Planwirtschaft . in der sich Ärzte auf unser aller Kosten bereichern. 180 mittlerweile Überschuss!! der Praxen.Assistenzärzte steigen mit 65 000 ein. Das kann nicht angehen. Weder die Qualifikation ,noch die Qualität noch der lächerliche "Dr.med" rechtfertigt das. Die Selbständigkeit, die jeden wirklichen Unternehmer beleidigt, shcon mal gar nicht
Da ist er ja wieder der Troll Bankenpeter.
Mit seinem Hass gegen Ärzte und Verbreitung von Unwahrheiten.

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rolli 21.01.2014, 18:27
59.

Zitat von sysop
19.000 Klinikpatienten sterben laut Schätzungen jährlich durch vermeidbare Behandlungsfehler. Dies geht aus dem Krankenhausreport 2014 der AOK hervor. Bessere Hygiene und größere Spezialisierung von Kliniken könnten Abhilfe schaffen.
Wann kommt endlich der Idiotentest für Ärzte?

rolli

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