Forum: Gesundheit
AOK-Krankenhausreport: Mehr Tote durch Behandlungsfehler als im Straßenverkehr
DPA

19.000 Klinikpatienten sterben laut Schätzungen jährlich durch vermeidbare Behandlungsfehler. Dies geht aus dem Krankenhausreport 2014 der AOK hervor. Bessere Hygiene und größere Spezialisierung von Kliniken könnten Abhilfe schaffen.

Seite 7 von 14
jojo1987 21.01.2014, 18:28
60.

Zitat von mgerhard
Ich plädiere schon lange dafür, sämtliche Operationen (und evtl. auch Behandlungen) zumindest auf Wunsch des Patienten auf Video und Audio aufzuzeichnen. Der Patient sollte diese Dokumentation ausgehändigt bekommen, um im Falle eines Verdachts von Ärztepfusch das notwendige Beweismaterial zu haben.
Dann plädiere ich auch dafür, dass Sie an ihrem Arbeitsplatz permanent gefilmt werden und die Videos ihrem Chef ausgehändigt werden, für den Fall, dass sie pfuschen.
Ach nein, das wäre dann wohl wieder skandalös, soetwas zu machen (siehe Lidl, etc)?

Sicherlich liegt in den Krankenhäusern einiges im argen. Warum wir aber gerade eine Krankenkasse eine Studie vorlege und Schuldige/notwendige Änderungen daraus ableiten lassen, finde ich ein wenig fraglich.
Insbesondere während die Kassen doch in den letzten Jahren Überschüsse angehäuft haben, während es in den Krankenhäusern an allen Ecken und Enden fehlt.

Im übrigen, rein rechnerisch: in Zeiten, in denen zum Teil Schwestern in Nachtdiensten 30 Patienten zu betreuen haben, ist sie mit ordentlichem Händewaschen, Händedesinfektion und anschließend der vorgeschriebenen Hautpflege alleine bei ihrer ersten Runde sicherlich einen Stunde los. Wie realistisch da eine wirklich gute Hygiene noch ist, können Sie sich ja selbst überlegen.
Für Ärzte, die idR auch eine Vielzahl an Patienten betreuen müssen ebenso.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CancunMM 21.01.2014, 18:31
61.

Zitat von mgerhard
Ich plädiere schon lange dafür, sämtliche Operationen (und evtl. auch Behandlungen) zumindest auf Wunsch des Patienten auf Video und Audio aufzuzeichnen. Der Patient sollte diese Dokumentation ausgehändigt bekommen, um im Falle eines Verdachts von Ärztepfusch das notwendige Beweismaterial zu haben.
Ja klar und dann motzen, dass Medizin noch teurer wird, da die Haftpflichtbeiträge der Ärzte ins Exorbitante steigen.
Dan haben wird amerikanische Verhältnisse.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
osuniemi 21.01.2014, 18:36
62.

wer kontrolliert im Krankenhaus, in den Stationen, die Ausgabe der verordneten Medikamente an die Patienten?
Niemand ! Tod wegen falscher Dosierung der Medikamente , Tod durch Arzneimittelinteraktionen, Tod durch Gabe falscher Medikamente.Es ist ein Skandal, dass es in den Krankenhäusern keine Verordnungskontrolle gibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
profsurgical 21.01.2014, 18:39
63. Selbst erlebt

habe ich Hunderte von Fehlern im Krankenhaus, und selbst nie welche gemacht, da immer gründlich gearbeitet, ohne Arroganz und mit Überstunden. Ergebnis: immer wieder Mobbing und Stellenverluste ! Das Böse sitzt in der Seele und in fehlender Moral !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gibbonnobbig 21.01.2014, 18:42
64.

Zitat von SNA
Wer so etwas schreibt, der hat eine MRSA Infektion geradezu verdient. Wenn Sie die Deutschen mit den niederländischen Zahlen vergleichen, wissen Sie, wieviel Tote auf das Konto von deutschen Ärzten gehen, die Hygiene sträflich mißachten. Die Durchkeimung der Bevölkerung mit multiresistenten Krankenhauskeimen ist inzwischen so schlimm, dass die Niederländer jeden (!) deutschen Patienten erst einmal in Quarantäne stecken!!! Ich unterrichte Hygienefachkräfte und muss sagen, dass man da die schlimmsten Geschichten erlebt. Chirurgen, die Ihre Rolex - die nicht steril zu Kriegen ist - im OP anlassen wollen, sind da noch das geringste...

Beweise, bitte, keine Vermnutungen.
Denn mehr als Annahmen und Vermututngen bietet die AOK auch nicht. Von daher ist diese Studie das Papier, auf dem sie steht, nicht wert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Neuer Debattierer 21.01.2014, 18:42
65.

Zitat von grimboldunfried
Tja, liebe AOK, aber Ihr wart es doch die alles in billig haben wollten (DRGs etc...). Ihr wundert Euch doch jetzt nicht wirklich, dass es bei geringeren Kosten und weniger Personal schlechter für den Patienten wird, oder? Liebe Politiker besonders, die Herren&Damen Blüm, Seehofer, Schmidt und Bahr; findet Ihr nicht auch komisch, dass ein erhöhter wirtschaftlicher Wettbewerb nicht automatisch zu einer besseren Qualität führt? Vielleicht war es ja doch der falsche Ansatz, die Gesundheit in Deutschland so zu "kommerzialisieren"?
Geringere Kosten? Wie kommen Sie denn darauf? Die Kosten für Krankenhausbehandlungen steigen jedes Jahr stärker als die Teuerungsrate. Und wo bitte ist Wettbewerb, wenn Kasse und Privatversicherung jedes Krankenhaus bezahlen müssen, egal, wie gut es ist?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fliegender-robert 21.01.2014, 18:46
66. blöder Vergleich !!

Das "Krankenhaus" ist ja bereits der "Unfall" und dadurch nicht mit dem "Verkehr" also "Normalbetrieb" vergleichen!
Wenn schon, müsste man Krankenhaustote mit Unfalltoten in's Verhältnis zum Normalbetrieb setzen.
Aber auch das hinkt! (Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich). Denn der Unfall = Krankenhaus ist ja per se schon der Personenschaden, der Verkehrsunfall noch nicht.
Also: Krankenhausfälle zu Krankenhaustoten im Vergleich zu Verkehrsunfällen mit Personenschäden zu Unfalltoten...

Billiger polemischer Vergleich! Spiegel *PFUI* !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karhu1 21.01.2014, 18:49
67.

Zitat von Omes
Und Behandlungsfehler ohne Todesfolge gibt es noch mehr. In meinem Umfeld gibt es zwei Behandlungsfehler mit Todesfolge (in einem Falle wurde Entschädigung bezahlt) und 4 Behandlungsfehler ohne Todesfolge, die mit sehr viel Leid verbunden sind. Unnötige oder falsche Medikation nicht mitgezählt, da fallen mir spontan drei Fälle ein, zwei schwerwiegend. Dazu kommen noch die Behandlungsfehler durch Zahnärzte, da geht es in Bereiche, die nach meiner Meinung schon kriminell sind. Und in keinem Falle gab es Konsequenzen für die Ärzte, nicht mal bei den schwerwiegenden Fehlern, denen entweder totale Unfähigkeit oder Schlampigkeit zugrunde lag. Ich vermeide Arztbesuche, man lebt dann länger und gesünder.
Und Sie können das beurteilen? Toll!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Neuer Debattierer 21.01.2014, 18:49
68.

Zitat von dr.haus
8- Std -Schichten mit verringertem Gehalt:glauben Sie wirklich,die Arbeitszeit über 8 std täglich würde extra bezahlt, sehr naiv. Arztbesuche vermeiden ist eine gute Lösung - offensichtlich sind Sie gesund,also was sollten Sie dann beim Arzt? zuguterletzt: Kassenpatienten laufen häufig ,18-27x /Quartal zum Arzt, Privatpat.(Beihilfe) nachweislich nicht!
Oh, bisher hieß es noch, 18 Mal pro Jahr zum Arzt. Jetzt behaupten Sie schon pro Quartal. Und nächste Woche ...?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karhu1 21.01.2014, 18:56
69.

Zitat von patientischeSelbstjustiz
Naja. Nehmen SIe es nicht persönlich aber ihr Beitrag strotzt dohc nur so von Raffgier und eher interessanter Einstellung zur Arbeit. Andere Personen bleiben auch mal "unbezahlt" am Arbeitsplatz. Manchmal frage ich mich ,wer die Ärzte gezwungen hat Medizin zu studieren. Der Job war doch davor bekannt? War es Standesdünkel, Raffgier? Nein, das haben Sie ja ausgeschlossen. Dass sie sich zu schade sind Blut abzunehmen ist interssant. Da dürften aber selbst die deutschen Ärzte eigentlich keine Krankheiten übertragen. Es entsteht einfach der Eindruck,dass Ärzte sich einen Klacks für Medizin interessieren und ungern Arzt sind. Hier liegt wohl das Problem Und sie meinen eine Aufstockung der Mittel ist ein Muss? Ich denke eine Kürzung der Honorare wäre ein Muss. ERstens wären sie dann vllt mal nach Leistung bezahlt ,wie andere Menschen auch. Eine Vergütung eines Facharztes von 90 000 Euro an der Uniklinik ist dann auch nicht mehr als Ehrenamt zu bezeichnen. Mit einer normalen ,ärztlichen Qualifikation würden Sie das nicht verdienen, wenn sie nicht im öffentlichen DIenst leistungslos aufgestiegen wären. Über ihre Adresse würde ich mich nicht sorgen. Im Zweifelsfall kommt der an Ihnen Interessierte einfach in die Klinik. Da machen Sie sich nichts vor. Am meisten muss ich über ihren Kommentar trauern ,sie haben ja kein Ehrenamt: Gerade das sollte Medizin, wenigstens im Ansatz sein,_ Ärzte ,wie Sie, braucht der Beitragszahler nicht!
Ich finde eher Patienten wie Sie braucht man nicht. Davon abgesehen für nur 90,000€ würde ich mir so einen Job nicht antun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 14