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Arthrose: Wann wird es Zeit für eine Prothese?
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Ein künstliches Gelenk kann Arthrose-Patienten wieder Mobilität und damit mehr Lebensqualität schenken. Doch der Eingriff ist nicht immer angeraten. So können Betroffene das Für und Wider abwägen.

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zoon.politicon 29.05.2014, 09:04
1. "Wenn der Patient drum bettelt"

Zitat von sysop
Ein künstliches Gelenk kann Arthrose-Patienten wieder Mobilität und damit mehr Lebensqualität schenken. Doch der Eingriff ist nicht immer angeraten. So können Betroffene das Für und Wider abwägen.
Das Fazit des Artikels deckt sich mit dem, was wir früher gern Patienten gesagt haben:
"Zeit für eine Prothese wird es, wenn der Patient - gut aufgeklärt und im Wissen um mögliche Risiken und Erfolgsaussichten des Eingriffs - um eine Prothese "bettelt" ".

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quaselpitt 29.05.2014, 09:30
2. Drg

Wenn Chefärzte so die Indikationen stellen würden bekämen sie keine Boni mehr. Der vergleich anzahl der Prothesen im EU Ausland fehlt leider, wann reagiert die Politik auf diese hohen zahlen.

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klacksklacks 29.05.2014, 10:17
3. Arthrose ist vor allem auch

Säurefraß am Gelenkknorpel, bedingt duch eine falsche Ernährung. Alternative zur Prothese ist eine Ernährung, die der Übersäuerung entgegenwirkt, die im wesentlichen auf tierische Produkte verzichtet. So konnten schon viele vermeintlich unumgängliche Operationen vermieden werden.

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koroview 29.05.2014, 10:33
4. Ich sehe

nicht selten stark übergewichtige Patienten, die mit Rollstuhl zu mir kommen. Und mit beidseitigen Knieprothesen, die nach der Rollstuhlpflichtigkeit eingesetzt worden sind. Die Annahme, dass ein 120 kg schwerer, nicht gehfähiger Patient aufgrund von 2 Knieprothesen aufstehen und laufen wird ist illusorisch. Es sollten definitive, nicht änderbare Limits
geben (BMI, Muskelkraft etc.) die einen Patienten objektiv ausschliessen. Sonst zahlt die Gesellschaft neben der Elektrorollstuhl auch die völlig unnützige Operationen, Rehas und die Behandlung der häufigen Komplikationen.

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rot 29.05.2014, 10:47
5. Operiert zu werden macht ja soviel Spass?

Es werden in Deutschland zu viele Endo-Prothesen eingesetzt,- man kann es fast täglich in allen noch so inkompetenten Zeitungen lesen. Das Radio trompetet es im Tagesabstand heraus und das Fernsehen mindestens einmal wöchentlich. Als Vergleich werden dann andere Länder herangezogen, meist mit ziemlich marodem Gesundheitssystem, wie Amerika oder Italien oder sogar Griechenland. Dass dort für überwiegende Mehrzahl der Bevölkerung, selbst bei dringendem Bedarf eine Pothesenimplantation gar nicht denkbar ist, bleibt außen vor.
Weil es andern schlechter geht, kann ja wohl nicht das Ziel sein, dass uns allen in der medizinischen Versorgung auch schlechter geht, weil das besser sei?
Selbstverständlich gibt es auch die sinnlose und die aus Geldgier und falscher Indikation implantierte Prothese, aber das sind Ausnahmen, die auch vor Gericht eine Würdigung finden sollten.
Nicht zuletzt ist die Operation kein Spaß, die man eben mal so hinter sich bringt,- es ist eine Ersatz Operation mit Schmerzen und zahlreichen Unannehmlichkeiten verbunden und nichts auf der Welt kann das eigene, funktionierende Gelenk vollwertig ersetzen.
Der angeblichen Raffgier der Operateure (die allerdings in direkter Verantwortung für ihr Tun stehen) steht die anonymer Raffgier der Institutionen (Kassen ect.) gegenüber. Beides ausgetragen auf den Knochen der Patienten.

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dr.lk 29.05.2014, 11:01
6. Es gibt schonende Alternativen...

...aber was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht. Oder anders gesagt, was der Orthopäde nicht kennt, das empfiehlt er nicht.
Insbesondere die Knieprothesen, was Sie richtig recherchiert haben, sind problembelastet. Die meisten Betroffenen sind zwar schmerzfrei danach, doch eben 5 bis 10% sind es nicht. Bei 175.000 Knieprthesen in D. pro Jahr sind das eine Menge Menschen. Ganz zu schweigen von der noch größeren Anzahl, die trotz der viel zu kurzen Reha von 2-6 Wochen nicht richtig beugen und strecken können mit dem "neuen" Knie, was auch noch nach 10-15 Jahren locker wird und nicht immer ausgetauscht werden kann. Die Halftet von den Kniepatienten wäre in Frankreich oder Schweden z. B. gar nicht so einer großen OP unterzogen worden.
Wenn es wirklich nur um die Schmerzlinderung ginge (und nicht darum, dass grosse Operationen für Kliniken extrem lukrativ sind), dann würde man bei den Knieschmerz-Patienten zuerst mit der kleinen OP beginnen und ihnen eine "Kniegelenks-denervation" empfehlen in die Plastische Chirurgie und erst als allerletztes Mittel das Gelenk amputieren, um eine Metallprothese einzusetzen.

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froschi1411@msn.com 29.05.2014, 11:15
7. Artikel beschreibt falsche Operationstechniken

Was hier beschreiben wird, 7-8 Tage Krankenhaus, 6 Wochen Gehstuetzen, 10-12 Wochen Muskeltraining und dann noch REHA ist schlicht alles
unnoetig.
Bei meiner ersten Operation habe ich etwas aehnliches in abgeminderter Form erlebt. 12 Tage Krankenhaus, 4 Wochen REHA und dann noch Gehstuetzen.
Bei der zweiten Operation habe ich gluecklicherweise einen Fachmann auf
diesem Gebiet gefunden. 5 Tage Krankenhaus, keine Gehstuetze, kein Muskeltraining, keine REHA.
Wieso? Eine bessere Operationstechnik ohne Muskeln zu zertrennen.
Wer das macht ?
Dr.May Olivier, Mediopole Garonne Toulouse, www.chirurgie-hanche.fr
Wuerde mich nur noch dort operieren lassen!

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Ingo F.Rittmeyer 29.05.2014, 11:28
8. Arthrose heilen?

Arthrose-Schmerzen verschwinden
In dem Artikel in Spiegel-Online „Arthrose: Wann wird es Zeit für eine Prothese?“ vom Donnerstag, 29.05.2014 bekommt der Leser den Eindruck, bei Hüft- oder Knie-Arthrose wären Prothesen hilfreich. Schon 1976 diagnostizierte ein Professor der Uniklinik Frankfurt bei mir „Sie haben Verschleiß in Hüften und Knien, das ist Arthrose und Gicht“. Auf meine Frage nach der Dauer des Heilprozesses sagte er „Damit müssen Sie leben“. Danach befasste ich mich mit arzneifreien und operationslosen Heilweisen sowie der Heilkraft der Lebensmittel und war 1983 gesund, seither völlig beschwerdefrei. Als späterer Chefredakteur einer schon 1861 gegründeten Naturheilkunde-Zeitschrift las ich einen vor mehr als 100 Jahren in dieser Zeitschrift erschienen Heilerfahrungsbericht bei Arthrose. Die Heilung erfolgte über den Weg einer naturgemäßen Lebensweise mit naturbelassener Ernährung. Also war ich kein Einzelfall, sondern erfuhr eine ganz natürliche Heilung. Auch in der im Spiegel Artikel eingebauten Anzeige (Prof. R. Miller) wird dargestellt, dass Arthrose bei Zuführung der erforderlichen Nährstoffe heilbar ist, sich das Gewebe regeneriert. Die Ursache von Arthrose ist also eine „üppige Mangelernährung“, wie sie heute mit Fast-Food, zu viel Tierprodukte, Weißmehlprodukten, Fabrikzucker, von vielen Menschen praktiziert wird, so dass neben Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw. auch Arthrose entsteht. Die Lösung ist eine schon von Prof. Kollath vor 70 Jahren empfohlene vollwertige Ernährung nach dessen Motto „Lasst unsere Nahrung so natürlich wie möglich“. Das bedeutet überwiegend frische, unerhitzte pflanzliche Kost, die der Natur des Menschen seit Jahrmillionen entspricht. So heilte schon Hippokrates und so wurde auch ich von Arthrose, Gicht, Rheuma, Infektanfälligkeit, Prostata-Beschwerden und Hämorrhoiden usw. geheilt und konnte über natürliche Heilwege mit vielen Heilerfahrungsberichten selbst Bücher schreiben, so dass jeder diese natürlichen und kostenlose Heilung nachmachen kann.
Ingo F. Rittmeyer,
Gesundheitsberater für arzneifreie und operationslose Heilweisen.

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n.flanders 29.05.2014, 11:28
9. Schöne Werbung für

Ein Verfahren, das bisher kaum eingesetzt wird. Und das aus gutem Grund! Immer wieder bietet dieses Spiegel Forum Nischentherapien an. Nicht immer zum Wohl der Patienten. Wer eine schicke Privatklinik in Düsseldorf betreiben will muss diese auch mit Patienten füllen...

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