Forum: Gesundheit
Bayern: Neun Jäger offenbar an Hasenpest erkrankt
DPA

Bei einer gemeinsamen Jagd sollen sich in Bayern neun Männer mit dem Erreger der Hasenpest angesteckt haben - sie werden bereits im Krankenhaus behandelt. Wie häufig sind die Infektionen und was hilft?

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permissiveactionlink 07.11.2018, 19:40
1. F. tularensis

ist als Biowaffenerreger der Kategorie B eingestuft, mit mittlerer Lethalität und recht guter Handhabbarkeit in Bezug auf Maßnahmen zur Eindämmung. 30 - 60 % Lethalität bei nicht erfolgender Behandlung sind ein beängstigender Wert. Im kalten Krieg wurde der Erreger in der ehemaligen Sowjetunion ("Biopräparat") durch Resistenzplasmide scharf gemacht, die das Bakterium resistent gegen zahlreiche Antibiotika machten und z.B. als Aerosol dann extrem infektiös und lethal ist. Die Bakterien wurden damals übrigens in Fermentern im Tonnenmaßstab produziert. Die Hasenpest ist eine sehr gefährliche Infektionskrankheit, die man nicht unterschätzen sollte.

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tailspin 07.11.2018, 20:19
2. Wie jetzt, gut durchgekocht?

Essen soll man die Biowaffen Hasen auch noch?

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hal5000 07.11.2018, 21:43
3. 3. Wer sich in Gefahr begibt...

Zitat von Wegen
kommt gerechterweise darin um. Alles gut an der Jägerfront.
Ihr Beitrag ist ein widerlicher Beitrag.

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isistgt 07.11.2018, 22:27
4. An Wegen

Menschenverachtung ist mindestens genauso widerlich wie Tierquälerei. Wobei Jagd richtig und im rechtlichen Rahmen ausgeführt gewiss keine Tierquälerei ist.

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UweGroßberndt 08.11.2018, 07:56
5. Schon interessant

Hier scheinen Jäger und Tierfreunde(Schützer) wieder auf einander zutreffen. Schön zu sehen :-)

Bei unseren Jägern gibt es sicherlich reichlich unangenehme Zeitgenossen. Nebenbei angemerkt "... es könnte ihnen ein Jagdunfall passieren" kann je nach Umstand, Richter und Staatsanwalt als Androhung eines Straftat ausgelegt werden, gleich falls die Androhung einen Hund zu erschießen. Leider gibt es noch solche Typen.
Meine Empfehlung in jedem Falle eine Anzeige erstatten.

Bei unseren Tierschützern gibt es auch reichlich in die Irre geleitete Menschen. Es werden Straftaten begangen zum vermeintlichen Wohle des Tieres, als da wären Einbruch, Diebstahl, Verleumdung und Körperverletzung.

Nun noch was zu unserem Freund Tularämie. Viele Krankheiten die nicht vom Wirt auf den Menschen übertragbar waren sind es geworden. Das sollte uns nachdenklich stimmen. Ob das mit den Antibiotika so stimmt glaube ich nicht unbedingt. Seit Bauern und Viehfutterherstelle ihre Tiere mit Antibiotika mästen wird die Auswahl an geeigneten Antibiotika immer kleiner.

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erzengel1987 08.11.2018, 08:30
6. Biowaffen?

Also das mit der Ansteckung kann passieren. So kann man sich auch immernoch mit der Pest anstecken, wenn man Nagetieren zu nahe kommt. Man muss eben auf Hygiene achten.

Ahso natürlich kann man diese Hasen gefahrlos essen, man muss sie nur kochen. Bohnen sind im übrigen naturgemäß ebenfalls giftig und das Gift neutralisiert sich erst durch das kochen. Man kann sogar Eicheln essen wenn man sie sehr sehr ausgiebig auskocht, obs schmeckt ist die andere Frage^^.

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downgrade0815 08.11.2018, 09:08
7. ...Ausgleich

..nicht anderes.
Ab und an, boxt die Natur zurück (Letzendlich warscheinlich irgendwann sogar entgültig und durchschlagend). Und ihr ist es egal, wie sich der Kohlenstoffhaufen nennt.

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skoodge 08.11.2018, 09:34
8. Well deserved

Immer wieder lustig, diese Jagd Befürworter.. wie hat die Natur das nur vor der Erfindung des Jägers gemacht.. douhhhh.. klar gibt es auch kranke Tiere, bei welchen ein Gnadenschuss nicht falsch wäre, dieser Anteil steht aber in keinem Verhältnis zu der im Namen der Jagd begangenen Tierquälerei

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gg0815 08.11.2018, 10:26
9. die Erfindung des ..

Zitat von skoodge
Immer wieder lustig, diese Jagd Befürworter.. wie hat die Natur das nur vor der Erfindung des Jägers gemacht.. douhhhh.. klar gibt es auch kranke Tiere, bei welchen....
sie meinen also vor der "Erfindung" des Lebens. Die Frage erübrigt sich denk ich. Der "Gnadensch(l)uss" ist übrigens, ähnlich wie Tierschutz und vor allem Tierrecht, auch nur der menschlichen Gefühlswelt geschuldet das wild lebende Tier in der Natur braucht all das nicht.

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