Forum: Gesundheit
Befragung zu Schockbildern: Schüler empfinden Angst, Ekel und Traurigkeit
imago/STPP

Warnhinweise und beängstigende Bilder auf Zigarettenpackungen beeinflussen, wie Jugendliche übers Rauchen denken - und wie stark die damit verbundenen Gefühle sind.

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Maria--Galeria 30.05.2018, 01:11
1. Wer profitiert von der Antirauchercampagne

Großes Fragezeichen. Wir sollten uns alle mal bewusst machen dass wir durch und durch manipuliert werden. Ich würde gerne wissen wer von der Antiraucherkampagne profitiert, vermutlich die Gummibärchen oder Chips und Flips, vermutlich wird einfach anderes vermehrt konsumiert, oder ist es die Gesundheitsbranche, Fitnesscenter, Sportswear, Psychopharmaka. Für mich ist jede Zigarette ein Genuss, habe weniger Infekte, fühle mich rund um gesund, hilft mir bei manch einer Stressbewältigung. Alt wird man so oder so und damit kommen einfach für manch einen diverse Beschwerden auf ihn zu, dabei spielen oft Erbanlagen eine große Rolle oder die unterschiedlich langen Genenden. Wenn die Kerze abgebrannt, die Energie verbraucht schauen wir alle die Rüben von unten an. Gestern lief auf Arte eine interessante Sendung und zwar Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache, für jeden zu empfehlen. Bei vielen Nichtrauchern scheint der Verstand ausgeschaltet, vermutlich aus oben genannten Gründen. Unsere überaus gute Ernährung hat vermutlich im Schnitt für ein verlängertes Leben gesorgt, aber nicht bei meinen nicht rauchenden Bekannten, viele sind um die fünfzig schon verstorben. Die Hochbetagten tummeln sich vermutlich unter den überdurchschnittlich gut versorgten Pensionären, dazu gehörte übrigens auch unser rauchender Ex-Kanzler Helmut Schmidt, über neunzig Jahre und seine Frau Loki. Das Angstsydrom wird vermutlich in Zukunft viele Leben kosten, die Angst davor nicht alles richtig zu machen, ja und Angst wird schon den Kindern eingepflanzt durch diese primitive Werbung. Wenn dann gleich mit der Holzhammermethode. Seit ein paar Jahrzehnten wird der Schwund an IQ festgestellt, liegt vermutlich daran dass permanent der Verstand durch Propaganda eingetrübt wird.

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aurichter 30.05.2018, 01:55
2. Vorschlag

Wir/Ich fordere den Bilddruck auf Geflügelwaren, die die Artgerechte Haltung in diesen Massenzuchtstationen zeigen, darüberhinaus Bilder von Tiertransporten quer durch Europa, sowie den Tod bei diesen widerlichen Transporten und Zuchtstationen. Das Schreddern von wehrlosen Leben schon beendet? Oder dürfen sich die Nutzniesser dieser Fredszuchtstationen noch an den Maschinen ergötzen? Wann kommen die kleinen Bildchen denn auch auf Flaschen mit Alcoholika, um den jungen "Komasäufern" und deren Erziehungsberechtigten, dazu gehören ja gottseidank auch Politiker, zu zeigen, wie Abhängige dahinvegetieren, andere Menschen/Kinder im Strassenverkehr platt fahren und in's Leichenschauhaus? Hier hängen sich einige Fanatiker an dieser Last auf, kassieren jedoch weiterhin Steuern durch Tabak im Milliardenbereich und lassen andere Probleme aussenvor! Deutschland deine engstirnigen Fanatiker. PS Bin selbst Nichtraucher, aber dieser Fanatismus ist nur noch zum k*tzen.

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dasfred 30.05.2018, 02:11
3. Super Aussagekraft

Kindern und Jugendlichen ein paar Ekel Fotos zeigen und sich wundern, dass sie davon ein wenig aufgewühlt sind. Wenn jetzt noch Bilder aus der Viehzucht und Schlachthöfen gezeigt werden, können die Burgerbrater dicht machen. Rauchen war bei Jugendlichen immer ein Gruppenphänomen. Kaum einer ist allein und heimlich zum Raucher geworden. Mittlerweile steht aber die Zigarette in Preis und Aufmerksamkeit in Konkurrenz zum Smartphone. Den Einfluss von Schockbildern auf das Rauchverhalten kann man daher mit einer leichten Veränderung der Testbedingungen für marginal erklären. Übrigens, vor 30 Jahren hat man jungen Männern beim Sicherheitslehrgang vor der Ausbildung zum Seemann übelste Fotos von den Auswirkungen von Geschlechtskrankheiten gezeigt. Die Wirkung hielt nicht lange vor.

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Ein_denkender_Querulant 30.05.2018, 02:26
4. Sammelalben

Dabei gibt es schon erste Sammelalben für Zigaretten-Schockbilder, die bei Schülern sehr beliebt sind und zum Teil dazu führen, dass sie mehr Rauchen, um das Sammelalbum voll zu bekommen. Ein Teufelskreis!

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kangootom 30.05.2018, 07:09
5. Ziel erreicht

Das Ziel der Schockbilder ist es Nichtraucher davon abzuhalten mit dem Rauchen zu beginnen. Zumindest bei Jugendlichen scheint es eine eine Wirkung zu haben. Dass man Raucher damit nicht zum Aufhören bewegt ist klar: Die Risiken und Folgen sind bekannt, werden aber verdrängt, weil der Drang zur Suchtbefriedigung stärker ist als der Verstand, was leider das Grundprinzip jeder Droge ist.

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mirage122 30.05.2018, 08:56
6. Mal ehrlich ,...

... die Bilder sind für eingefleischte Raucher offensichtlich kein abschreckendes Beispiel, weil sie teilweise so extrem sind, dass sie alles von sich weisen. Es ist aber mehr als begrüssenswert, wenn Jugendliche dadurch abgeschreckt werden und gar nicht erst in den Sucht-Kreis gelangen.

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Koda 30.05.2018, 09:55
7. Meine Tochter...

findet die Bilder so eklig, dass sie an der Kasse immer den Blick abwendet.

Wenn es der Wirtschaft wirklich ernst ist, das Rauchen abzustellen , sollte man auch so konsequent sein, die Zigaretten in die fernste Ecke des Supermarktes zu verbannen und nicht gerade DA wo Eltern mit ihren Kindern vorbeilaufen.

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MartinS. 30.05.2018, 10:31
8. ...

Zitat von Koda
findet die Bilder so eklig, dass sie an der Kasse immer den Blick abwendet. Wenn es der Wirtschaft wirklich ernst ist, das Rauchen abzustellen , sollte man auch so konsequent sein, die Zigaretten in die fernste Ecke des Supermarktes zu verbannen und nicht gerade DA wo Eltern mit ihren Kindern vorbeilaufen.
Da müssten sie vielleicht unterscheiden zwischen gesundheitspolitischen Vorgaben und interner Produktpolitik der Märkte.
Die Märkte haben mit Zigaretten einen Artikel, der kompakt aber verhältnismäßig teuer ist und sich auch sehr häufig verkauft.
Aufgrund der geringen Größe und der reglementierten Abgabe, die nicht an Minderjährige erfolgen darf, ist das Diebstahlrisiko sehr hoch.
Deshalb platziert man die Dinger gerne an der Kasse - es ist nicht praktikabel, Zigarettenschachteln in verschlossenen Vitrinen aufzubewahren, und dann kommt aufs Klingeln jeweils ein Mitarbeiter, der sie ausgibt.
Deshalb sind die Dinger halt fast immer irgendwo im direkten Kassenbereich.

Von der regulatorischen Maßnahme dieser Schockbilder her spricht da auch nichts gegen. Die sollen ja abschrecken.... und wer frühzeitig abgeschreckt wird, fängt mit dem Mist erst gar nicht an. Schockbilder zur Abschreckung einführen, und dann verstecken wäre da irgendwie kontraproduktiv.
Und mal so ganz realistisch gesehen - etwas wirklich unerträgliches, was man Kindern nicht zumuten könnte, kann ich an diesen Bildern jetzt nicht erkennen. Schön isses mit Sicherheit nicht, aber der Anblick einer schwarzen Lunge, verfärbten Zähnen, jemand in nem Krankenbett mit einem Beatmungsschlauch oder auch jemand, der ein Taschentuch mit roten Blutflecken vors Gesicht hält.... das gefährdet das Wohlergehen des Kindes jetzt deutlich weniger, als wenn es sich mit 12 denkt, dass sone Kippe eigentlich doch ne ganz coole Idee ist.

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bakero 30.05.2018, 12:37
9.

Ich halte Warnhinweise für sinnvoll, Schockbilder aber für übertrieben.

Wie schon geschrieben wurde, die Preise für Zigaretten sind so hoch, dass das in Kombination mit dem Smartphone nicht finanzierbar ist.

Gleichzeitig sind Shisha-Wasserpfeifen voll im Trend, da spielt auch das Gruppenerlebnis eine Rolle. Rauchen ist nicht unbedingt "out", es ändert sich nur das Konsumverhalten. "Dampfer" von eZigaretten gehören heute zum Straßenbild.

Was ich immer noch vermisse sind die Warnhinweise auf Alkohol. Aber auch da bitte keine Schockbilder, mit vollko**** Menschen, Opfer von Gewalt und Unfällen und anderen abschreckenden Auswirkungen.

Es würde für manche vielleicht schon genügen, die Kalorienmenge groß anzugeben. Das wäre gerade für Frauen, die leider immer mehr Alkohol trinken, mitunter abschreckend genug ...

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