Forum: Gesundheit
Berlin: Jobcenter wegen Verdachtsfall auf Infektion abgesperrt
DPA

Eine 30-Jährige ist in einem Berliner Jobcenter mit Infektionssymptomen kollabiert. Weil ein Mitarbeiter der Behörde vermutete, die Frau könne an Ebola erkrankt sein, kam es zum Großeinsatz. Die Feuerwehr bestätigte den Verdacht bisher nicht.

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telez 19.08.2014, 14:44
1. Das hat man davon

So ist das, wenn sich Leute aus Angst vor Sanktionen selbst mit hohem Fieber noch zu Terminen des "Jobcenters" schleppen. Die Dame hat sich schwer krank bestimmt nicht freiwillig dorthin aufgemacht.
Solche Folgen kann diese Zwangspolitik haben, die die Leute selbst in so einem Zustand noch aus Panik den Anordnungen folgen lässt.

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xehris 19.08.2014, 14:52
2.

Zitat von telez
Solche Folgen kann diese Zwangspolitik haben, die die Leute selbst in so einem Zustand noch aus Panik den Anordnungen folgen lässt.
Flüchtlinge aus Afrika müssen sich im Jobcenter melden, um eine finanzielle Unterstützung zu bekommen. Da schleppt man sich im Notfall auch in krankem Zustand aufs Amt.

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huddi03 19.08.2014, 14:52
3. Na denn

Zitat von telez
So ist das, wenn sich Leute aus Angst vor Sanktionen selbst mit hohem Fieber noch zu Terminen des "Jobcenters" schleppen. Die Dame hat sich schwer krank bestimmt nicht freiwillig dorthin aufgemacht. Solche Folgen kann diese Zwangspolitik haben, die die Leute selbst in so einem Zustand noch aus Panik den Anordnungen folgen lässt.
warum würde es einen Unterschied machen,wenn die Frau im Supermarkt,zu Hause oder in einer Arztpraxis zusammengebrochen wäre?Oder treten Ebolasymptome in Deutschland nur auf Behörden auf?

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Ronnyrichard 19.08.2014, 14:52
4. Hauptsache Freizügigkeit

Ein toller Preis für Freizügigkeit! Weiter so!

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women_1900 19.08.2014, 14:53
5.

Zitat von telez
So ist das, wenn sich Leute aus Angst vor Sanktionen selbst mit hohem Fieber noch zu Terminen des "Jobcenters" schleppen. Die Dame hat sich schwer krank bestimmt nicht freiwillig dorthin aufgemacht. Solche Folgen kann diese Zwangspolitik haben, die die Leute selbst in so einem Zustand noch aus Panik den Anordnungen folgen lässt.
So kann mans natürlich auch sehen.

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Rheiny 19.08.2014, 14:54
6.

Zitat von sysop
Eine 30-Jährige ist in einem Berliner Jobcenter mit Infektionssymptomen kollabiert. Weil ein Mitarbeiter der Behörde vermutete, die Frau könne an Ebola erkrankt sein, kam es zum Großeinsatz. Die Feuerwehr bestätigte den Verdacht bisher nicht.
Die Zeitung mit den vier großen Buchstaben schreibt allerdings auch, dass die Frau zugegeben hat, kürzlich in Westafrika Kontakt mit Ebola Infizierten gehabt zu haben. Warum hier diese Verharmlosung als wäre alles nur eine 'Grippe' ?
Als ich vor ein paar Jahren nach Shanghai geflogen bin war gerade die Vogelgrippe aktuell. Nach der Landung in Pudong mussten alle Passagiere sitzen bleiben, ein chinesisches Team in Schutzbekleidung ging durch die Maschine und maß ('Laserpistole') die Körpertemperatur eines jeden Passagiers. Erst danach durfte man aussteigen. - Jetzt hier in Deutschland bei Ebola sind solche Vorsichtsmaßnahmen offensichtlich unbekannt bzw.'polit. nicht durchführbar', wahrscheinlich würde dann sofort aus bekannter Ecke der Aufschrei von Rassismus, Menschenwürde und das ganze bekannte absurde Sammelsurium erfolgen. Die Gesundheit der Deutschen ist egal, Hauptsache wir verhalten uns polit.korrekt. Was für ein unwehrhafter lascher Staat, der nicht mehr meiner ist.
http://www.bild.de/regional/berlin/e...7992.bild.html

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firenafirena 19.08.2014, 15:08
7. Bitte Ball flach halten

Momentan gibt es ja alle naselang Berichte über angebliche Verdachtsfälle. Irgendwie fände ich es deutlich seriöser, wenn erst berichtet wird, wenn es auch etwas zu berichten gibt.

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DieButter 19.08.2014, 15:09
8.

Kreislaufkollaps, schwarze Hautfarbe, Reise nach Westafrika... was hat die Gute? Natürlich Ebola!
Da reicht dann schon die Verdachtsdiagnose eines Mitarbeiters des Arbeitsamtes aus und schon geht´s ab in die Hochisolierstation... Die "Berliner Zeitung" hatte dort wohl auch schon die Gelegenheit die Patientin intensiv zu interviewen, um die Aussage "hatte Kontakt zu Ebola-Patienten" präsentieren zu können. Fertig ist die Panikmache hierzulande.
Meine Diagnose: Grippaler Infekt/Schnupfen nach dem Regenwetter derzeit.

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j1958 19.08.2014, 15:13
9. Panik hurra!

Da kommt die deutsche Seele endlich wieder dazu, über eine unbedeutende Kleinigkeit in Panik zu verfallen. Jedes Jahr sterben 30.000 Menschen in Deutschland an Krankenhauskeimen (auch durch Händeschütteln übertragen), es regt sich aber niemand darüber auf. Ein Exot wie Ebola -den es in der Vergangenheit auch gegeben hat- treibt aber den Blutdruck in die Höhe. Jedes Mal, wenn nun jemand niest bricht eine Massenflucht aus.

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