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Bier und Wein: Schon kleine Alkohol-Mengen könnten Gehirn verändern
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Das tägliche Glas Wein schädigt das Gehirn möglicherweise mehr, als bislang gedacht. Darauf weist eine aktuelle britische Studie hin. Demnach ist besonders das Gedächtnis gefährdet.

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Rosenhag 07.06.2017, 02:12
1.

Habe den Studien über die positiven Auswirkungen von Alkohol nie getraut.
Den den Alkohol verteidigenden Wenigtrinkern sei gesagt, daß er sie natürlich lustig, gesellig, usw. macht, sie die Lustigkeit, Geselligkeit, usw. eines Kindergeburtstages allerdings nicht mehr erleben können.

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Martin Franck 07.06.2017, 06:06
2. Dass Alkohol schadet ist nicht neu

Daß auch kleinste Mengen dieses Giftes schaden, ist ja nicht überraschend. So steht in https://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkonsum#Sonstige_gesundheitliche_Wirkungen "Alkoholkonsum wird daher in keiner Leitlinie empfohlen; da es keinen risikofreien Alkoholkonsum gebe"
Warum sollte ein kanzerogenes Zellgift auch positive Effekte haben?
Der einzige Grund warum jemand überhaupt Alkohol konsumiert, liegt daran, daß er in der Natur leicht vorkommt, und daher der Mensch schon früh von der berauschenden Wirkung wußte. Als die hygienischen Bedinungen sehr viel schlechter waren, hatten Getränke mit dem Gift versetzt, desinfizierende Wirkung, und waren weniger mit Keimträgern belastet, als unhygienisches Wasser.
Mit der heute zu Verfügung stehenden Versorgung von Getränken, gibt es absolut keinen Grund mehr, noch an der seit der Steinzeit bis zur Moderne mit der neusten Geschichte reichenden Tradition fest zu halten.

Leider sterben alte Traditionen nur sehr langsam. Vielleicht werden sich Geschichtsforscher in hundert Jahren voller Erstaunen fragen, wie weit verbreitet der Konsum von Alkohol wider besseren Wissens in unserer Zeit noch war.

Wer alkoholische Getränke konsumiert, beweist was Sokrates sagte, daß: "ein Leben ohne Selbsterforschung aber gar nicht verdient, gelebt zu werden." Sprich man macht etwas ohne nachzudenken, weil es immer so gemacht wurde, und es alle anderen so machen.
Deshalb ein Zitat von Betrand Russell: "Drunkenness is temporary suicide: the happiness that it brings is merely negative, a momentary cessation of unhappiness."
Zusammen gefasst, also verdient ein Leben mit Alkohol gar nicht gelebt zu werden, denn offensichtlich hat man sich nicht mit den Daten befasst, sondern lässt sich leicht beeinflußen. Genau genommen ist es sogar eine Flucht vor dem Leben.

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fördeanwohner 07.06.2017, 06:34
3. -

Es ist schon klar, dass gößere Mengen an Alkohol nicht besonders gesundheitsfördend sind. Jedoch wird ja nicht erst seit gestern Alkohol getrunken. Und schaut man sich mal alte Menschen in Frankreich oder Italien an, die immer ihr Gläschen Rotwein getrunken haben und trotzdem nicht total verblödet sind, sind die Erkenntnisse wohl eher spektakulärer dargestellt, als sie es tatsächlich sind.

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sasscha 07.06.2017, 06:48
4. X

C2 ist u. bleibt ein Zellgift u. von wegen dem tollen Rotwein ...,der Leber ist relativ egal was ihrem Kollegen dem Herz (angeblich) gut tut.
Im übrigen, die sekundären Pflanzenstoffe u. a. Resveratrol wirken auch ohne Alkohol.

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eunegin 07.06.2017, 06:50
5. SPON an alle: alles gefährlich

Regelmäßig diese SPON-Artikel über alles, was man zu sich nimmt: irgendwie ist alles gefährlich, belastet, schädlich, tödlich. Ich lese ja gerne und täglich SPON und Spiegel, aber das ist schon etwas auffällig. Fazit muss ja sein, dass man heutzutage nichts mehr essen oder trinken darf. Selbst vom Wasser geht Gefahr aus. Meine Frau (Amerikanerin) lacht auch schon darüber und meint, eine (weitere) deutsche Psychose entdeckt zu haben.

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dbar 07.06.2017, 06:54
6. Zum Glück gibts im Gehirn so viele

Zellen, daß man sie im ganzen Leben nicht aufbraucht und somit immer genügend zur Reserve da sind ;-)

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Zitrone! 07.06.2017, 07:14
7.

Ach, Statistik mal wieder. Ohne zusätzliche Angabe darüber, wie sich der Alkoholkonsum auf die Woche verteilt (jeden Tag ein Schlückchen Wein, oder betrinke ich mich nur Samstag Abend?), ist die Aussage gerade in Bezug auf kleine Mengen doch völlig wertlos.

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ray8 07.06.2017, 07:15
8.

Ich gehöre scheinbar zur Risikogruppe. Nun gut. Sicher ist abseits aller Studien, daß die dt. Gesellschaft Alkohol nicht annähernd als Problem erfasst. Alkohol ist ständig und überall in unbegrenzten Mengen und lächerlich günstig verfügbar. Ein Vollrausch kostet keine 5€! Werbung überall, wenn man etwas geleistet hat, ist Alkohol die selbstverständliche Belohnung, wenn's nicht gut gelaufen ist der Tröster. Alkohol zerstört millionenfach in Deutschland Familien und kostet riesige Summen im Gesundheitssystem, aber wir nehmen das alles stoisch hin. Wie Süchtige ohne Alternative zur Droge. Keine Werbung, Verdoppelung der Alkoholsteuern, keine Spirituosen in Supermärkten und Tankstellen, dafür Liquor-Shops. Das wäre ein Anfang.

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der_nachtarbeiter 07.06.2017, 07:19
9. Diskriminierung

Frauen werden hier ja eindeutig benachteiligt: Sie dürfen nur die Hälfte in sich hineinschütten. Ein klarer Verstoß gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz! Aber darüber hinaus meine persönliche Meinung: wer sich jeden Tag einen halben Liter Bier gibt, ist schon stark abhängigkeitsgefährdet. Oder ist eine kleine Tüte Grass jeden Tag auch ok?

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