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Bier und Wein: Schon kleine Alkohol-Mengen könnten Gehirn verändern
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Das tägliche Glas Wein schädigt das Gehirn möglicherweise mehr, als bislang gedacht. Darauf weist eine aktuelle britische Studie hin. Demnach ist besonders das Gedächtnis gefährdet.

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jhea 07.06.2017, 15:25
100.

Zitat von doubletrouble2
Das Problem entsteht durch Verzicht. Alkoholverweigerer gelten als Partykiller, Stimmungstöter und Gesundbeter. Die Deutschen saufen, wenn sie saufen, wie die Löcher und beißen alle tot, die da nicht mitmachen wollen. Sieben Liter pro Kopf und Jahr sind ja der Durchschnitt. Also schütten Trinker noch weitaus mehr. Wer nicht mitsäuft und bei der Gelegenheit noch mitfrisst, wird schnell zum Außenseiter. Frage an das Forum : Stimmt´s oder nicht ?
Nein, stimmt nicht.
Noch nie erlebt dass mich irgendwer schief anguckt wenn ich lieber bei Cola blieb statt mir nen Bier zu geben.
Man kann auch ohne Alk akzeptiert genug sein auf einer Party oder sonstwo.
Kommt natürlich aufs soziale Umfeld an... aber 'soziales' Umfeld dass von einem Verlangt zu trinken/saufen/rauchen ist auch kein soziales sondern eher ein asoziales Umfeld und bedarf niemandes be- sondern vielmehr jedermanns Verachtung.

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Olaf 07.06.2017, 16:03
101.

Zitat von jhea
Nein, stimmt nicht. Noch nie erlebt dass mich irgendwer schief anguckt wenn ich lieber bei Cola blieb statt mir nen Bier zu geben. Man kann auch ohne Alk akzeptiert genug sein auf einer Party oder sonstwo. Kommt natürlich aufs soziale Umfeld an... aber 'soziales' Umfeld dass von einem Verlangt zu trinken/saufen/rauchen ist auch kein soziales sondern eher ein asoziales Umfeld und bedarf niemandes be- sondern vielmehr jedermanns Verachtung.
Das kenne ich auch nicht anders. Die Zeiten sind lange vorbei. Zur Not reicht ein kurzes "Ich muss noch fahren." und die Sache ist durch.

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bakero 07.06.2017, 16:11
102.

Zitat von jhea
Nein, stimmt nicht. Noch nie erlebt dass mich irgendwer schief anguckt wenn ich lieber bei Cola blieb statt mir nen Bier zu geben. Man kann auch ohne Alk akzeptiert genug sein auf einer Party oder sonstwo. Kommt natürlich aufs soziale Umfeld an... aber 'soziales' Umfeld dass von einem Verlangt zu trinken/saufen/rauchen ist auch kein soziales sondern eher ein asoziales Umfeld und bedarf niemandes be- sondern vielmehr jedermanns Verachtung.
Doch. Diese Erfahrungen habe ich oft gemacht.

Allein die Tatsache, dass man erklären muss, warum man nichts trinken kann/will/darf, sagt doch einiges darüber aus, welchen Stellenwert Alkohol (noch) hat.

Mittlerweile ist mir das aber tatsächlich völlig egal und ich trinke so gut wie gar keinen Alkohol mehr.

Zum Glück gibt es dafür auch andere Alternativen als Cola. Und am besten: Da mein alkoholfreies Weißbier genauso ausschaut wie eins mit Alkohol, sieht mich auch niemand mehr schief an... ;)

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brotfresser 07.06.2017, 16:32
103. Wenn Sie schon zitieren..

Zitat von Martin Franck
Daß auch kleinste Mengen dieses Giftes schaden, ist ja nicht überraschend. So steht in https://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkonsum#Sonstige_gesundheitliche_Wirkungen "Alkoholkonsum wird daher in keiner Leitlinie empfohlen; da es keinen risikofreien Alkoholkonsum gebe" Warum sollte ein kanzerogenes Zellgift auch positive Effekte haben? ... Zusammen gefasst, also verdient ein Leben mit Alkohol gar nicht gelebt zu werden, denn offensichtlich hat man sich nicht mit den Daten befasst, sondern lässt sich leicht beeinflußen. Genau genommen ist es sogar eine Flucht vor dem Leben.
Betrand Russekk sagte auch "Das größte Risiko auf Erden laufen die Menschen, die nie das kleinste Risiko eingehen wollen."
Übrigens: auf was sollen wir ihrer Meinung nach noch verzichten:
Fleisch, Fisch, ...

Stattdessen: Wasser, glutenfreies Brot, Soja,...alles vegan und keimfrei?

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PeterLascych 07.06.2017, 17:00
104. Mal was Langweiliges zur Sache

Abhängigkeit verläuft m.W. in zwei Phasen: 1. Psychische und dann 2. physische Abhängigkeit, wobei Drogen ein Mittel dazu sind. Die erste Phase hat eine Ursache, ein Problem, welches ungelöst bleibt. Das Mittel, z.B. Alkohol kann ersetzt werden durch andere, stärkere, um denselben Effekt zu erzielen bei Gewöhnung. Mehr Alkohol, Schnapps statt Bier zum Beispiel. Das Problem bleibt ungelöst, solange es nicht gezielt mit einem Therapeuten oder anderer Hilfe bearbeitet wird.
Jemand der also zum Alkoholiker wird, Kettenraucher oder anders dauernd Drogen Konsumierender hat ein ernstes Problem.
Alle anderen mit Maßvollem Konsum haben i.d.R. kein vergleichbares Problem.
Wir dürfen hier also nicht die eine Gruppe von Menschen mit der anderen in einen Topf werfen. Die einen brauchen Hilfe, die anderen nicht.
Den ersteren hilft auch dieser SPON Artikel nicht. Den anderen vielleicht schon.

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oidahund 07.06.2017, 17:33
105.

Zitat von Christian Huebner
Alkohol schädigt schon in geringen Mengen in der Schwangerschaft den Fötus. Daher sollte auf jede Flasche Alkohol wie beim Tabak Warnbezeichnungen angebracht werden und Schwangere unbedingt aufgeklärt werden. Alkohol nur noch in spezielle Fachgeschäfte verkauft und höher besteuert werden. Danke an den Spiegel,das er als einziges großes Nachrichtenportal der Alkohol Lobby Paroli bietet.
Bei allen schottischen Whiskyflaschen die ich habe, ist ein Verbotschild mit einer Schwangeren abgedruckt und es findet sich en Hinweis, dass Schwangerschaft nicht zusammenpassen. Aber Schwangere müssen sich bei mehr zurückhalten - nicht nur beim Alkohol. Btw. klärt darüber jeder Frauenarzt auf, den Schwangere aufsuchen sollten, allein damit die Schwangerschaft hinreichend überwacht wird.
Nur habe ich so ziemlich die Nase voll, von all diesen Hypertugendlichen und Moralaposteln, die Lebensfreude per Dekret zur Sünde erklären wollen. Genuß gehört für mich zur Lebensfreude dazu. Ein guter Whisky, hin und wieder eine Pfeife voll guten Tabak sind einfach ein Genuß für mich. Und ja, es bleibt bei einem Glas.
Ich verstehe nicht, warum diese Studie, mit all ihren methodischen Fehlern (allein die Herausrechnung von Faktoren beruht auf Annahmen, ob die Selbstauskünfte wahr sind ist auch nicht verifizierbar usw.) auf so eine große Bühne gehoben wird.
Das mit den Spezialgeschäften und der extremen Besteuerung gibt es in Skandinavien - und glauben Sie mir, dort wird trotzdem mehr gesoffen als in den meisten Gegenden Deutschlands. Die allermeisten wissen dort, wie man selbst brennt.

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IvicaMarkovic 07.06.2017, 18:20
106. @1

Wenn mich Alkohol tatsächlich vor Kindergeburtstagen schützen würde, würde ich morgen anfangen, wie ein Loch zu saufen.

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