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Bier und Wein: Schon kleine Alkohol-Mengen könnten Gehirn verändern
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Das tägliche Glas Wein schädigt das Gehirn möglicherweise mehr, als bislang gedacht. Darauf weist eine aktuelle britische Studie hin. Demnach ist besonders das Gedächtnis gefährdet.

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matbhmx 07.06.2017, 07:27
10. Ja und?

Die Erkenntnisse interessieren keinen! Was wollt Ihr eigentlich? Hunde, wollt Ihr ewig leben? Sorry, aber der Mensch ist sterblich! Und die Dauer bis zur Sterblichkeit zögert sich immer weiter hinaus! Trotz all der durch die (Pseudo?-)Wissenschaft festgestellten Verfehlungen im alltägliche Leben - als da sind zu fettes Essen, zu viel Essen, zu viel Alkohol, Rauchen, Snowboarding, Klettern auf den Himalaya und auf übermäßigen Pornokonsum zurückzuführendem Zuviel an Selbstbefriedigung! Ganz vergessen: Zu wenig (ja, tatsächlich ausnahmsweise Mal zu wenig) Bewegung! Haben die Wissenschaftler eigentlich auch untersucht, wie nachhaltig negativ sich die tägliche "nüchterne" Betrachtung der Weltlage (und gegebenenfalls die eigene Lebenslage) auf die Gesundheit und den Verstand des Menschen auswirkt?!? Ich öffne jetzt erst Mal 'ne Flasche gepflegten Rotweins (mindestens 13,5 %, sonst schmeckt's nicht)! Prost - auf die Wissenschaft!

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Randgruppe X 07.06.2017, 07:32
11. Hinweise auf Suchtgefahr

es ist sehr lobenswert, dass auch auf die Suchtgefahr hingewiesen wird. Obwohl viele wohl Selbsthilfegruppen skeptisch gegenüber stehen, ist festzustellen, das diese sehr erfolgreich arbeiten, ein Versuch ist es im Bedarfsfalle auf jeden Fall wert. Was im Artikel für mich zu kurz kommt, ist Alkohol als stimmungsveränderndes Mittel. Deshalb auch das Glas Bier oder Wein am Feierabend, Veranstaltungen und so weiter. Diese Wirkung überdeckt ganz sicher den Geschmack. Hinzu kommt dann bei regelmäßigem Genuss auch bei kleinen Mengen der Wunsch des Körpers nach Alkoholzufuhr. Ob jemand diese Stummungsveränderung will und braucht, muss jeder selbst entscheiden, ebenso ob er sich der Suchtgefahr aussetzt. Natürlich geht jetzt wieder reflexartig das Geschrei der angeblichen Ein-Gläschen-Trinker los, wobei die sich doch gerne zu Tode saufen dürfen. Das Nachdenken ist ja schon blockiert.

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observerlbg 07.06.2017, 07:44
12. Und nun werden sie wieder folgen, die Kommentare.....

Alles ist gefährlich, am Ende sterben wir sowieso alle, uns soll auch der letzte Spaß genommen werden.... Letzte Woche ist wieder ein Onkel von mir an den unmittelbaren Folgen seines erhöhten Alkoholkonsumes gestorben, wie schon letztes Jahr sein ältester Sohn. Wie auch ein weiterer Onkel und Cousin von mir. Ich traf in meinem Leben schon oft auf Alkoholiker (auch trocken weniger geniesbar) und agressive Alkoholisierte. Alkohol ist schon ein Fluch. Aber nicht durch Verbote verhinderbar (siehe die Auswirkungen der Prohibition in den USA vor 90 Jahren). Also bleibt letztendlich nur eine Religion, die den Alkoholkonsum grundsätzlich verbietet (Islam) oder besser, an die Vernunft zu appelieren. Letzteres scheint bei uns in Deutschland nicht zu funktionieren. Meine persönliche Beobachtung.

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swenschuhmacher 07.06.2017, 07:48
13. 2-3 Flaschen Wein = kleine Menge?

Hat schon jemals jemand behauptet, Alkohol sei gut für die Gehirnleistung?
Bis zu 56 g pro Woche war anscheinend ohne negative Auswirkung. Das entspricht einer Flasche Wein. Auf diese Menge kann man kommen, wenn man ab und zu ein Glas Wein mittrinkt oder am Wochenende feiern geht. Mehr als das würde ich aber ganz sicher nicht mehr als "kleine" Menge bezeichnen. Dass der Titel des Artikels dies suggeriert, spricht eher dafür, dass viele in unserer Gesellschaft schon eine etwas verzerrte Wahrnehmung haben und täglichen Alkoholgenuss für normal halten. Dass 2-3 Flaschen Wein pro Woche schon Auswirkungen haben, ist nicht sonderlich überraschend.

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Pixopax 07.06.2017, 07:50
14. Nicht zu verachtn ist jedoch eines

Partys und Feste sind dank des Alkohols einfach weitaus lustiger, das ist unverkennbar. Dadurch hat es enen indirekten Nutzen für den Menschen, man kommt schneller in Kontakt zu einander, wird lockerer, na, man kennt das ja. Klar ist es ungesund, aber was ist das heute nicht? Ganz darauf zu verzichten hieße ja, nie wieder einen guten Rotwein zu trinken, na danke, dann gebe ich lieber ein paar Jährchen ab, dafür macht das verbliebene Leben dann doch wesentlich mehr Spaß. Das Leben ist eh schon zu kurz für schlechten Rotwein, warum dann ganz verzichten?

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ardbeg17 07.06.2017, 07:53
15. @Rosenhag #1

Zitat von Rosenhag
Habe den Studien über die positiven Auswirkungen von Alkohol nie getraut. Den den Alkohol verteidigenden Wenigtrinkern sei gesagt, daß er sie natürlich lustig, gesellig, usw. macht, sie die Lustigkeit, Geselligkeit, usw. eines Kindergeburtstages allerdings nicht mehr erleben können.
Bei den Studien, die gewissen Alkoholmengen auch eine positive Wirkung zuschreiben, geht es nicht um kognitive Fähigkeiten, sondern um das Herz-Kreislauf-System. Demnach gibt es Hinweise, dass Rotwein in maximal der in obiger Studie als folgenlos beschriebenen Menge lebensverlängernd sein kann.

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sbo 07.06.2017, 08:08
16. Geht auf´s Gedächnis?! Schön, soll es ja auch, manchmal!

Falls jemand mal ein wenig zuviel getrunken hat, dann vielleicht auch, weil er eben was vergessen möchte. Und sei es nur für diesen Moment.
Also tut Alkohol was er soll ;-)
*Sarkasmusende*

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gneitzel 07.06.2017, 08:14
17. Alkohol ist ein Nervengift!

Das Alkohol ein Nervengift ist ist eine Tatsache, die sich nicht wegdiskutieren lässt! - Ausgehend von diesem grundsätzlichem Ansatz, kann jeder seine Entscheidung treffen!
Wer in diesem Zusammenhang die Sache "beschönigt" und davon spricht, dass es beim Gift auf die Dosis ankommt, ob es schädlich oder heilsam ist, den möchte ich mal sehen, wenn ihm ein "Medizinmann" eine geringe Dosis Schlangengift verabreichen möchte... - ich würde jedenfalls ohne Not so einen Schritt nicht wagen, beim Alkohol ist aber die überwiegende Mehrheit täglich dazu bereit.
In diesem Artikel und in der Studie wird nicht auf das Suchtpotential von Alkohol eingegangen. Alkohol ist das Suchtpotential betreffend eine der gefährlichsten Drogen überhaupt, gefährlicher als Heroin! - Schon geringste Mengen reichen aus um Menschen für Alkohol zu konditionieren. Alkohol wirkt direkt auf das "Belohnungssystem" des Gehirns. - Es gibt keine Droge, die auch nach jahrelangen Entzug einen ehemals Abhängigen bei erneutem Konsum wieder so sehr in den Abgrund reißt wie Alkohol. Wenn ein trockener Alkoholiker nach jahrelanger Abstinenz wieder Alkohol trinkt, ist er sofort wieder voll drauf wie am letzten Tag, bevor er abstinent wurde! - Alkohol wirkt die Sucht betreffend perfider als Schokolade und der Staat unternimmt nichts, hat aber andererseits Raucher stigmatisiert. - Warum stigmatisiert der Staat nicht Alkoholkonsumenten? - Durch Tabakkonsum schädigt man direkt nur sich selbst und indirekt die Volkswirtschaft, Alkohol zerstört ganze Existenzen, Familien und ist schädlich für die Volkswirtschaft! Dann verkaufen die Brauereien eben Apfelschorle und die Winzer Traubensaft - wo ist das Problem?
Und im übrigen ist man in dieser Gesellschaft als jemand der keinen Alkohol trinken will stigmatisiert. - Da muss man schon schwer Krank oder Alkoholiker sein, dass es akzeptiert wird wenn man kein "Gläschen" mit trinkt.

Wer sich klarmacht, dass Alkohol ein Nervengift ist, wird von alleine den Konsum stark einschränken oder darauf verzichten, denn wer will schon von einem Giftbecher nippen?

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stoffi 07.06.2017, 08:14
18. Das Alkohol schädlich ist

weiss inzwischen jeder. Ich denke, hier redet man aber ein Problem herbei, das so nicht stimmt. In vielen südlichen Ländern sitzen,, Uralte " Menschen vor ihren Häusern, trinken ihr Gläschen Wein und unterhalten sich. Die meisten sind für ihr Alter noch ziemlich rüstig und geistig auf zack. Ich denke eher, das uns die allgemeine ungesunder Lebensweise mehr zu schaffen macht, als das Gläschen Wein am Abend.

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zeisig 07.06.2017, 08:24
19. Alles gefährlich.

Nein, Ich gehe nicht ins Kloster. Dort sterbe ich dann mit fünfzig an Trübsinn. Dann schon lieber Gehirnveränderung durch das tägliche Glas Wein.

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