Forum: Gesundheit
Bier und Wein: Schon kleine Alkohol-Mengen könnten Gehirn verändern
Getty Images

Das tägliche Glas Wein schädigt das Gehirn möglicherweise mehr, als bislang gedacht. Darauf weist eine aktuelle britische Studie hin. Demnach ist besonders das Gedächtnis gefährdet.

Seite 4 von 11
alf58 07.06.2017, 09:09
30. Amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt...

Dass manche Leute ihren Verstand versaufen, ist hinlänglich bekannt und bedarf keiner weiteren Untersuchung. Aber, wie sieht es denn mit der Gehirnleistung in muslimischen Gesellschaften aus, wo man ja dem Alkohol bekanntlich ablehnend gegenüber steht?

Beitrag melden
gruenertee 07.06.2017, 09:10
31.

Fleisch essen darf man nicht, Fisch sowieso nicht. Im Sommer im Wald laufen darf man nicht wegen dem Ozon, Leistungssport geht auch nicht, vom Sonnenbad kriegt man Krebs. Auf Gluten sollte man generell verzichten... Ganz ehrlich, ich genieße lieber mein Leben im Heute und Jetzt und mehr brauch ich auch nicht sagen ;=)

Beitrag melden
jrgg21 07.06.2017, 09:10
32. Gewohnheitstrinker

Also ich trinke jeden Abend mein Feierabendbier und wenn ich nicht arbeite auch mal gerne etwas mehr.
Das es nicht so gesund ist ist mir schon bewusst aber das es das Gedächtnis schädigen soll kann ich nicht bestätig....äh was war nochmal das Thema?

Beitrag melden
jjgiphone 07.06.2017, 09:12
33. Es ist soooo traurig!

Es ist fürchterlich, das Leben endet mit dem Tod. Täglich ist man gefährdet. Auf der Autobahn, im Flugzeug und am Arbeitsplatz. Das Essen ist Gesundheitsschädlich, eigentlich ist das alles nur noch im Suff zu ertragen. Und der schädigt das Gehirn, sofern vorhanden.

Beitrag melden
arch.aisch 07.06.2017, 09:12
34. Wissenschaft

Eigentlich hat die Sache ja schon viel früher begonnen. Damals als es noch ausschließlich gesunden Yoghurt zum Frühstück gab und Beeren generell vom Verzehr ausgeschlossen waren, da man nicht sicher war, ob sie nicht auch nach dem Verzehr in einen Gärungsprozess eintreten könnten, damals hat Eva diesen vergifteten Apfel erwischt und via facebook mit Adam geteilt. (In feministischen Kreisen wird dies als Geschichtsklitterung angesehen, weil es viel wahrscheinlicher ist, dass nur Adam so hoch in den Baum greifen konnte) Na ja, und seitdem geht’s mit der Menschheit bergab. Kein Schwein bekümmert sich mehr um ein gesundes Dasein. Alle sind nur noch dahinter her, dem Leben völlig hirnlos auch noch andere, womöglich erfreuliche Seiten abgewinnen zu wollen. Und das auch schon viel länger, als Adam auf den Trichter kam. Selbst Eva, die so lange eine Rippe auf ihrem Nachtkasterl aufbewahrt hat, war überrascht zu erfahren, dass schon ihre Großmutter einen kleinen Schluck Met nicht verachtet hat. Nun hat die Wissenschaft endlich den unwiderlegbaren Beweis erbracht, dass wir uns besser zurück ins Paradies bewegen sollten (diese liebliche Ecke da im größeren Einzugsbereich von Euphrat & Tigris). Zwischenzeitlich sind nämlich alle, wirklich alle diese unvernünftigen Genussmenschen gestorben. Nur wir, die es nun endlich besser wissen, nur wir leben noch.

Beitrag melden
g_bec 07.06.2017, 09:19
35. Nö.

Zitat von doubletrouble2
Das Problem entsteht durch Verzicht. Alkoholverweigerer gelten als Partykiller, Stimmungstöter und Gesundbeter. Die Deutschen saufen, wenn sie saufen, wie die Löcher und beißen alle tot, die da nicht mitmachen wollen. Sieben Liter pro Kopf und Jahr sind ja der Durchschnitt. Also schütten Trinker noch weitaus mehr. Wer nicht mitsäuft und bei der Gelegenheit noch mitfrisst, wird schnell zum Außenseiter. Frage an das Forum : Stimmt´s oder nicht ?
Nö, stimmt nicht.
Zudem gehört es zum guten Ton eines Gastgebers, seine Gäste ein wenig "zu neetijen" (zu nötigen) wie meine Großmutter immer sagte und sie so zum Essen und Trinken zu animieren.
Zum anderen hat dieses "neetijen" seit Aussterben der "Kriegsgeneration" deutlich nachgelassen. Da wird niemand zum Außenseiter, der nichts trinkt oder isst. Und wurde es auch vorher nicht.

Beitrag melden
Listkaefer 07.06.2017, 09:20
36. Wieder so eine skandalisierende...

... Meldung zu Essen und Trinken. Wenn man jeden Tag mehr als 10 große Gurken isst, dann ist das bestimmt auch nicht gesund - das wird sicher auch bald "erforscht" werden. Prost!

Beitrag melden
HerrPeterlein 07.06.2017, 09:21
37. Wir haben Gesellschaften in den fast nichts getrunken wird

Wir haben auf dieser Welt Gesellschaften, in den fast nichts getrunken wird, oft sind die auch nicht so optimal. Alkohol ist schädlich, kann sehr schädlich sein, hat aber auch seine Vorteile. Manchmal ist sogar ein Vollrausch besser, als andere Option. Oder oft hilft ein gemeinsamer Bier+Weinabend schon zur Lösung von vielen Problemen. Im Vergleich zu vor 50 Jahren wird heute quasi gar nichts getrunken, damals waren 6 halbe Abends in der Kneipe für den Feierabend Standard. Ging ja auch recht gut, obwohl ich es für zu viel halte.

Beitrag melden
Pela1961 07.06.2017, 09:23
38. 'Falsch

Zitat von Pixopax
Partys und Feste sind dank des Alkohols einfach weitaus lustiger, das ist unverkennbar. Dadurch hat es enen indirekten Nutzen für den Menschen, man kommt schneller in Kontakt zu einander, wird lockerer, na, man kennt das ja. Klar ist es ungesund, aber was ist das heute nicht? Ganz darauf zu verzichten hieße ja, nie wieder einen guten Rotwein zu trinken, na danke, dann gebe ich lieber ein paar Jährchen ab, dafür macht das verbliebene Leben dann doch wesentlich mehr Spaß. Das Leben ist eh schon zu kurz für schlechten Rotwein, warum dann ganz verzichten?
Die Feste und Partys sind nicht lustiger, das Anspruchsniveau der Beteiligten sinkt. Wer "angeheitert" ist, lacht doch über Dinge, über die er nüchtern noch nicht mal müde lächeln würde. Nicht umsonst gibts ja den Spruch "Das ist nur noch im Suff zu ertragen". Alkohol senkt die Hemmschwelle zu körperlicher Gewalt, viele neigen zu Selbstüberschätzung und alle bekommen eine gestörte Selbstwahrnehmung. Warum wohl meinen manche Männer, sie könnten besoffen jede Frau anmachen? Weil ihre Selbstwahrnehmung endlich die richtige ist, dass sie ja "eigentlich" eine Mischung aus Adonis und Don Juan sind, was sie im täglichen Leben in Anbetracht ihres Bierbauches und der Glatze oft nur nicht erkennen?
Und man glaubt es kaum - ein Leben ohne Alkohol ist durchaus möglich. Und noch erstaunlicher - man vermisst noch nicht mal was.

Beitrag melden
CliC-Suchthilfe Lübeck 07.06.2017, 09:25
39. Eigenverantwortung

Zitat von zeisig
Nein, Ich gehe nicht ins Kloster. Dort sterbe ich dann mit fünfzig an Trübsinn. Dann schon lieber Gehirnveränderung durch das tägliche Glas Wein.
Wir als Suchthilfeverein - welcher auch Selbsthilfegruppen anbietet - sehen den Konsum ganz unaufgeregt. Es liegt in der Eigenverantwortung eine jeden selbst. Dabei macht es auch keinen Unterschied ob legales oder illegales Suchtmittel. Artikel wie dieser, dienen der Aufklärung, dann kann man immer noch selbst entscheiden.
Mitforist "zeisig" zeige ich gerne mal Einrichtungen - als eigenständige Häuser oder Teilen von Pflegeheimen - in denen Personen leben, die meinten es gäbe nüchtern nur "Trübsinn". Diese verbringen - noch nicht im Rentenalter - dort ihren Lebensabend. Ehemalige "Party-Animals", trinkfeste Gesellen (natürlich auch Gesell_innen), ehemals kommunikative und extrovertierte Menschen, die jetzt auf ihre Zigarettenausgabezeiten warten und zu dem ca. 300 Meter entfernten Supermarkt begleitet werden müssen, weil sie sonst nicht zurückfinden würden, oder nach langjährigem Aufenthalt auf die Frage der Anwesenheitsdauer mit: "Ich bin gestern erst angekommen." antworten.
Von solchen Einrichtungen gibt es in Schleswig-Holstein viele, bundesweit entsprechend mehr....
Nochmal zum Trübsinn: Die echten endorphinen Wellen und dopaminen Kicks, Lebensfreude, Spaß und mehr, hab ich OHNE Katalysator in Form von Gläschen, Näschen, Pfeifchen oder Pillchen. Hätte ich aber auch "vorher" nicht geglaubt, dazu bedurfte es erst nicht so lustigen Erfahrungen, mal ganz euphemistisch ausgedrückt. ;-)

Beitrag melden
Seite 4 von 11
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!