Forum: Gesundheit
Bilanz 2017 der Bundesärztekammer: Gutachter stellten rund 2200 Behandlungsfehler fes
DPA

Fehlende Geräte im OP, unentdeckte Verletzungen: Wenn Ärzte Fehler machen, kann das für Patienten schwere Folgen haben. Experten pochen auf einen Ausbau der Sicherheitskultur in Kliniken und Praxen.

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keine-#-ahnung 04.04.2018, 17:00
1. "Parallel sammelten auch Krankenkassen und Gerichte ...

... Behandlungsfehler"
Interessant, ich habe früher Briefmarken und Münzen gesammelt - war viel schöner!
"Die Häufigkeit von Fehlern bei der Behandlung lasse sich nur schätzen. So gibt es etwa auch die Schätzung, dass rund 40.000 Patientenbeschwerden pro Jahr bei Krankenkassen, Ärzteschaft, Versicherungen und Gerichten eingehen."
Ich schätze, Schätzchen ... Patientenbeschwerde ist ungleich Behandlungsfehler :-)!
Was für ein Stussartikel ...

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Mareius 04.04.2018, 17:12
2.

Die Lösung wird am Ende noch mehr Pseudo Dokumentation sein. Die echte Lösung ist gutes, ausreichendes und ausgebildetes Personal mit der richtigen Sprache. Mehr Geld für das aktuelle Personal isses nicht.

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blabla55 04.04.2018, 17:21
3.

Schon mal versucht einen Arzt zu verklagen mit einen positiven Bescheid der Gutachterkommission.Ohne eine Versicherung oder ein gutes Geldpolster ist man verloren bei den Gutachtern,Gerichten und Anwälten.

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joG 04.04.2018, 17:27
4. Der Zahl von 2.200 plus...

....kann ich kaum glauben.Ich kenne selbst zu viele Fällen von Kunstfehlern. Da waren meist nicht sehr große darunter und die Stichprobe ist sicher zu klein. Aber wenn ich schon mehrere kenne, muss ich bei so vielen Einwohnern von eine weitaus größeren Zahl ausgehen aber nicht in der Zählung erscheinen.

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Capetonian 04.04.2018, 17:58
5. HaHaHa, geht es noch lächerlicher

Die Bundesärztekammer ist die Interessenvertretung der Ärzte. Die Fälle der Schlichtungsstelle sind nur die Spitze des Eisbergs. Das ist so, als ob die Wölfe die Schafe zum Tierschutz beraten. Wenn man sich mit einem realen Fall beschäftigen muß, stellt man erschrocken fest, daß es für Krankenhäuser kein verpflichtendes Qualitätsmanagement gibt, das zu belastbaren Ergebnissen führt. Ein Marketing mit Qualitätsmanagement gibt es. Ein wirkungsvolles Qualitätsmanagement ist etwas anderes. Solange die Patientenrechte nicht wesentlich verbessert werden, wird sich nichts ändern. Auch zum Schaden der guten und engagierten Ärzte und deren Mitarbeiter.

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man-o-war 04.04.2018, 18:01
6. Die Dunkelziffer....

....ist bestimmt noch viel höher. Vielleicht sollten hier noch mehr Kontrollgremien und Institute eingesetzt werden, die aus den GKV-Beiträgen finanziert werden und aus dem Budget der ärztlichen Behandlung herausgehen. Vielleicht gelingt es uns dann, das Einkommen der Ärzte weiter zu drücken und die Kosten für Verwaltung und Kontrollen weiter aufzublähen....
Wann wird dem Bürger denn endlich klar, dass die Ökonomisierung im Gesundheitswesen der Grund allen Übels ist und den ganzen Fehlentwicklungen in der medizinischen Versorgung nicht durch weitere Kontrollen begegnet werden kann?

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23jorge07 04.04.2018, 18:27
7.

Die Anzahl der fehlerhaften Behandlungen alleine sagt doch gar nichts aus, wenn man die Gesamtzahl aller Behandlungen mit keinem Wort erwähnt. Ob wir „sicher“ oder „unsicher“ sind in den Händen der Ärzte, kann man nur einschätzen, wenn auch diese Zahl bekannt ist. Wir gehen doch auch nicht alle Lottospielen, nur weil es pro Jahr etwa 115 neue Lottomillionäre in D gibt ....

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mirage122 04.04.2018, 18:29
8. Die Zahl ist garantiert wesentlich höher

Habe da selbst meine tiefgreifenden Erlebnisse. Aber es gibt eine unabhängige Patienten-Beratung, kostenlose Tel.Nr. 0800 330 461412 sowie Rechtsanwälte, die darauf spezialisiert sind. Hier wird abgerechnet mit dem zu erwartenden Schadensersatz, so dass keinerlei Vorauskasse zu leisten ist. Einfach nicht unter kriegen lassen!

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ruhepuls 04.04.2018, 18:54
9. Noch mehr Bürokratie...

So langsam erstickt die "Dokumentations-Bürokratie" das normale Arbeiten - nicht nur in der Medizin. Demnächst dürfen wir überall, wo wir hinkommen erst mal eine Datenschutzerklärung unterschreiben. Und wer liest letztlich das ganze "Papier"? Niemand. Aber man ja politischen Handlungswillen gezeigt.

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