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Biolebensmittel: Nicht gesünder, nur besser
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Viele essen Biolebensmittel, um ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Tatsächlich sind die Produkte jedoch kaum gesünder als andere Lebensmittel, wie eine aktuelle Studie zeigt. Vier Gründe, warum sich der Gang in den Bioladen trotzdem lohnt.

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cideous 04.09.2012, 18:40
10.

"Herkömmlich arbeitende Bauern [...] variieren beim Anbau zum Teil kaum". Diese Aussage ist praktisch nur für Mais korrekt und auch nur für sehr wenige konventionelle Bauern.

Antibiotikabelastung & Pestizidbelastung: korrekt. Biolandwirte verwenden aber andere bedenkliche Stoffe wie z.B. Kupfer. Ob das wirklich besser ist sollte man sich gut überlegen.

Tierhaltung: da schließe ich mich ulf-atze an.

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kochkuss 04.09.2012, 18:41
11. Genau hinschauen!

Zitat von ulf-atze
Wer gestern Abend den Bericht in der ARD gesehen hat kann doch nicht allen Ernstes noch behaupten, dass Bio-Tierprodukte von glücklichen, stressbefreiten Tieren kommen!
Bio ist NICHT Bio! Das klassische Bio-EG-Siegel ist nichts anderes als ein Produkt der üblichen Billig-Denke "Wir wollen Qualität, aber viel kosten darf es nichts!", die dankbar von allen großen Supermärkten und Discountern befriedigt wird. Dabei ist es doch so offensichtlich! Wer auch nur einen kurzen Blick auf das nach EG-Kriterien zertifizierte Fleisch im Plastiktrog im Supermarktregal wirft, kann eigentlich sofort erkennen, dass dieses Fleisch wenn überhaupt nur ganz marginal besser sein kann als konventionelle Ware - denn es ist dasselbe in grün: Massenware, die unter Preisdruck und unter größtmöglichem Ausreizen der Richtlinien produziert wird. Klar, dass es hier zu vergleichbaren Skandalen kommt wie in der konventionellen LW.

Das Schlimme dabei: Auch "richtige" Bio-Produzenten, die sich nach den Siegeln BIOLAND oder DEMETER zertifizieren lassen und ungleich bessere Qualität liefern, die ungleich strenger kontrolliert wird, haben den Schaden, denn sie werden fast immer in die gleiche Schublade gesteckt. DAS ist das wahre "Bio": Regional, nach strengen Richtlinien und traditionellen Methoden produziert und in bester Qualität.

Qualität kostet Geld. Sehr gute Qualität kostet SEHR viel mehr Geld. Dieses Bewußtsein ist in diesem Land verloren gegangen. Aber es lohnt sich, dieses Geld zu investieren.

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janman23 04.09.2012, 18:42
12. Niveau im Keller

Zitat von sysop
Vier Gründe, warum sich der Gang in den Bioladen trotzdem lohnt.
Dieser Artikel ist ein weiteres Beispiel für das zunehmend verfallende Niveau auf Spiegel Online. Willkürlich und ohne scham wird hier mit isolierten Faktoren Stimmung gemacht. Bio mag - im gleichen Umfang betrieben - besser für die Umwelt sein. Es liefert allerdings nicht den selben Ertrag, mit durchaus schrecklichen Konsequenzen, siehe zB die aktuelle Debatte um Treibstoffe aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Daher müsste es schon in größerem Umfang betrieben werden. Ob es dann noch besser für die heimische Umwelt ist, als einfach zu importieren, kann man hinterfragen. Und was die Tierhaltung angeht: Ich bin kein Vegetarier, aber ich bezweifle, dass die Bio-Tiere geradezu glücklich darüber sind, in Gefangenschaft leben zu können, so wie das hier dargestellt wird.

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Bourgeois2000 04.09.2012, 18:42
13. Täuschen ohne zu lügen

Im Artikel wird der falsche Eindruck erweckt, dass im Bioanbau keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Wenn sie dann spritzende Biolandwirte sehen, bricht für sie eine Welt zusammen. Etwas mehr Ehrlichkeit bitte!

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forkeltiface 04.09.2012, 18:46
14. optional

Bio-Schweine? Nein, danke!

Die Tiere werden mit Bio-Haltung gequält, sagt ein hessischer Bauer. Er stellte seinen Hof auf biologische Landwirtschaft um – und lernte die Tücken des Systems kennen. "Bio" hat für ihn nichts mit Tierschutz zu tun, sondern mit Ideologie. Hauptsache, die Tiere liegen hübsch im Stroh und fressen nicht das böse Gen-Soja
http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article3094503/Bio-Schweine-Nein-danke.html

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Meistersaenger 04.09.2012, 18:47
15. Dr.

Zitat von sysop
Viele essen Biolebensmittel, um ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Tatsächlich sind die Produkte jedoch kaum gesünder als andere Lebensmittel, wie eine aktuelle Studie zeigt. Vier Gründe, warum sich der Gang in den Bioladen trotzdem lohnt.
Bio war für mich bis zu dem Tag gesund, als ich auf dem Verkaufsschild lesen konnte: Herkunftsland China.

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boeseHelene 04.09.2012, 18:47
16.

Zitat von ulf-atze
Wer gestern Abend den Bericht in der ARD gesehen hat kann doch nicht allen Ernstes noch behaupten, dass Bio-Tierprodukte von glücklichen, stressbefreiten Tieren kommen!
das kommt darauf an wo sie auch kaufen auch bei Bio gibt es Unterschiede, der Hof wo mein Fleisch herkommt hält seine Tiere in Weidehaltung und die Tiere bekommen nur Gras und Getreide. Ein anderer Hof hier hat Galloway Rinder ebenfalls Bio die stehen sogar das ganze Jahr draußen ich würde behaupten diese Tiere sind um einiges glücklicher als Kühe die nur im Stall gehalten werden. Bei beiden Haltern werden die Kälber nicht herausgekommen sondern von den Müttern gesäugt und wachsen in der Herde au, bis sie halt geschlachtet werden.

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TheK79 04.09.2012, 18:47
17. Würdigung von Essen

Die Bioläden sind vor allem auch ein Gegenentwurf zu Discountern, in denen es ausschließlich darum geht, die zum Weitervegetieren erforderlichen Kalorien so billig wie irgendwie möglich zu beschaffen. Für mich ist Essen zwingend mit Genuss und dem Ausprobieren von neuem verbunden – da würde ich auf vieles verzichten, bevor ich diesen Run auf "Hauptsache billig" mitmache.

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Flari 04.09.2012, 18:48
18.

Wir haben hier einen Bioladen, der sogar die Biopappkisten wiederverwendet.

Die ungesunden Nichtbiokartons werden lediglich für den Transport vom Grossmarkt in den Laden verwendet und landen dann sofort im Müll.

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boeseHelene 04.09.2012, 18:50
19.

Zitat von Spiegelleser96
"Dennoch verfolgen Biobetriebe das Ziel, die Tiere möglichst artgerecht zu halten" - gestern ARD geschaut ? Die Bauern sperren ihre Viecher in den dunklen Stall, um sie vor Krankheiten zu schützen! Biokartoffeln werden aus Ägypten importiert, da sie dort billiger sind and die heimischen Biokartoffeln müssen den Ferkeln zum Opfer fallen ?! Bio ist reines Marketing, wenn du die Produkte nicht bei einem Händler kaufst, der sich wirklich interessiert, wo die Produkte herkommen.
das machen aber nicht alle Bauern, es gibt auch Halter mit Bio Tieren die herausdürfen und Bio Kartoffeln muss man nicht im Supermarkt kaufen sondern direkt beim Erzeuger. Ich kauf mein Bio Fleisch schon lange direkt beim Erzeuger von Rindern aus Weidehaltung.

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