Forum: Gesundheit
Blasenentzündung: Ärzte rätseln über Schutzwirkung der Cranberry
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Viele Frauen schwören auf Cranberrysaft als Schutz vor einer unangenehmen Blasenentzündung. Mediziner haben jetzt untersucht, ob die Beere wirklich Harnwegsinfektionen verhindern kann.

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Bathory 11.07.2012, 11:32
1. Tztztz

Zitat von sysop
Viele Frauen schwören auf Cranberrysaft als Schutz vor einer unangenehmen Blasenentzündung. Mediziner haben jetzt untersucht, ob die Beere wirklich Harnwegsinfektionen verhindern kann.
Wohl eher Blut im Urin. Und bei jeder Untersuchung mit Verdacht auf Blasenentzündung wird der Urin auf Blut untersucht und in den allermeisten Fällen ist welches drin. Wobei man umgekehrt nicht drauf schließen kann, dass sobald Blut im Urin ist, dieses auch aus der Blase stammt.

Und die Saftkonzentration ist zu gering, als dass sie merkliche Veränderungen bringt. Irgendwie hab ich den Eindruck, als sei mit "Cranberryprodukten" im Artikel immer nur der Saft gemeint, auch wenn die Kapseln mal erwähnt werden. Gerade die scheinen ja etwas zu bringen, zumindest in meinem Umfeld und mit Urologiepatientinnen mit denen ich zu tun hatte, kam öfters mal auf, dass Cranberrykapseln genommen werden, mit Saft kam da niemand an. Ich denke, man hängt das mit den Cranberrykapseln deshalb nicht so an die große Glocke, weil man dann ja mal was anderes als Antibiotika gegen Blasenentzündungen hat (nein, Cranberry ist kein Allheilmittel gegen Blasenentzündungen), wofür man nicht extra zum Arzt rennen muss und es sich verschreiben lassen, bzw es durch die Einnahme von Cranberrys erst gar nicht so weit kommen muss. Zumal es auch manchmal so ist, dass man die Symptome einer Blasenentzündung hat (Brennen beim Wasser lassen, häufiger Harndrang jedoch kommen dann nur ein paar Tropfen), aber keine wirkliche Blasenentzündung, wo weder Bakterien noch Blut im Urin nachweisbar sind, und die sich durch die Einnahme von Cranberrykapseln bessern, eigene Erfahrung.

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ObackoBarama 11.07.2012, 11:42
2.

Natürlich werden die Schulmediziner mit ihren "Studien" immer versuchen, jede Wirkung einer Pflanze, Frucht.. oder was auch immer in die Alternativmedizine geht,- sofort in Frage zu stellen und als Hokus-Pokus zu diffamieren.
Etwas anderes erwarte ich von ihnen auch nicht.
Denn, die farmzeutische Industrie die mit den Schulmediziniern und Ärtzten weltweit eng zusammenarbeitet, muss ja ihre Pillen verkaufen..
Deswegen heisst es immer, jede alternative Medizin...zu versuchen.. lächerlich zu machen.

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der_rookie 11.07.2012, 11:48
3. Hm

Schön, dass einmal ein solcher Artikel über "Naturheilverfahren" ohne Glaubenskrieg auskommt (der wird in diesem Forum sicher noch folgen).
Was ich allerdings nicht verstehe ist diese Studie zum Saft: Bei einer Placebo-kontrollierten Studie soll unbekannt sein ob das Wasser Vitamin C enthielt? Also entweder ist diese Ursprungsstudie doch nicht so methodisch sauber - oder ich verstehe hier etwas nicht.

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kiwikawa 11.07.2012, 11:58
4. Was wirklich hilft

Seit einigen Jahren setzt sich D-Mannose als mildes Mittel gegen Blasenentzündungen durch. Es wirkt vor allem prophylaktisch, hilft aber auch bei der akuten Behandlung. Allerdings reicht die Wirkung nicht immer aus, deshalb muss dann im Zweifel ein Antibiotikum genommen werden.

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Deutsche Nierenstiftung 11.07.2012, 12:18
5. Infos zu Blasenentzündung

Harnwegsinfektionen sind neben Infekten der Luftwege die häufigsten Infektionen überhaupt. Sämtliche Abschnitte der Harnwege können von der Entzündung erfasst werden: Die Harnröhre, über die der Urin den Körper verlässt, die Blase, die Harnleiter bis zu den Nieren.

Auf unserer Website haben Informationen für Interessierte und Betroffene zusammengestellt: Deutsche Nierenstiftung - Informationen fr Interessierte und Betroffene

Ihre,
Deutsche Nierenstiftu

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ralfhettich 11.07.2012, 12:28
6. Blasenentzündungen sind bei Frauen häufig

So schützen Sie sich vor Blasenentzündungen: Durch richtiges Trinken, durch richtige Kleidung und durch richtiges Verhalten nach Sex und richtiges Säubern.

Frauen haben viel schneller einen Harnwegsinfekt als Männer. Die Gründe darin liegen in der besonderen Anatomie der Frau:

Die Harnröhre der Frau mündet in unmittelbarer Nähe zum Darmausgang und zur Scheide.
Die Harnröhre ist bei Frauen deutlich kürzer als bei Männer und so können Erreger schnell übertragen werden.
Eine Blasenentzündung entsteht im Normalfall, wenn Darmbakterien in die Harnröhre wandern. Dies passiert besonders bei einem aktiven Sexleben: Durch ständigen Sex werden die Krankheitskeime regelrecht in die Harnröhre der Frau einmassiert und es entsteht eine besondere Art von Blasenentzündung, die von den Medizinern auch Flitterwochen-Zystitis genannt wird.

Nach häufigem Sex folgt für die Frau oft ein schmerzhaftes Wasserlassen. Es zeigt sich ein ständiger Druck auf die Blase und beim Urinieren brennt es.

Dies ist aber noch nicht alles. Die in die Harnröhre eingebrachten Keime können aber noch weitergehen und sogar eine Nierenbeckenentzündung herrufen. Da ist es um so wichtiger, dass Sie als Frau eine Blasenentzündung ernstnehmen und behandeln.

Mit den besten Wünschen für eine gesunde Blase

Dr. Ralf Hettich

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man_vs_ape 11.07.2012, 12:31
7. optional

Wieso schreibt jeder Cranberry wenn der hochdeutsche Name Moosbeere ist? Ist der deutsche Name nicht gut genug oder ist Englisch einfach schicker?
Und wie wirkt sich der viele Zucker in den vielen Moosbeersäften aus?

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neu_im_forum 11.07.2012, 12:43
8. Alternative Medizin

Zitat von ObackoBarama
...muss ja ihre Pillen verkaufen.. Deswegen heisst es immer, jede alternative Medizin...zu versuchen.. lächerlich zu machen.
Nicht nur die Schulmedizin macht Lobbyarbeit!

Homöopathie-Lobby im Netz - Schmutzige Methoden der sanften Medizin - Wissen - sueddeutsche.de

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wakaba 11.07.2012, 12:47
9. Stuss

Zitat von ObackoBarama
Natürlich werden die Schulmediziner mit ihren "Studien" immer versuchen, jede Wirkung einer Pflanze, Frucht.. oder was auch immer in die Alternativmedizine geht,- sofort in Frage zu stellen und als Hokus-Pokus zu diffamieren. Etwas anderes erwarte ich von ihnen auch nicht. Denn, die farmzeutische Industrie die mit den Schulmediziniern und Ärtzten weltweit eng zusammenarbeitet, muss ja ihre Pillen verkaufen.. Deswegen heisst es immer, jede alternative Medizin...zu versuchen.. lächerlich zu machen.
Naturnahe Wirkstoffe funktionieren - nur ist das halt nicht Alternativmedizin sonder meist schon lange bekannt. Cranberry hilft vielleicht die Symptome eines Unterleibsinfekts zu mildern - so wie Eukalyptus die Atemwege etwas freischaufeln kann.

Alternativmedizin ist Hokuspokus, die Heiler halbgebildete Idioten, Heilbeweise anektodisch. Pharmaindustrie mit Ihren Umsatzärzten ist zutiefst krank aber auch die Leute leben in Angsthausen. Die meisten Produkte sind sinnlos, ungesund, gefährlich. Gerade mal 20 Wirkstoffe brauchts um 98% der Erkrankungen abzudecken. Die 2% bringen einem eh um...
Bewegung, viel Schlaf, gesund essen, glücklich. Dann brauchts extrem selten einen Schamanen und leben bedeutet nicht ein Quantität sondenr Qualität.

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