Forum: Gesundheit
Blutspende: Kliniken kommen mit weniger Transfusionen aus
DPA

In Deutschland werden weniger Blutkonserven benötigt, die Kliniken gehen sparsamer damit um. Dennoch: Rund 80 Prozent der Menschen brauchen mindestens einmal im Leben fremdes Blut oder daraus erzeugte Produkte.

kommunaler querdenker 13.06.2014, 16:19
1. 80 %...

...aller Bundesbürger BRAUCHEN einmal im Leben eine Blutkonserve, oder 80 % BEKOMMEN eine Selbige?
Zeugen Jehovas lehnen bekanntermaßen aus religiösen Gründen eine Transfusion ab. Das würde ja heißen, dass 80 % aller Zeugen Jehovas an einer fehlenden Transfusion sterben... Solche Fälle sind jedoch tatsächlich extremst selten!

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rattentier@gmx.de 14.06.2014, 00:34
2.

Grundsätzlich ist der transplantationsskandal von der Blutspende ziemlich weit weg... Aber gut. Wenn diese Menschen sich nicht informieren wollen... Man braucht nur ein einziges mal gesehen zu haben wie bei ner massentransfusion (die in großen Zentren nichtmal so selten ist) einfach mal 5x mehr in diesen Menschen reinläuft als man in einem Jahr spenden darf, dann bekommt man ein etwas anderes Verhältnis dazu. Es tut einem nicht weh, es gibt kein ethisches Dilemma (Grundangst zu früh für tot erklärt zu werden, listen die umgangen werden).. Ich finde es nicht schlimm wenn jemand sagt nein das kann ich nicht, mir wird da schlecht oder sonstwas, das ist okay, nur wer zu faul ist oder sich nicht interessiert weil es ihn nicht betrifft, der braucht dann auch nicht meckern wenn es für ihn gerade kein Blut gibt wenn er es mal braucht!

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kommunaler querdenker 14.06.2014, 00:37
3. Verzeihung...

...aber da entgeht mir jetzt der Zusammenhang zum Artikel und meinem Zitat!

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worschtsalat 14.06.2014, 07:56
4. Zeugen Jehovas

Wieviel Prozent der Zeugen Jehovas halten an ihrem Glauben fest im Angesicht des Todes?
Trotzdem, es wird zu freizügig mit Blutprodukten umgegangen. Genau so, wie mit anderen Produkten und Leistungen auch (auch wenn sich sickAt offensichtlich nicht ausreichend therapiert fühlt). Ich spende seit Jahren kein Blut mehr, da ich davon ausgehe, dass unser Gesundheitssystem nur durch Mangel zu reformieren ist.

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asmael666 14.06.2014, 23:51
5.

Na, vielleicht sollten die Blutspendezentren mal entweder ordentliche Preise für die Blutspende zahlen, oder eben komplett non-profit arbeiten. Solange ich aber weiß, daß sich jeder in der Verwertungskette ne goldene Nase damit verdient, die Spender aber teilweise wirklich mit dem sprichwörtlichen Appel und Ei abgespeist werden, finde ich die ständigen moralisierenden Spendeaufforderungen ziemlich daneben.

/Asmael

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Max Mang 16.06.2014, 00:32
6. Kritik am Blutspendedienst West gGmbH

Das der Blutbedarf zurück geht ist doch sehr zu begrüßen. Für den Blutspendedienst West scheint diese Erkenntnis aber vom Himmel gefallen zu sein. Aus sicherer Quelle ist mir bekannt, dass der Blutspenedienst West den Rückgang des Blutbedarfs nicht in den Griff bekommt. Monatlich vernichtet der Blutspendedienst West mehrere Tausend zu viel eingesammelter Blutkonserven. Niemand nimmt diesen Skandal zur Kenntnis. Es wäre zu begrüßen, wenn der Spiegel hier mal recherchieren würde und vielleicht erreichen könnte, dass das unethische Gebaren des DRK-Bltspendedienstes West endlich ein Ende fände.

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