Forum: Gesundheit
Breites Interesse: Zwei Tonnen Cannabis für Schwerstkranke
DPA

Die neue Cannabisagentur des Bundes lässt im staatlichen Auftrag medizinisches Hanf anbauen - sehr viel sogar. Nach SPIEGEL-Informationen könnten die Apotheken bald mehr als 5000 Patienten versorgen.

Seite 1 von 5
herm16 14.04.2017, 18:54
1. nanu

5000 Patienten? Es gibt doch nur 500 Kranke die aufgrund ihrer Krankheit
Kranke benötigen.
Übrigens, die gelben Blüten sind, wenn man sie trocknet, Mariuna. Ist das der Grund?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
magenbeschwerden 14.04.2017, 19:16
2. Für alle die lesen können...

es sind 200 kg ausgeschrieben....
http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:131987-2017:TEXT:DE:HTML&src=0#id1042115-III.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yosh 14.04.2017, 20:14
3. beim lesen scrollen

@magenbeschwerden:
Falls ich die Ausschreibung beim Punkt "Geplante Anzahl der Bewerber: 10" richtig verstehe, sind 10 x 200kg ausgeschrieben worden. Macht zusammen... 2 Tonnen.
Gerechnet wird dann also wohl 1 Gramm pro Tag pro "Patient".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jorgeG 14.04.2017, 20:27
4. Merkwürdig

Wieso kaufen die das Zeug nicht einfach billig in Afrika ein, ist doch genug da?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hazebuster 14.04.2017, 23:18
5. @JorgeG #4

weil natürlich die Qualität gewährleistet sein muss. Wenn man das Gras von Druglords aus Afrika kauft, dann ist das Hanf, der nur zu kommerziellen Zwecken hergestellt wurde und daher oft zu früh geerntet/zu stark gedüngt oder sogar gestreckt wurde. Daher baut man es lieber zertifiziert in Deutschland an oder kauft es in Holland ein, wo die Hanfbauern auch zertifiziert sind und somit Qualitätsstandards einhalten müssen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein_denkender_Querulant 14.04.2017, 23:54
6. Einbrüche in Apotheken

Bisher habe ich einen sehr liberalen Umgang mit Drogen befürwortet. Jetzt bin ich gespannt, wie sich der Teil unserer Gesellschaft verhält, der nicht nur hin und wieder zu stimmigen Situationen einen Joint genießt, sondern als schwer Drogensüchtiger die tägliche Dosis benötigt.Sollten in der jetzigen Zeit mit dem Übergang zur allgemeinen Liberalisierung verstärkt Apotheken ausgeraubt werden, wäre das extrem kontraproduktiv.

Den Kranken drücke ich die Daumen, für die Krankheit und für die Wirkung biologische Schmerzmittel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Miere 15.04.2017, 03:48
7. Wieso ist das viel?

Wie viele Krebspatienten mit Chemotherapie gibt's hierzulande, wie viele Magersüchtige, wie viele Multiple-Sklerose-Patienten? Und das sind ja längst noch nicht alle Beschwerden, bei denen Cannabis eingesetzt oder erwogen wird.
Ich finde es ausgesprochen wenig, wenn nur 5000 Leute versorgt werden können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andihh75 15.04.2017, 06:24
8. Überschrift

Ich bin für eine komplette Legalisierung von Cannabis und eine massive Kampagne gegen Alkohol und Tabak! Alkohol ist ein extrem wirksames und schädliches Nervengift,über Tabak müssen wir nicht reden!Meine Meinung!
Meine Meinung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rambazambah 15.04.2017, 07:40
9. Umsetzung ist ein schlechter Witz

Ich bin Migränepatientin und als die Gesetzesänderung kam, dachte ich "Endlich!". Doch zu früh gefreut. Keiner, der mir bekannten Ärzte wollte mir Cannabis verschreiben. Die Ausreden waren haarsträubend und anscheinend scheint auch keiner der Ärzte zu wissen, was sie zu tun haben bzw. was sie dürfen und was nicht. Cannabis hilft definitiv bei Migräne und da haben die Ärzte auch zugestimmt, aber es traut sich keiner, ein Rezept auszustellen. Mir wurde dann nahegelegt, über einen Neurologen zu gehen. Der müsse dann zuerst alles andere ausprobiert und ausgeschlossen haben, bevor er mir Cannabis verschreiben würde. Opiate und Morphium könne ich sofort bekommen - oder echte chemische Keulen, also die Schmerzmittel, die Herzprobleme verursachen, den Magen belasten, den Kreislauf durcheinander bringen... Natürlich ist Migräne etwas anderes als Krebs bzw. die Leiden während und nach einer Chemo, aber es ist eben mehr als einfach nur Kopfweh. Aus diversen Foren weiß ich, dass es vielen anderen auch so geht und dass trotz der Gesetzesänderung kaum jemand Cannabis verschrieben bekommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5