Forum: Gesundheit
Britische Studie: Rauchstopp bringt Frauen zehn Lebensjahre mehr
DPA

"Wenn Frauen wie Männer rauchen, sterben sie wie Männer", sagt Richard Peto. Der britische Forscher hat mit Kollegen die Daten von mehr als einer Million Frauen ausgewertet. Das Ergebnis ist eindrucksvoll: Hören Raucherinnen rechtzeitig auf, gewinnen sie im Schnitt zehn Lebensjahre.

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bernardowonder 27.10.2012, 11:03
30. Statistiken

Liebe Forumsteilnehmer,

als ehemaliger Extremraucher 40-45 Stk /Tag und Ehemann einer sterbenskranken 35jährigen, die 20 Jahr lang ihre Schachtel geraucht hat, kann ich nach sicherlich sehr intensiver Betrachtung aller erdenklichen Studien nur sagen, der Effekt des Rauchens auf den Lungenkrebs wird von Rauchern gnadenlos unterschätzt, wir haben in Deutschland pro Jahr ca. 40.000 € Lungenkrebsfälle, davon überleben 76% die kommenden 5 Jahre nicht... Von diesen Lungenkrebsfällen haben über 75% im Vorfeld der Erkrankung geraucht. Primär für den Krebs sind die sogenannten MAK verantwortlich, die Additive, die dem Tabak beigemischt werden, eher nicht das Nikotin und der Teer. Es ist also schonmal gut, auf Marken ohne Additive wie American Spirit umzusteigen....
Alles in allem stirbt von 10 Rauchern einer an Lungenkrebs, eine wie ich persönlich finde sehr hohe Quote, die mich zuverlässig neben dem Schicksal meiner Frau von den Glimmstengeln fernhält. Jeder Zehnte !!!

Diese Tatsache war mir und allen Leuten, die ich befragt habe in meinem Freundes/Bekanntenkreis nicht so bekannt, viele tippten auf jeden hundersten oder tausendsten Raucher, und hier reden wir nur von Lungenkrebs, die degenerativen Lungenerkrankungen wie ODP, die gerade bei Frauen sehr häufig auftreten, sind da noch nicht mal mitgezählt. Im übrigen neigen Frauen eher zu Mutationen wie männliche Raucher, was jetzt statistisch durschlägt....

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Traumflug 27.10.2012, 11:11
31.

Zitat von jujo
Es gibt einfach keine guten Argumente pro Rauchen
Das ist eben gerade nicht richtig. Auch wenn es nicht besonders populär ist, rauchen hat auch wenige positive Eigenschaften. Die psychologisch beruhigende Wirkung des Nikotins ist durchaus vorhanden und bevor jemand im allgemeinen Lebensfrust von einer Brücke springt, steckt er sich besser eine Zigarette an. Ich kenne Leute die würden nicht mehr leben, würden sie nicht rauchen.

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do-dampf 27.10.2012, 11:16
32. Die Politik tut das Falsche!

Das Gesundheitsproblem der Tabakzigarette besteht ja aus 2 Teilen: a) die Schädigung der Lunge b) die Schädigung des Herzkreislaufsystems. Teil a) - mit der höchsten Todesrate - kann man sich sparen, wenn man auf die elektrische Zigarette umsteigt. Was bei der elektrischen Zigarette bleibt, ist das Nikotin, aber das ist ja der gewünschte Effekt des Nutzers. Wenn die Politik die elektrische Zigarette fördern statt behindern würde, müssten die Lungenkrankheiten nicht sein!

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Pat-Riot 27.10.2012, 11:19
33. Gut, geht aber noch besser

Zitat von sysop
Liebe Forums-Teilnehmer, vielen Dank für die Hinweise, natürlich ist die Aussage wie von Ihnen angemerkt, nicht richtig. Wir haben den entsprechenden Satz korrigiert: "Mehr als die Hälfte der Raucherinnen (53 Prozent) erlebt ihren 80. Geburtstag nicht - drei von vier Nichtraucherinnen (78 Prozent) können ihn feiern." Danke für Ihre Aufmerksamkeit sysop
"drei von vier" entspricht 75 Prozent. Sie hätten aber auch

"(fast) vier von fünf Nichtraucherinnen"

schreiben können, das wären 80 Prozent. Und damit als anschaulich gerundeter Vergleich sogar noch um einen Prozentpunkt dichter an dem exakten Wert.

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albert schulz 27.10.2012, 11:29
34. Zeilenschinden

Viele Worte, kaum vergleichbare Aussagen. Es hätte völlig gereicht, die absolute Differenz der Lebenserwartung für die verschiedenen Nutzungsintensitäten des Nikotins zu nennen. Die undefinierten Wahrscheinlichkeiten anzugeben ist absoluter Nonsens, reines Wortemachen ohne erkennbaren Gehalt. So tun, als hätte man was zu sagen, und sagt doch nichts.

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billhall 27.10.2012, 11:29
35. Titel

Zitat von sysop
"Wenn Frauen wie Männer rauchen, sterben sie wie Männer", sagt Richard Peto. Der britische Forscher hat mit Kollegen die Daten von mehr als einer Million Frauen ausgewertet. Das Ergebnis ist eindrucksvoll: Hören Raucherinnen rechtzeitig auf, gewinnen sie im Schnitt zehn Lebensjahre.
Jeder, wirklich jeder der eine Zigarette raucht weiss das Rauchen alles andere als gesundheitsfördernd ist. Ich verstehe nicht weshalb man um das Rauchen ein derartiges Studien-Theater veranstaltet. Rauchen ist und bleibt ungesund, das wissen mittlerweile alle.
Und weshalb "10 Jahre mehr" - besonders im Alter - etwas erstrebenswertes sein sollen erschliesst sich mir übrigens nicht, vielleicht sollte man anstatt diesen stupiden x-Jahre länger auch mal über die Lebensqualität sprechen die ein längeres Leben mit sich bringt? Was macht z.B. eine 90 jährige Nichtraucherin? Lebt sie noch selbständig oder ist sie bettlägerig, vielleicht noch dement und hat Alzheimer?

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ergo_789 27.10.2012, 11:30
36.

Zitat von bernhard_s2
Ist es wirklich für jeden so erstrebenswert 10 Jahre länger im Altenheim dahinzusiechen? Der Artikel suggeriert das so. Aber ich bin mir da nicht so sicher.
Lieber das, als mit Anfang 60 ein Jahr lang durch Krankenhäuser zu tingeln und am Ende wegen des Lungenkrebses am eigenen Blut zu ersticken. Leider habe ich das an Betroffenen schon miterleben müssen. Die Wahl fällt leicht.

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herrdaemlich 27.10.2012, 11:39
37.

Zitat von bernhard_s2
Ist es wirklich für jeden so erstrebenswert 10 Jahre länger im Altenheim dahinzusiechen? Der Artikel suggeriert das so. Aber ich bin mir da nicht so sicher.
Wer spricht denn vom Altenheim? 10 Jahre länger arbeiten. Das ist Lebensqualität!

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whs 27.10.2012, 11:48
38. Pro Rauchen

Ohne das vorzeitige Dahinscheiden der Raucher wäre die Rentenkasse über kurz oder lang bankrott, es sei denn, der Rentenbezug würde erst etliche Jahre später beginnen. Also lasst die Anderen doch ruhig fleißig weiter rauchen! So kann ich meine letzten Jahre dann immerhin in frischer Luft im Seniorenheim genießen!

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Frank Zappa 27.10.2012, 11:50
39. Absolut richtig

Zitat von ergo_789
Lieber das, als mit Anfang 60 ein Jahr lang durch Krankenhäuser zu tingeln und am Ende wegen des Lungenkrebses am eigenen Blut zu ersticken. Leider habe ich das an Betroffenen schon miterleben müssen. Die Wahl fällt leicht.
ich mußte selber über Monate eine Person beim "Verrecken" an Lungenkrebs mitbegleiten. Ich benutze absichtlich dieses Wort, denn an Lungenkrebs stirbt man nicht, sondern man verreckt elendig.

Leider wollen das diese Ignoranten einfach nicht hören und erfinden immer wieder irgendwelche Argumente, mit denen sie sich selbst belügen können.

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