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Britische Studie: Starker Cannabis kann Risiko für Psychose erhöhen
REUTERS

Menschen, die gelegentlich Cannabis konsumieren, haben laut einer britischen Studie kein erhöhtes Risiko, eine Psychose zu entwickeln. Anders sieht es jedoch bei regelmäßigem Konsum besonders THC-reicher Varianten aus.

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lan_core 18.02.2015, 22:00
150. Liegt am dopamin haushalt

Menschen mit einem geringen dopamin haushalt werden leichter psychisch krank.
Je nachdem wie ausgeprägt es ist und welche areale betroffen sind, kann dieser in erster Linie depressionen und ADHS auslösen.
5-8% aller Menschen haben diesen niedrigen Haushalt.
Cannabis sorgt für eine erhöhte dopamin ausschüttung und für eine gehemmte Wiederaufnahme.
Dadurch fühlen sich - besonders menschen mit adhs - besser und werden schneller davon abhängig, da das Gehirn diesen Pegel beibehalten will. Diese Menschen sind sehr anfällig für psychische Erkrankungen. ~35% aller bestätigten ADHS Patienten bekommen eine psychische Folgeerkrankung.
Da ~70% aller männlichen registrierten ADHS Patienten schon einmal mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind, hauptsächlich weil kriminalität adrenalin und dopamin freisetzt, welches das Frontalhirn wach werden lässt, kann man sich schnell ausrechnen, wieviele es mit cannabis sind ;) und darauf rückschlüsse zur Studie führen.
Man sollte einmal die Befragten unter einen scanner legen und die Hirnaktivität abgleichen, bevor man schlüsse zieht.
Aber bei so studien wird ja öfter was vergessen ;). PS: Die Klugscheißerei kam zuvor von einem prof, der genau das thema behandelt hat und uns einen kleinen Vortrag hielt.

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andrac1001 18.02.2015, 22:49
151. Eigentlich ganz einfach

Die Menge macht das Gift. Würde man sich jeden Tag mit Alkohol zuballern, würde man wahrscheinlich einen ähnlichen Effekt sehen...

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mikeythinks 19.02.2015, 00:29
152. interessant aber nicht sehr redlicher Artikel.

Übermäßiger Konsum von Aljogol kann ebebfalla latente Psychosen auslösen... Das holt jetzt keinen Hund hinterm Ofen hervor. Es geht hier um Psychogenität eines Agens und da steht Alkohol dem THC in wenig nach... Es gobt dazu dutzende gute Studien. Was soll diese tendenziöse Berichterstattung, lienes SPON Team?

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agt69 19.02.2015, 12:01
153. @emobil

Zitat von emobil
1. ich sehe nicht ein, warum man den vielen legalen Drogen noch eine weitere, legalisierte Droge hinzufügen soll. 2. Die Legalisierung signalisiert ja, dass das Konsumieren von Cannabis ja eigentlich gesellschaftlich akzeptabel und üblich ist. Die Einstiegs-Hemmschwelle wird entscheidend gesenkt.
"ich sehe nicht ein, warum..." nennen Sie tatsächlich ein Argument? Na ja...
Für Punkt 2 bin ich Ihnen sehr dankbar, verdeutlicht er doch sehr gut den großen Denkfehler der Verbotsbefürworter. Das Konsumieren von Cannabis IST bereits gesellschaftlich akzeptiert und üblich, OBWOHL der Konsum seit Jahrzehnten verboten ist. Die große Mehrheit aller Deutschen hat bereits mindestens einmal Cannabis konsumiert.

Die Zahlen, die europaweit durch das European Monitoring Center for Drugs and Drug Addiction jedes Jahr erhoben werden, zeigen sogar ganz deutlich, dass in den Niederlanden, wo der Konsum seit 1976 legal ist, weniger gekifft wird, als bei uns. Das Verbot schafft also offensichtlich KEINE Einstiegs-Hemmschwelle.

Warum sollte man also daran festhalten angesichts der vielen Milliarden Euro, die es uns jedes Jahr kostet?

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niska 19.02.2015, 12:05
154.

1. Das BTMG ist komplett willkürlich, damit sinkt wie bei allen nicht nachvollziehbaren Gesetzen die Neigung des Bürgers zur Befolgung.
Man muss entweder alle Drogen freigeben, oder wenigstens eine schlüssige Gewichtung nach Gesundheits- und Gesellschaftsrisiken vornehmen.
Zweiteres würde aber dazu führen, dass Gras und Extasy legal wären und Alkohol und Tabak genau wie Crack nicht. Das wäre durch die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Stoffe nicht durchsetzbar. Als sollte man tatsächlich viele weitere legalisierte Drogen hinzufügen. Nur ein legaler Markt kann auch kontrolliert (Wirkstoffangaben, keine Streckmittel wie Blei etc.) und besteuert werden.
2. Das Konsumieren von Cannabis ist gesellschaftlich akzeptabel und üblich. Ein paar Millionen Deutsche tun es regelmäßig.
Das Argument mit der Einstiegs-Hemmschwelle ist auch längst widerlegt. Oder warum kiffen in NL weniger Menschen als in D?

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bonus_bonus 19.02.2015, 14:28
155.

Alle Drogen sollten relegalisiert und die Drogenaufklärung vorangetrieben werden.

Z.B. durch ein Schulfach "Psychologie", das meiner Meinung nach dringend nötig wäre, auch für andere aktuelle Themen wie Medienkonsum, Sozialstörungen, (Cyber-)Mobbing, Sexualität usw.., generell Sadismus, Soziopathie, Extremismus, Konstruktivität, erfolgreiches Handeln usw. ..

Jeder sollte die Drogen konsumieren können, die für ihn am besten geeignet sind. Pauschale Verbote sind wirkungslos und sogar kontraproduktiv, wenn es tatsächlich um die Gesundheit der Menschen geht, wie es das irrational gefütterte BtMG propagiert.

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peter_der_meter 20.02.2015, 12:10
156. Was zum...

"... Konsum von sogenanntem Skunk-ähnlichem, stark THC-haltigem Cannabis …"

Skunk ist eine Sorte, und es gibt weitere Sorte in die Skunk mit eingekreuzt wurde. Die Gemeinsamkeit dieser ist DEFINITIV nicht, dass dies besonders starke Sorte sind. Und die Stärke von Marihuana hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere im Anbau. Da ist die Sorte zu vernachlässigen. Dieser komische Satz da oben wirkt für mich nach wie äußerst befremdliches Halbwissen.

"...Wer Haschisch konsumierte, das in der Regel THC-ärmer ist…"
Da Haschisch die THC reichen Teile aufkonzentriert, ist es andersrum. Es enthält in der Regel mehr THC/g. (ungestreckt natürlich)

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ewert 22.02.2015, 17:21
157. Zu den Argumenten noch die Fakten

Zitat von emobil
1. ich sehe nicht ein, warum man ... noch eine weitere, legalisierte Droge hinzufügen soll. 2. Die Legalisierung signalisiert ja, dass das Konsumieren von Cannabis ja eigentlich gesellschaftlich akzeptabel und üblich ist. Die Einstiegs-Hemmschwelle wird entscheidend gesenkt.
Argumente wurden genannt, hier die Fakten:
Bericht der EMCDDA 2011, S. 53 in der Grafikbox. Dr. Gaßmann, Leiter der DHS, fasste das vor dem Bundestagsausschuss so zusammen: "Es gibt keinen Zusammenhang zwischen den Gesetzesänderungen [bezüglich des Drogenverbots] und den Prävalenzraten des Cannabiskonsums".
Und, "signalisiert": In Ländern mit toleranter Drogenpolitik liegt das Einstiegsalter höher! Das zeigen auch die aktuellen Trends in Colorado, egal welche Signale Sie vermuten. Was Cannabis bewirkt und wo die Risiken liegen können, kann man an vielen Stellen nachlesen, da "signalisiert" die bisher fakten- und wissenschafts-resistente Gesetzgebung gar nichts.

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onethinkde 24.02.2015, 11:55
158. Legalisieren für alle..

Vorweg, Drogen sind immer gefährlich egal was es ist, aber was einige nicht bedenken... Zu mir ich habe seit über 12 Jahren polyneurophatie und meine Nerven sind ziemlich im eimer chronisch. THC hilft in sekunden und ich habe keinerlei probleme, kann sogar ausdauersport machen und meine Nerven regenerieren sich.. Legal werde ich es auch in Aphoteken nie bekommen, weil ich gezwungen werde, erst den Mist der Pharmaindustrie komplett zu nehmen..
Ja es gibt mittel für die Nerven, die hauen mir aber meine leber zusammen und die Nieren und haben extreme Nebenwirkungen!!! Auf deutsch bevor ich das legal bekomme was mir hilft, muss ich meinen Körper erst noch mehr schädigen.. und wenn ich es dann legal bekomme, zahle ich einen stolzen Preis, es wird bewusst unatraktiv gemacht..
Da sollte man ansetzen, weil du darfst es legal haben aber musst erstmal unsere medikamente mindestens ein jahr schlucken, bis mein körper ganz im eimer ist..
Nein danke.. Ich will die anderen theraphien nicht, der Nutzen und nebeneffekt steht in keinem verhältnis..

bei thc habe ich keinen nebeneffekt, ich vaporisiere und ja ich darf kein auto fahren, aber das muss ich auch nicht.. Und mir geht es super, ich kann endlich wieder aktiv am leben teilnehmen und das was ärzte als unmöglich gesagt haben das meine nerven sich nie wieder regenerieren ist wiederlegt.. Ich fahre Mountenbike, jogge usw.. Man hat mir rollstuhl vorrausgesagt.. Ja die medis würden es dämpfen aber meine nerven nie reparieren..

Deutschland macht sich langsam lächerlich, alle länder sogar die USA haben es nun legalisiert (also viele) sogar die schweiz nur deutschland wehrt sich mit händen und füssen dagegen.. Werden unsere Politiker noch zu gut bezahlt ?

Sogar Richter Staatsanwälte haben keine lust mehr.. 15-20g sind straffrei unter der hand..

Aber Redbull ab 18 und gefährlich einstufen..
Ich rauche nun seit über 3 Jahren und nein ich bin kein Junky.. ich arbeite habe kinder und man sieht es mir nicht an.. Wenn ich dann sage, ich müsste eigentlich tod sein, weil ich eine nervenkrankheit habe die nicht heilbar ist schaut man mich nur mit grossen augen an.
Auch mein Doc sagt, er kann nichts machen, ich muss erst pillen in masse schlucken die meinen körper zerstören bevor ich legal das bekomme was mir hilft, bewiesenermassen..
In meinen beinen war nur noch ein nerv aktiv der rest war TOD, heute nach untersuchungen, sind alle nerven wieder da, bis auf kleine dinge sensibilitätsstörung, das wars..
Ich lass mir das nicht verbieten und wenn ich mal ne anzeige bekomme, zahl ich die geldstrafe gerne, denn dafür das ich LEBEN darf und nicht schon unter der erde bin, nehme ich das gerne in Kauf.
Ich trinke keinen Alkohol rauche nicht, von daher..

in Diesem Sinne,
Und ja ich bin eine Studie, ich dürfte gar nicht mehr leben, habe Chlorwasserstoff ein jahr inhaliert weil ich sterben wollte (20 jahre her) ich bin bis auf kleinigkeiten kerngesund dank thc..

MFG :-)

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Nasenbär15 06.02.2018, 07:39
159. Nicht repräsentativ, aber

Ein Freund den ich während des Zivildienst kennen gelernt habe und der für eine Musikzeitschrift schrieb, studierte, ein Ausstellung mit anderen jungen Künstlern in einer Kölner Galerie hatte wurde in unserem Bekanntenkreis überredet, Haschtee mit zu trinken. Bei allen war es lustig, nur bei ihm ist an diesem Tag eine Psychose ausgelöst worden die ihn seither nicht verlassen hat (1990 bis jetzt). Die ersten 8 Jahre hat er mehr oder minder in der Psychiatrie verbracht, seither verbringt er alle paar Jahre mehrere Monate dort, wird sonst ambulant betreut. Mit Mühe und in mehreren Anläufen hat er eine Lehre zu Ende gebracht, ohne seine Eltern würde er wohl von staatlicher Unterstützung leben. Ich war bis damals ein großer Verfechter des legalen Kiffens - seit dieser Erfahrung meine ich das man zumindest eine Art Drogenführerschein machen sollte, bei der die Wahrscheinlichkeit an einer Psychose zu erkranken gecheckt wird. Mein Freund trug diese schlummernde Krankheit in sich ohne es sich bewusst zu sein. Ich habe mich oft gefragt ob die Krankheit nicht ausgebrochen wäre wenn er statt Drogen eine Psychotherapie erhalten hätte? Von Alkohol und Nikotin , ganz klar die Drogen mit den schlimmeren volkswirtschaftlichen Auswirkungen habe Ich noch nie gehört dass sie Psychosen auslösen.

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