Forum: Gesundheit
Bundesverwaltungsgericht erlaubt einem Schmerzpatienten privaten Cannabis-Anbau
AP/dpa

Wem keine andere Therapie zur Verfügung steht, darf Cannabis zu medizinischen Zwecken anbauen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden.

Seite 3 von 5
deglaboy 07.04.2016, 02:30
20. Da werden in Zukunft...

viele Menschen unerklaerbare, unheilbare Schmerzen verspüren. Die nach ein paar Joints verschwinden. Und nicht nur Cem!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000085822 07.04.2016, 03:05
21. Fehlende Studien

werden immer wieder angeführt u.a.auch in der Stellungnahme der Deutschen Ärztekammer zum Gestzesentwurf des Parlaments. - Da bisher auch die Erforschung von Cannabis verboten war, ist das Fehlen von Studien zwangsläufig und es sind keine größeren Anstrengungen erkennbar, die Abhilfe schaffen sollen. Zum anderen scheint man sich wenig um ausländische Forschungs- wie Liberalisierungsversuche zu interessieren, denn die entsprechen ja nicht den peinlichen deutschen Qualitätsansprüchen und auch nicht den Interessen der heimischen Pharmaindustrie. Also wird weitergewurstelt wie bisher. 600 deutsche Menschen haben eine Lizenz für medizinisches Cannabinol? Das ist lachhaft!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ästhet 07.04.2016, 03:10
22. Jah Bless!

Man stelle sich vor der Staat würde sagen: "Der Anbau von Tomaten ist ab sofort illegal und wird hart bestraft aber Sie können weiterhin Tomaten in Apotheken kaufen für 100€/kg, also wo ist das Problem?"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
K:F 07.04.2016, 06:55
23. Kontrollierter Verkauf über Apotheke ist eigendlich o.k.

Aber warum wird dann mit so hohen Preisen der Kranke abgezockt. Und die Argumentation ist scheinheilig. Warum verkauft der Apotheker nicht einfach den Samen der Pflanze, wenn der Konsument selbst anbauen darf?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mitleserinnen 07.04.2016, 08:10
24.

Es gibt weniger Bedenken, den Patienten Morpium zu verschreiben als THC. Das ist das perverse an der Sache.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rechtschreibprüfer_der 07.04.2016, 09:51
25.

Zitat von ewert
Seit heute ist dieses Verbot für medizinisches Cannabis Vergangenheit, zumindest für die ersten Patienten. Danke Michael und Gabi sowie RA Oliver Tolmein und Arzt Dr. Grotenhermen für den Kampf. Dank auch für die Richter(innen) des BVerwG für das klare Urteil.
Nein, das Verbot ist keine Vergangenheit. Dieses Urteil ist eine Einzelfallentscheidung. Der nächste Kranke muss sich erneut durch die Mühlen der Justiz durchtanken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cosmose 07.04.2016, 10:11
26.

Zitat von deglaboy
viele Menschen unerklaerbare, unheilbare Schmerzen verspüren. Die nach ein paar Joints verschwinden. Und nicht nur Cem!
Für 15-18 Euro pro Gramm kriegen Sie auf dem Schwarzmarkt das beste Gras der Welt... Da brauchen Sie nur einen Joint, nicht ein paar ;)
Hab ich jedenfalls gehört...

Als Berufstätiger in Vollzeit, der auf seinen Führerschein angewiesen ist, kann ich es mir nicht erlauben, am Wochenende mal gemütlich einen zu rauchen. Dafür schieße ich mir aber dann ab und zu die Lichter aus mit der härtesten Droge von allen, dem Alkohol.
Ist vom Staat halt so gewollt, was willste machen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus_debold 07.04.2016, 10:33
27. Nebenwirkungen ?

Ich bekomme von meinem Arzt Medikamente verschrieben, wo die Liste der möglichen Nebenwirkungen so lang wie meine Eingangstüre sind. U.a. auch "Suizidgefahr" bei einem Antibiotikum. Da kann ich über die Nebenwirkungen von Canabis nur lachen (was eine davon ist).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gutes_essen 07.04.2016, 10:39
28. Legal, Illegal, Scheißegal

Wäre ich jemand, der wirklich, wirklich Schmerzen hat ich würde das Zeug einfach so anbauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nea 07.04.2016, 11:55
29. Psychose? Ursache und Wirkung nicht verwechseln!

Zitat von m.m.s.
Die Gefahr in eine Psychose zu kommen würde ich nicht unterschätzen. Allerdings gibt es genug Spieler in diesem Prozess die anscheinend ein zumindest gestörtes Verhältnis zu deren Kunden haben. Das ist dann eine Sozialpsychose.
Die Legalisierung ist die logische Konsequenz einer gescheiterten (Cannabis)politik und eines nicht existenten Jugendschutzes.
Wer das nicht anerkennt, verschließt absichtlich die Augen oder ist einfach so schwer von Begriff, dass er/sie in der Politik nichts zu suchen hat.
Das immer angeführte Argument Psychose.. Wieviele Menschen, die kein Cannabis konsumieren, bekommen eigentlich Psychosen? Die Gründe für seelische Störungen sind SO individuell, dass sich keine repräsentativen Zahlen erheben lassen.
Außerdem wird hier Ursache und Wirkung verwechselt: Hatten die Patienten schon davor die Psychose und das Cannabis hat sie einfach verstärkt? (Wie es auch ein Glas Bier oder allgemeine Frustration im Leben verstärken kann) oder haben die Patienten ERST zu Cannabis gegriffen und dadurch eine Psychose bekommen?
WIRKLICHE Daten, Zahlen, Fakten lassen sich leider erst erheben, wenn man in der Gesellschaft offen mit dem Thema umgehen kann.
Sie sehen, da beißt sich der Hund in den Schwanz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 5