Forum: Gesundheit
Burnout: Gesundheitsrisiko Mutterschaft
Corbis

Kinder, Küche und Karriere: Immer mehr Mütter brechen unter der Last ihres Alltags zusammen. Sie entwickeln Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen. Lisa Harmann beschreibt, wie sich das anfühlt - und was ihr geholfen hat.

Seite 1 von 12
abby_thur 03.09.2014, 12:23
1. Nicht einfach

Es ist schon alles nicht so einfach. Man kann nur versuchen als Mutter das beste zu geben, sollte aber nie zu Lasten der eigenen Gesundheit ein Ideal herbeiführen wollen ( obs nun im Bereich Aufräumen, Job, Erziehung... liegt)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
indy555 03.09.2014, 12:34
2. Danke.

Ich freue mich immer wieder, Artikel lesen zu dürfen, in denen nach strikten feministischen Gesichtspunkten, der alleinerziehende Vater einer schwer kranken Tochter als nicht existent deklariert wird. Väter die zur Arbeit gehen und sich den Arsch aufreißen, damit Frau überhaupt den Luxus Kind genießen darf, gibt es wohl auch keine auf diesem Planeten, alles nur Dauerurlauber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jagehtsnoch 03.09.2014, 12:39
3. Die gute Nachricht ... die Geburtenrate sinkt

Dann ist es ja sicher ein gute Nachricht, daß wir in der BRD die niedrigste Geburtenrate haben seit es die BRD gibt. Dh das hier beschriebene Problem wird immer mehr zu einem Minderheitenthema...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein_Vater 03.09.2014, 12:56
4. Das bisschen Haushalt ...

... ist doch kein Problem, sagt Manu*
Das bisschen Kinder
schafft man doch ganz bequem, sagt Manu*

(*Manu = Manuela Schwesig, stellvertretend für alle Politiker, die nicht begreifen wollen, dass Eltern am Ende ihrer Kapazitäten sind).

Was dieser Artikel gut beschreibt - und mich immer wieder ärgert:
Als Eltern wird man von der Politik immer nur und ausschließlich als Eltern wahrgenommen. Man hat nichts anderes mehr zu sein, zu wollen und zu dürfen als seine Kinder wohlgestaltet für die Wirtschafts aufzuziehen ...
... und dann möglichst früh ins Grab zu beißen, weil ja die Rentenbeiträge, die dann die Kinder erwirtschaften, nicht für alle reichen.
und die doofen Eltern haben ja in ihre Kinder investiert, anstatt in eine Rentenversicherung ...

Früher hat ein Einkommen für eine ganze Familie ausgereicht. Heute reichen oft 2 volle Einkommen nicht aus.
Gut und sinnvoll für Familien, vor allem für die Kinder, wäre es, wenn 2 halbe Einkommen ausreichten.
Aber dann kommt ja sofort wieder das Geschrei der Kinderlosen: "Warum soll ich für Euren Spaß an den Kindern mitbezahlen ..?"

Ja, Kohl hat es geschafft: Die moralische Wende von einem Gemeinsinn hin zu einem Egoismus par excellence ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Widerstandsgewächs 03.09.2014, 12:58
5. als erstes und Wichtigstes

ganz großen Dank, an die Mütter meiner Kinder! Und dann, Kritik an all die Frauenbefreierinnen, die offensichtlich immer noch nicht mitbekommen haben, dass Mutter sein, ein Vollzeitjob ist und seit tausenden von Jahren, Männer und Väter bereit stehen, dies zu honorierien, Frauen zu ernähren und zu versorgen! Nicht aus patriachalischem Interesse, sondern weil sie weder blind noch taub oder doof wie etliche Feministinnen sind, sondern wissen, ihr gemeinsamer Nachwuchs ist bei Mutti in guten Händen! Ja es gibt Männer und Väter, die auf Familie stehen, die dafür bereit sind, ihr Einkommen, Renten, Not und Leid zu teilen, damit jedes Familienmitglied nicht nur gut versorgt ist, sondern auch seine Aufgaben wahrnehmen kann. Leider ist die Überlastung der Mütter keine Erfindung oder Entwicklung, die durch Männer gestaltetet wurde, sondern durch Frauen.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein_Vater 03.09.2014, 13:01
6. PS: @indy555 u. @jagehtsnoch

@indy555: Ich hatte bei diesem Artikel eher das Gefühl, dass "Mutter" exemplarisch für "Eltern" steht.
Auch Väter haben beständigen Druck, schließlich wollen sie ihre Kinder auch gerne mal wach erleben, und nicht nur schlafend. Und der finanzielle Druck, die Kinder irgendwie über die Runden zu bekommen wird unter Vätern auch immer häufiger.

@jagehtsnoch: Wie sagte Sean Penn schon treffend:
"Zynismus ist etwas für Feiglinge!"
Man zuckt mit den Schultern weil man zu ängstlich ist, etwas zu unternehmen ...
;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ethera 03.09.2014, 13:15
7. Jaja, das übliche Bashing wieder...

"Aber dann kommt ja sofort wieder das Geschrei der Kinderlosen: "Warum soll ich für Euren Spaß an den Kindern mitbezahlen ..?" .

Ja. Genau. Ich habe keine Kinder, es war keine bewußte Entscheidung, ich habe einfach keinen Partner gefunden, mit dem das gegangen wäre.
Aber seit einigen Jahren werden Menschen wie ich in der Presse und vielen Eltern als Egoisten, Karrieregeier, asoziales Pack gegeisselt, weil sie ja angeblich nichts "für den Staat" tun. Als ob Ihr alle Eure Kinder "für den Staat" bekommen hättet!

Die finanzielle Belastung für Singles ist bereits mehr als hoch, denn nicht alle sind Akademiker. Betrachtet man da mal die Abgaben für "den Staat", lebt es sich als Kinderloser schon ziemlich bescheiden.
Und sollen "die Kinderlosen" nun auch noch weiter bestraft werden? Bedenkt bitte: Nicht alle wollten das so. Die zusätzliche Ächtung ist daher mehr als unfair.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bekkawei 03.09.2014, 13:27
8.

Zitat von Widerstandsgewächs
Kritik an all die Frauenbefreierinnen, die offensichtlich immer noch nicht mitbekommen haben, dass Mutter sein, ein Vollzeitjob ist und seit tausenden von Jahren, Männer und Väter bereit stehen, dies zu honorierien, Frauen zu ernähren und zu versorgen! Nicht aus patriachalischem ........
Puh, das sind aber harte Worte.

Und so genau getroffen. Der Aufschrei wird gross sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hornet63 03.09.2014, 13:28
9. Wie sagte schon der Alte Fritz sinngemäß...

...wer alles defendieren will, der defendieret gar nichts.

Eine Gesellschaft, die Erwachsene beiderlei Geschlechts nur dann als positiv definiert, wenn sie gleichzeitig die Bereiche Kinder, Küche und Karriere erfolgreich managen, sollte ernsthaft ihre Werte überdenken.

Dass es so weit gekommen ist, daran tragen Politk und Wirtschaft eine erhebliche Mitschuld. Deren Ziel, billige Arbeitskräfte in unbegrenztem Umfang zur Verfügung zu haben, wird unter dem Deckmantel der Gleichstellung versteckt.

Allerdings sollte jeder für sich selbst überlegen, ob man sich diesen Mechanismen unterwirft. In den meisten Fällen hat Mann/Frau eine Wahl.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12