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Burnout: Gesundheitsrisiko Mutterschaft
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Kinder, Küche und Karriere: Immer mehr Mütter brechen unter der Last ihres Alltags zusammen. Sie entwickeln Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen. Lisa Harmann beschreibt, wie sich das anfühlt - und was ihr geholfen hat.

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Avantime2000 04.09.2014, 17:08
90.

Zitat von ugt
zu 1. +2. Egal was Frauen machen, sie bekommen für die halbe Leistung nicht das doppelte Gehalt. zu 3. Wo bleibt denn dann der Spaß, wenn Frau keinen Bock mehr auf Job hat? Wenn der Vater auf einmal die Fürsorgepflicht zugesprochen bekommt? zu 4. Geht nicht, wenn Frau keine Lust auf Arbeit hat oder sie niemanden zum Mobben findet hat sie keine Beschäftigung mehr. zu 5. Ist für den 15.März so eingeplant. Wird aber vermutlich wegen der Klimaerwärmung verschoben.
Sie haben ein sehr eigenartiges Frauenbild.

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Avantime2000 04.09.2014, 17:18
91.

Zitat von TPunkt
... diese endlosen "Diskussionen" über dieses Thema, dann diese Typen wie die boesehelene, die sich schon mehrfach mit Beiträgen über Kinder und deren Eltern hervorgetan haben (Stichwort: maulende Kinder im Supermarkt), obwohl sie selbst keine haben und je haben werden. Es sei euch freiwillig(!) Kinderlosen gegönnt, dass ihr keine Kinder wollt und habt und dass ihr das tollste Leben lebt (zumindest solange ihr jung seid und Freunde habt). Ja, ich kann's mir - obwohl ich Vater bin - vorstellen, dass ich auch ohne Kinder hätte glücklich werden können. Aber da ich nun seit 3 Jahren mittlerweile 2 Kinder habe, kann ich sagen, dass es trotz dem Stress und vielerlei Sorgen eins der tollsten Dinge ist, zu sehen, wie sich ein Kind entwickelt, es lacht und lebt. Und dass die Liebe zu und von seinen Kindern ein unglaubliches Gefühl ist, das ein Kinderloser sich nicht mal im Ansatz vorstellen kann. Ich kann das sagen, weil ich selbst mal kinderlos war (ach?!) und eigentlich auch keine Kinder wollte. Ich will meine Kinder nun aber nicht mehr missen. Und ich habe absolut keinen Bock mehr, mich ständig von Kinderlosen darauf hinweisen zu lassen, was ich tun und lassen soll, oder was richtig oder falsch ist in der Kindererziehung. Ich diskutiere mit Kinderlosen grundsätzlich nicht mehr über Kinder(erziehung), weil sie keine Ahnung und nicht einmal die leiseste Vorstellung haben, wie es ist, Kinder zu haben. Also, boesehelene und all die anderen: Genießt euer Leben wie ihr wollt, es ist mir sogar wurscht, woher eure Rente kommt, aber haltet einfach eure Klappe, wenn es um Dinge geht, von denen ihr nichts, aber auch gar N-I-C-H-T-S versteht. Danke!
Komisch, ich habe von Kinderlosen noch nie gehört, was ich zu tun oder zu lassen habe. Schlimmer finde ich andere Eltern. "was, Sie haben 3 kleine Kinder und gehen beide arbeiten?", "also ich habe die Schultüte selber gebastelt" (gilt auch für den Adventskranz), "wieso müde??? Mutter sein ist ja soooooo toll ...."

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Avantime2000 04.09.2014, 17:45
92.

Zitat von Widerstandsgewächs
ganz großen Dank, an die Mütter meiner Kinder! Und dann, Kritik an all die Frauenbefreierinnen, die offensichtlich immer noch nicht mitbekommen haben, dass Mutter sein, ein Vollzeitjob ist und seit tausenden von Jahren, Männer und Väter bereit stehen, dies zu honorierien, Frauen zu ernähren und zu versorgen! Nicht aus patriachalischem Interesse, sondern weil sie weder blind noch taub oder doof wie etliche Feministinnen sind, sondern wissen, ihr gemeinsamer Nachwuchs ist bei Mutti in guten Händen! Ja es gibt Männer und Väter, die auf Familie stehen, die dafür bereit sind, ihr Einkommen, Renten, Not und Leid zu teilen, damit jedes Familienmitglied nicht nur gut versorgt ist, sondern auch seine Aufgaben wahrnehmen kann. Leider ist die Überlastung der Mütter keine Erfindung oder Entwicklung, die durch Männer gestaltetet wurde, sondern durch Frauen.....
Also meine Frau sieht ihren Arztberuf als Job und ist keine Feministin. Für Sie vielleicht, aber in Frankreich ist sie einfach eine Frau und das ist gut so :-)

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nalodü 04.09.2014, 18:00
93. latenter Vorwurf

Vielen Kommentaren hier ist ein latenter Vorwurf zu entnehmen, dass es ja auch dumm ist, "alles" zu wollen (Kinder, Karriere, Leben als solches). Man solle doch als Frau gefälligst froh sein, wenn man einen Versorger gefunden hat, der das Kinderkriegen finanziell ermöglicht.
Bei diesem Ansatz gibt es aber das ein oder andere Problemchen: 1. Besagte Herren verstecken sich gut. Bei vielen meiner Freundinnen, die einen Kinderwunsch haben, möchten die Männer lieber erstmal "leben" (wobei "erstmal" gerne bis 40 dauert). 2. Würde man die meisten Männer vor die Wahl stellen: Du bleibst jetzt für immer zuhause, kannst aber dafür von meinem Geld leben und dich um unseren Nachwuchs (ja, ich habe Kinder) kümmern, würden die genauso (und zu Recht) sagen: Das kann doch nicht alles sein für den Rest meines Lebens. In 15 Jahren interessieren sich die Kinder nämlich meist nicht mehr so für Mama und Papa. Insofern: Bevor man andere kritisiert, sollte man sich immer fragen, ob man selbst bereit wäre, das vorgeschlagene Leben zu führen.

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asentreu 04.09.2014, 19:19
94. Vertragt euch oder wir drehen um und fahren heim!

Ich finde es schade, das hier Kluften zwischen Kinderlosen und Eltern entstehen. Fakt ist: es gibt genügend Möglichkeiten Kinder zu "vermeiden" ABER alle, auch die boesehelene, brauchen im Alter eine Pflegekraft die den Allerwertesten und den Sabber vom Kinn wischt und das sind altersmäßig die eigenen Kinder oder Enkel, ohne Kinder geht es also auch nicht!

Wie man sich die Arbeiten in einer Partnerschaft aufteilt ist übrigens Verhandlungssache und nicht gottgegeben, mit oder ohne Kinder und am Ende sollte schon Fair Play und gerechte Arbeitsteilung gegeben sein. Wer schon seinen erwachsenen Partner/in zum Aufräumen nicht erziehen kann, wie dann das Kleinkind? Da müssen auch wir Frauen (jaaaa! wir!) mal abgegeben und delegieren lernen und auch mit "minderwertiger Güte" (z.B. grauenhaft faltig gebügelt) mal zufrieden sein und eben nicht die Arbeit abnehmen, über lang oder kurz wird es dann, wenn einmal dumm gestellt eben NICHT mehr reicht um sich zu drücken. Es gibt aber natürlich auch Männer die sind solche Haushaltsprofis, da könnte ich noch was lernen!

Und was ich als dreifache Tante, noch ohne eigene Kinder, finde: sofort mit diesem Supernanny- Mist aufhören! Kinder sind nicht gleichberechtigt, sie müssen hören wenn die Erwachsenen was sagen (wir schikanieren ja nicht), wenn nicht braucht es sofortige Konsequenzen. Und das Kinder sich aussuchen wer etwas macht ("Mama soll mich ins Bett bringen") wäre ja noch schöner, wer hat denn da die Hosen an? Bei solchen Kindern hat ja Mama noch zehn Jahre nach der Geburt keine fünf Minuten für sich. Einfach mal mehr liebevolle Strenge und Konsequenz wie früher!

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anamarie 04.09.2014, 20:09
95. was reden sie den da?

Zitat von Widerstandsgewächs
ganz großen Dank, an die Mütter meiner Kinder! Und dann, Kritik an all die Frauenbefreierinnen, die offensichtlich immer noch nicht mitbekommen haben, dass Mutter sein, ein Vollzeitjob ist und seit tausenden von Jahren, Männer und Väter bereit stehen, dies zu honorierien, Frauen zu ernähren und zu versorgen! Nicht aus patriachalischem Interesse, sondern weil sie weder blind noch taub oder doof wie etliche Feministinnen sind, sondern wissen, ihr gemeinsamer Nachwuchs ist bei Mutti in guten Händen! Ja es gibt Männer und Väter, die auf Familie stehen, die dafür bereit sind, ihr Einkommen, Renten, Not und Leid zu teilen, damit jedes Familienmitglied nicht nur gut versorgt ist, sondern auch seine Aufgaben wahrnehmen kann. Leider ist die Überlastung der Mütter keine Erfindung oder Entwicklung, die durch Männer gestaltetet wurde, sondern durch Frauen.....
überlastung durch frauen gestaltet? durch welche frauen? durch kriegsministerin, durch frau merkel? fragen sie uns, frauen, was wir wollen! nicht dass sie, männer uns bezahlen, erziehung der kinder ist keine prostitution, sondern harte arbeit, und diese arbeit wollen wir bezahlt haben! so wie sie für ihre arbeit bezahlt sind! und keine harz IV für kindererzihung, sondern lohn! dann werden sie, männer dieser planeten weniger kriege machen, und unsere kinder dafür missbrauchen! stimmt, emantipation ist falsch gelaufen, wir frauen haben uns so befreit dass wir männerdomäne erobert haben, und dabei verloren! unser frauensein verloren, und unsere zukunft, und unsere tag-nacht arbeit endet jetzt im kalten krieg! wir frauen wollen es nicht!

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anamarie 05.09.2014, 07:04
96. ja, und?

Zitat von ethera
Ja, die finanzielle Belastun gist immens, das bestreite ich gar nicht. Aber es gibt eben auch viele Vorteile: In HH bereits 5 h pro Tag kostenlos KITA - bezahlt von allen Steuerzahlern. Bei der Krankenkassen: Die Familie ist kostenlos mitversichert. Als Single: Hohe Lebenshaltungskosten (kleine günstige Wohnungen zu finden ist ein Alptraum), Versicherungen etc. Die steuerliche Belastung ist hoch, absetzen kann man hier gar nichts. Und zum Klischee: Singles können dreimal im Jahr Urlaub machen? Ha, wie lustig. Mein Urlaub ist in diesem Jahr ausgefallen, weil ich meine Zähne richten lassen muß.
es gibt frauen mit kindern ohne zähnen, die seit jahren kein urlaub gemacht haben! sie können urlaub zu hause machen. mit den kindern, auch zu hause, sieht urlaub anders aus, ist keins!

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Urban Spit II. 05.09.2014, 07:42
97. Sehr gut!

Zitat von Widerstandsgewächs
Kritik an all die Frauenbefreierinnen, die offensichtlich immer noch nicht mitbekommen haben, dass Mutter sein, ein Vollzeitjob ist und seit tausenden von Jahren, Männer und Väter bereit stehen, dies zu honorierien, Frauen zu ernähren und zu versorgen! Nicht aus patriachalischem Interesse, sondern weil sie weder blind noch taub oder doof wie etliche Feministinnen sind, sondern wissen, ihr gemeinsamer Nachwuchs ist bei Mutti in guten Händen! [...] Leider ist die Überlastung der Mütter keine Erfindung oder Entwicklung, die durch Männer gestaltetet wurde, sondern durch Frauen.....
Perfekt getroffen, vielen Dank dafür!

MfG
Urban II.

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Urban Spit II. 05.09.2014, 08:03
98. ???

Zitat von sinistra666
[...] Und selbst in einer Partnerschaft verdient einer alleine nie so viel, dass er eine ganze Familie ernähren könnte, die Zeiten sind seit der Euroeinführung vorbei. [...]
Ohne mich als Großverdiener anzusehen, reicht bei uns ein Gehalt gut aus, um ein Haus in einer süddeutschen Landeshauptstadt abzuzahlen und nach allen monatlichen Ausgaben trotzdem Geld für gewünschte Anschaffungen/Urlaube/etc. pp. zurückzulegen.

Vielleicht müsste man sich an manch anderer Stelle einfach einschränken - die ganzen Partykosten am Wochenende entfallen z.B. schon mal... ;-)

MfG
Urban II.

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ugt 05.09.2014, 08:27
99. Erst den kommentierten Text lesen ...

Zitat von Avantime2000
Sie haben ein sehr eigenartiges Frauenbild.
... dann den Kommentar, dann nachdenken und vielleicht schmunzeln.

Man kann manchmal Dinge durch eine Übertreibung von Vorurteilen ad absurdum ( unsinnig ) führen.
Das gelingt allerdings meist nur bei Menschen die einen Sinn dafür haben.

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