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Burnout: Gesundheitsrisiko Mutterschaft
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Kinder, Küche und Karriere: Immer mehr Mütter brechen unter der Last ihres Alltags zusammen. Sie entwickeln Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen. Lisa Harmann beschreibt, wie sich das anfühlt - und was ihr geholfen hat.

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ugt 05.09.2014, 08:34
100. So wird daraus ein Schuh.

Zitat von Widerstandsgewächs
ganz großen Dank, an die Mütter meiner Kinder! Und dann, Kritik an all die Frauenbefreierinnen, die offensichtlich immer noch nicht mitbekommen haben, dass Mutter sein, ein Vollzeitjob ist und seit tausenden von Jahren, Männer und Väter bereit stehen, dies zu honorierien, Frauen zu ernähren und zu versorgen! Nicht aus patriachalischem Interesse, sondern weil sie weder blind noch taub oder doof wie etliche Feministinnen sind, sondern wissen, ihr gemeinsamer Nachwuchs ist bei Mutti in guten Händen! Ja es gibt Männer und Väter, die auf Familie stehen, die dafür bereit sind, ihr Einkommen, Renten, Not und Leid zu teilen, damit jedes Familienmitglied nicht nur gut versorgt ist, sondern auch seine Aufgaben wahrnehmen kann. Leider ist die Überlastung der Mütter keine Erfindung oder Entwicklung, die durch Männer gestaltetet wurde, sondern durch Frauen.....
Leider haben Frauen den Frauen eingeredet Haushalt, und Kindererziehung wären etwas minderwertiges.

Ist es nicht, es ist wirklich ein Full-time-Job, wenn man ( Adverb) es ernst nimmt. Die vermeidlichen Karrierefrauen haben nicht selten starke Frauen die diesen Job machen. So kann sich Karrierefrau selbstverherrlichen.

Mein Respekt gilt also nicht den Karrierefrauen, sondern den Menschen die diesen Frauen das ermöglichen. Der Reinemachfrau, der Kindergärtnerin, der Kinderfrau usw.

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Avantime2000 05.09.2014, 09:42
101.

Zitat von Urban Spit II.
Ohne mich als Großverdiener anzusehen, reicht bei uns ein Gehalt gut aus, um ein Haus in einer süddeutschen Landeshauptstadt abzuzahlen und nach allen monatlichen Ausgaben trotzdem Geld für gewünschte Anschaffungen/Urlaube/etc. pp. zurückzulegen. Vielleicht müsste man sich an manch anderer Stelle einfach einschränken - die ganzen Partykosten am Wochenende entfallen z.B. schon mal... ;-) MfG Urban II.
Wieso sollte eine Frau nach jahrelangem Studium ihre Tage nur mit Haushalt und Kindern verbringen? Man kann auch arbeiten und seine Kinder erziehen. Machen Millionen von Frauen in Skandinavien, Frankreich usw.

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Avantime2000 05.09.2014, 09:46
102.

Zitat von ugt
Leider haben Frauen den Frauen eingeredet Haushalt, und Kindererziehung wären etwas minderwertiges. Ist es nicht, es ist wirklich ein Full-time-Job, wenn man ( Adverb) es ernst nimmt. Die vermeidlichen Karrierefrauen haben nicht selten starke Frauen die diesen Job machen. So kann sich Karrierefrau selbstverherrlichen. Mein Respekt gilt also nicht den Karrierefrauen, sondern den Menschen die diesen Frauen das ermöglichen. Der Reinemachfrau, der Kindergärtnerin, der Kinderfrau usw.
Sehen Sie, ein merkwürdiges Frauenbild haben Sie. Haushalt ist eben ein minderwertiger Vollzeitjob. Ich möchte den jedenfalls nicht machen. Und selbst als vielarbeitender Vater erziehe ich meine Kinder.

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Avantime2000 05.09.2014, 09:51
103.

Zitat von Urban Spit II.
Perfekt getroffen, vielen Dank dafür! MfG Urban II.
Wenn man als mann ein mittelalterliches Weltbild pflegt, ist der Beitrag sicherlich ein Knaller.

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Avantime2000 05.09.2014, 09:58
104.

Zitat von asentreu
Ich finde es schade, das hier Kluften zwischen Kinderlosen und Eltern entstehen. Fakt ist: es gibt genügend Möglichkeiten Kinder zu "vermeiden" ABER alle, auch die boesehelene, brauchen im Alter eine Pflegekraft die den Allerwertesten und den Sabber vom Kinn wischt und das sind altersmäßig die eigenen Kinder oder Enkel, ohne Kinder geht es also auch nicht!
Kinder sind in D nicht mehr "normal". Entweder man will keine oder man zelebriert sein Elternsein, angefangen mit einem Aufkleber auf dem Auto für jeden Volltreffer.

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Sokol 05.09.2014, 10:28
105. Ylajali

Danke für Ihre Beiträge, einfach aus der Seele gesprochen.

@Avantme2000: Danke für den Beitrag 104, musste herzlich lachen. Ich finde diese Aufkleber furchtbar scheußlich am Auto, deshalb habe ich trotz Kinder sowas nicht daran kleben. Ich kann mich aber immer herrlich über die Namensgebung der Eltern amüsieren. Hat doch auch was oder nicht?

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asentreu 05.09.2014, 10:51
106. Pille

Zitat von Avantime2000
Kinder sind in D nicht mehr "normal". Entweder man will keine oder man zelebriert sein Elternsein, angefangen mit einem Aufkleber auf dem Auto für jeden Volltreffer.
Pille sei dank (und ein Stück weit auch Abtreibung/ Pille danach sei dank) ist das so.

Ich denke ein Problem ist hier das Alter. Eltern in meinem Alter (Mitte 20) sind da nicht so extrem, meist recht tolerant und undogmatisch. Da habe ich noch nie Dogma- Diskussionen erlebt. Ich denke mir, es könnte daran liegen das man in dem Alter sowohl als Mann als auch als Frau noch etwas leisten können muss, die Finanzen sind noch nicht so rosig, die Schäfchen noch nicht im Trockenen und oft auch noch kein Eigenheim in Sicht. Da müssen dann eben die Kinder nebenher laufen, weil (Vollzeit) gearbeitet werden muss, wenn man es zu etwas Wohlstand bringen will. Den Kindern schadet das sicher nicht, wenn sie nur ab und zu der "Nabel der Eltern- Welt" sind.

Ich denke es wäre besser, wenn man Anreize zum jung Kinder bekommen setzen würde, z.B. eben auch im Studium.

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Heimatlos 05.09.2014, 19:47
107. Gejammer

Wenn ich so manches Gejammer von Frauen hier lese...mein Gott, meine Mutter brachte sieben Kínder zur Welt und ich habe nie gehoert dass sie sich "ausgebrannt" fuehlt, im Gegenteil, sie war stolz auf ihre Kínder. Wir waren nicht Reich und trotzdem hatten wir nie Hunger. Der Mensch kann wesentlich mehr leisten, als es die heute weinerliche Gesellschaft ueberhaupt weiss.
Es gibt einfach zuviel egoistische Frauen, die nicht akzeptieren koennen, dass im Naturwesen der Begriff "Karriere" selbstgebastelte Weltsicht ist, die weder erfuellt noch gluecklich macht.
Sie wollen besser sein als die Natur und werden so verbissene Feministinnen mit Maennerhassfressen.

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prunkpuschel 05.09.2014, 21:07
108. @Heimatlos

Ich bin also eine verbitterte Männerhasserin, weil ich keinen Bock drauf habe, nach Jahren der Schule, Ausbildung und Studium 24/7 Zuhause zu sitzen und vom Staat finanziert den Nachwuchs zu betüddeln? Jaaa, genau -.- Ich finde Leute wie Sie einfach nur lächerlich, die den Frauen jeden Wunsch nach Selbsterfüllung, der nicht mit dem ständigen Gebären von Kinder zu tun hat, am liebsten absprechen wollen. Frauen sind mehr als nur Gebärmaschinen.

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fiftysomething 06.09.2014, 01:17
109. Ich hab meine zwei Kids

neben einer Vollzeitselbständigkeit zusammen mit meiner
ebenfalls selbständigen Frau betreut. Alles eine Frage der Organisation. Ne Haushaltshilfe für 3 Stunden die Woche und eine Babysitterin, die mal die Nachmittags- oder Abendstunden übernimmt sind sicher für jeden machbar... Wichtig ist die Wertschätzung aller beteiligten Betreuungspersonen, dann können Kinder auch durchaus von anderen als den eltern betreut werden. Aber hier in Deutschland muss offensichtlich alles auf die Goldwaage gelegt werden. Kinder einfach anderen überlassen? No way! Aber dann am Affenfelsen (vulgo Spielplatz) zwischen Handy und Cafe Latte pendeln, während Ellen-Marie und Stewart-Patrick sich die Schaufeln auf den Kopf hauen... Was sind das überhaupt für Ansprüche, die wir meinen, erfüllen zu müssen? Wenn beide Partner arbeiten gehen müssen, sollte vielleicht mal aufs Budget geschaut werden...Klar, Haus oder Wohnung muss und soll finaziert werden, dann noch zwei Autos, die guten Lebensmittel,die Urlaube... Da reicht ja das Geld vorne und hinten nicht. Und dann wirds auch mit Kindern anstrengend. 12 Wochen Ferien im Jahr. Wohin mit den Kids? Wenn die krank werden... Kinder kriegen und haben ist in Deutschland zwar ziemlich subventioniert (Freibeträge, Kindergeld, Ermäßigungen) die Orga und Kosten tragen die Eltern dann doch alleine. Wer keine Kinder hat, kann nicht mitreden... Die Stunden der Mühsal, der Müdigkeit, der emotinalen Belastungen in einer Partnerschaft...
Wer keine Kinder bekommt, sei es nun gewollt oder nicht, kann gerne mit seinem Kram so weitermachen, aber dann nicht im Alter meckern, wenn keiner da ist, der einem den Lebensabend zumindest ein bisschen mit Wärme und Leben versüßt. Wer keine Kinder hat, verpasst definitiv was...aber was ihr schon...

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