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Burnout: Gesundheitsrisiko Mutterschaft
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Kinder, Küche und Karriere: Immer mehr Mütter brechen unter der Last ihres Alltags zusammen. Sie entwickeln Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen. Lisa Harmann beschreibt, wie sich das anfühlt - und was ihr geholfen hat.

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sexobjekt 03.09.2014, 15:20
20.

Zitat von Ein_Vater
Früher hat ein Einkommen für eine ganze Familie ausgereicht. Heute reichen oft 2 volle Einkommen nicht aus. Gut und sinnvoll für Familien, vor allem für die Kinder, wäre es, wenn 2 halbe Einkommen ausreichten. Aber dann kommt ja sofort wieder das Geschrei der Kinderlosen: "Warum soll ich für Euren Spaß an den Kindern mitbezahlen ..?" Ja, Kohl hat es geschafft: Die moralische Wende von einem Gemeinsinn hin zu einem Egoismus par excellence ...
...".Früher hat ein Einkommen für eine ganze Familie ausgereicht. Heute reichen oft 2 volle Einkommen nicht aus." ....

Vielleicht liegt es ja auch daran, das es heutzutage keine Kinder mehr gibt sondern nur noch Prinzen und Prinzessinnen.
Natürlich sind Reitstunden, Unterhaltungselektronik, Handys und Berge von Plastikspielzeug usw. teurer als Schlittschuhe oder ein Fußball seinerzeit.

Weiter geht es mit der Schule, die verhinderten Wunderkinder brauchen natürlich Einzelnachilfe bei ausgebildeten Pädagogen.
Zur Belohnung gibt es dann eine Klassenreise nach Paris, London oder Rom.
Berlin, Ostsee oder Harz sind da nicht mehr gut genug.

Und der erste der hier "Rumschreit" sind übrigens Sie.

Ich, als Kinderloser, zahle gerne einen erhöhten Steuersatz/Rentensatz und zahle auch gerne solidarisch Krankenkassenbeiträge für Kinder mit, aber bitte fordern Sie nicht, die gesamten Kosten für Kinder auf die Allgemeinheit abzuwälzen.
Egoismus sehe ich nur in völlig unverschämten Forderungen nach immer mehr Sozialleistungen für ihre "Heiligkeiten"-die Eltern.

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DerSponner 03.09.2014, 15:29
21. Anstrengend, aber

ehrlich gesagt finde ich einen "normalen" Job wesentlich anstrengender. Auf andere Art. Viele Haushaltsarbeiten lassen sich auch im halbverschlafenen Zustand erledigen, was in vielen Jobs leider nicht funktioniert. Auch ist im Haushalt der Druck nicht ganz so hoch - wenn die Wohnung nicht aufgeräumt ist wird der oder die Haushälterin nicht gleich gefeuert.

Das andere Extrem das leicht übersehen wird ist ein langweiliger, anspruchsloser Job. Will Frau wirklich lieber an der Supermarktkasse malochen als auf ihre Kinder aufzupassen?

Der Ruf nach Kinderbetreuung ist auch keine Lösung, finde ich. Wozu hat man denn Kinder, damit der Staat sie einem gleich wegnimmt und zu neuen Arbeitskräften für das Volkswohl ausbilden kann? Wohl eher nicht.

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andere Hobbys 03.09.2014, 15:30
22. Eine Frau

schafft sich bewusst in zwei Jahren drei Kinder an. Und dann merkt sie, dass sie keine Zeit für sich hat ??
Wer das eine will, muss das andere mögen.

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solaris_3001 03.09.2014, 15:40
23. Kind und Karriere = 2 Jobs

Mutter (oder Vater) zu sein ist ein Vollzeitjob, wenn man es denn ernst nimmt. Wenn man dann noch dazu arbeiten geht, dann wird eines immer leiden. Wer versucht, bei beiden 100% zu geben, der klappt zusammen.

Eltern sollten miteinander sprechen, wer zuhause bleibt oder ob beide Teilzeit machen. Dann muss man natürlich die Ansprüche ein bisschen runterschrauben, aber bei den meisten würde es funktionieren, wenn man sich auf 1x Urlaub pro Jahr beschränkt und sparsam bei Zigaretten, Bier, iPhones und Autos ist.

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Anonymous456 03.09.2014, 15:51
24. Ich kann es nachvollziehen

Ich bin ein Mann und kann die geschilderten Umstände im Artikel sehr gut nachvollziehen. Unsere Tochter ist jetzt 13 Monate alt und seit einem Monat geht meine Frau wieder arbeiten. Seitdem bin ich in Elternzeit und werde es noch einige Monate sein, bis unsere Tochter in die Krippe geht. Kinderbetreuung und -erziehung plus Haushalt ist ein Vollzeitjob ohne Feierabend. Kommt dann noch Beruf dazu, dann wird es eng.
Das kann man nicht oft genug betonen welche Lebensleistung vor allem Mütter, aber zunehmend auch Väter auch gegenüber der Gesellschaft erbringen.

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ingorlon 03.09.2014, 15:56
25. Hausgemacht

@Sexobjekt hat völlig recht. Es gibt allerorten nur noch Prinzen und Prinzessinnen! Die Kinder werden Ostern/Weihnachten/Geburtstag mit Geschenken überhäuft als wenns kein morgen gibt. Man will ja mit den anderen Eltern mithalten! Und dann jammern, dass das Geld nie reicht.
Die Kinder werden zur Schule, zum Flötenunterricht, zum Ballettunterricht und zum Fußball natürlich von Mutti mit dem Auto gefahren. Und dann jammern, dass die Zeit nie reicht.
Die Kinder werden aufs Gymnasium gezwungen, egal ob das Kind begabt ist oder nicht. Wei das nachbarkind geht ja auch!! Daraus folgen Nachhilfestunden und üben, üben, üben für das Kind, damit es den Stoff versteht. Und dann jammern, dass dem Kind keine Zeit zum Spielen und Erholen bleibt, es immer nervöser und aggressiver wird.
Den meisten Frauen reicht es einfach nicht eine ganz normale Frau zu sein. Sie wollen die ALLERBESTE Mutter sein, sie wollen die ALLERBESTE Köchin/Hausfrau/Sekretärin sein und nebenbei natürlich auch viel besser aussehen als die Nachbarinnen.
Die meisten Männer stellen diese Ansprüche an sich nicht und leben deshalb viel entspannter. Die Frauen/Mütter setzen sich selbst am meisten unter Druck.

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olletolle 03.09.2014, 15:57
26. Alles richtig gemacht...

Ja, ich habe noch nie verstanden, warum Frauen sich mit Kindern belasten. Keine Kinder haben ist so schön stressfrei, kein Geheule, keine tausendfach wiederholten Fragen, keine Trotzanfälle, Ruhe, genug Zeit für mich, genug Zeit für die Selbständigkeit, genug Geld. Einfach nur alles richtig gemacht. Ich habe in meinem Leben auch keinen Mann gehabt, der von sich aus einen Kinderwunsch hatte, die waren eher erleichtert, dass ich das kinderlos bleiben zur Voraussetzung für eine längere Beziehung gemacht habe.

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ugt 03.09.2014, 16:08
27.

Zitat von olletolle
Ja, ich habe noch nie verstanden, warum Frauen sich mit Kindern belasten. Keine Kinder haben ist so schön stressfrei, kein Geheule, keine tausendfach wiederholten Fragen, keine Trotzanfälle, Ruhe, genug Zeit für mich, genug Zeit für die Selbständigkeit, genug Geld. Einfach nur alles richtig gemacht. Ich habe in meinem Leben auch keinen Mann gehabt, der von sich aus einen Kinderwunsch hatte, die waren eher erleichtert, dass ich das kinderlos bleiben zur Voraussetzung für eine längere Beziehung gemacht habe.
Sie haben etwas vergessen.

Aus dem Kindergarten bringen Kinder nur Infektionskrankheiten, Parasiten und Schimpfworte mit.
Außerdem kleben Kinder. :-D

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Olaf 03.09.2014, 16:26
28.

Innerhalb von 2 Jahren 3 Kinder zu bekommen ist ja auch sehr ambitioniert. Das schafft man alleine kaum und da heutzutage das soziale Umfeld aus Oma, Onkeln und Tanten fehlt, bleibt alles an der Mutter hängen.

Für die mangelnde Anerkennung der Leistung von Müttern darf sich die Autorin übrigens bei den Feministinnen bedanken, die pflegen das Bild der faulenzenden Nur-Hausfrau.

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boeseHelene 03.09.2014, 16:38
29.

Zitat von olletolle
Ja, ich habe noch nie verstanden, warum Frauen sich mit Kindern belasten. Keine Kinder haben ist so schön stressfrei, kein Geheule, keine tausendfach wiederholten Fragen, keine Trotzanfälle, Ruhe, genug Zeit für mich, genug Zeit für die Selbständigkeit, genug Geld. Einfach nur alles richtig gemacht. Ich habe in meinem Leben auch keinen Mann gehabt, der von sich aus einen Kinderwunsch hatte, die waren eher erleichtert, dass ich das kinderlos bleiben zur Voraussetzung für eine längere Beziehung gemacht habe.
ich sehe das genauso und mein Freund ebenfalls,wir wollen keine Kinder. Kinder bekommen ist genauso egoistisch wie eben keine zu bekommen. Ich mag mein Leben und schlafe gerne Windeln wechseln, Schreianfälle, Pubertät nein danke.

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