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Burnout: Gesundheitsrisiko Mutterschaft
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Kinder, Küche und Karriere: Immer mehr Mütter brechen unter der Last ihres Alltags zusammen. Sie entwickeln Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen. Lisa Harmann beschreibt, wie sich das anfühlt - und was ihr geholfen hat.

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Olaf 03.09.2014, 16:41
30.

Zitat von andere Hobbys
schafft sich bewusst in zwei Jahren drei Kinder an. Und dann merkt sie, dass sie keine Zeit für sich hat ?? Wer das eine will, muss das andere mögen.
Die Autorin hat aus meiner Sicht das Problem vieler junger Frauen heute. Sie versucht zu sehr den Erwartungen anderer zu entsprechen, anstatt einmal zu überlegen was für sie in ihrer Situation nun das Beste ist.

Sie hat drei Kinder im Baby bzw. Kleinkindalter, deren Betreuung ist ein Vollzeitjob! Selbstverständlich hat sie Stress und steht vor einem Burn-Out, wenn sie meint nebenbei noch -zig andere Dinge machen zu müssen.

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ullibulli09 03.09.2014, 16:44
31. Alleinerziehende sind die wahren Leistungsträger!

Nein ich bin nicht alleinerziehend. Ich habe 2 Kinder und meine Frau und ich sind berufstätig, obwohl wir uns Kinder, Haushalt und Beruf aufteilen ist die Belastung enorm.
Wenn es jedoch noch viel härter trifft sind die Millionen Alleinerziehenden in diesem Land und vor allem auch deren Kinder. Ich kenne viele Alleinerziehende die nicht von Hartz4 leben wollen und versuchen Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Das geht bis zur Selbstaufopferung und zurück bleiben ebenso verstörte Kinder die von gestressten Eltern angeschrien werden.
Staat und vor allem Wirtschaft lassen hier die Familien allein. Noch nicht einmal die örtlichen Jobcenter selbst haben das Siegel Beruf & Familie. Wie kann der Staat solche Siegel ins Leben rufen, wenn noch nicht einmal die Behörden die Kriterien schaffen. Hier läuft grundsätzlich etwas falsch.

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mitundohne 03.09.2014, 16:48
32.

Drei Kinder in zwei Jahren - das ist schon was. Aber doch bewusst dafür entschieden und nicht dem Zufall überlassen? Und dann -mit dem Vater- nicht gewußt, was das bedeutet?

Zur Diskussion zwischen den Leuten mit Kind(ern) und der ohne, ob freiwillig oder nicht, sei ein Buch empfohlen:
Nicole Huber: "Kinderfrei. Oder warum Menschen ohne Nachwuchs keine Sozialschmarotzer sind."

Auch ich bin der Meinung, dass die Entscheidung, ein oder mehrere Kinder zu bekommen, zu allererst eine rein private Entscheidung ist. Mit allen Konsequenzen. Immer sofort daran zu appelieren, dass die Gesellschaft einspringen soll, mag ich nicht mehr hören. Unser Rentensystem gehört reformiert und nicht durch Kinder(bekommen) gestützt. Auch wir Menschen (vielleicht wir "Deutschen"?) sterben nicht aus...

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eckusch 03.09.2014, 16:59
33. OH JA Unsere aufoperenden Eltern!!!

Ja und das tun sie alles um ein paar mal im Altersheim besucht zu werden. (Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ihre zum Egodenken erzogenen Kinder dazu später Lust haben) Ach ja und natürlich völlig selbstlos nur für die Aufrechterhaltung unseres Rentensystems. :-)

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eckusch 03.09.2014, 17:03
34. Sie wollten Kinder und nun haben Sie welche!

Dürften wir denn mal erfahren warum Sie Kinder haben? Weil sie Belastungen lieben oder warum? Immer wieder ein Rätsel warum sich Eltern beschweren, sie wussten doch genau was auf sie zukommt. Uns wird doch immer erzählt es ist deren Lebenstraum sich zu vervielfältigen, da kann es doch nicht so eine schlimme Belastung sein, oder?

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inver 03.09.2014, 17:03
35. Eine Familienpolitik, die soziale Partnerschaften, aber nicht die

Familien unterstützt, zwingt Mütter in die Berufstätigkeit. Falls der Ehemann sehr gut verdient, lohnt sich die Berufstätigkeit nicht, aber bei einer Trennung fällt die Mutter ins finanzielle Loch, denn wer stellt eine Alleinerziehende nach jahrelanger Berufslosigkeit ein. Viel schlimmer geht es nur noch den Alleinerziehenden, denn sie leben in einer Dreifachbelastung. Die heutigen Großeltern haben oft keine Lust bei der Aufzucht der Enkel mitzuhelfen, oder sie wohnen zu weit weg. Der Vater erwartet eine attraktive Partnerin, die Schule erwartet die aktive Mitarbeit der Mütter, die Gesellschaft erwartet gut erzogene Kinder, die eigenen Eltern erwarten einen perfekten Haushalt, die Firma erwartet eine präsente Mitarbeiterin, die Kinder erwarten eine entspannte, fröhliche Mutter! Wenn es an irgendeiner Stelle nicht klappt, fühlt sich diese als Versagerin und der Weg zum "Burn out" ist vorgezeichnet.
Ich kann als dreifache Mutter nur einen Tipp geben: Liebe Frauen, verzichtet lieber auf Kinder, denn Deutschland in Deutschland finden die Mütter weder Anerkennung noch Unterstützung!
Die verfehlte Familienpolitik ist übrigens der Grund, warum ich die AfD unterstütze, denn diese findet die Familie noch wichtig!

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DerSponner 03.09.2014, 17:26
36.

Zitat von inver
Falls der Ehemann sehr gut verdient, lohnt sich die Berufstätigkeit nicht, aber bei einer Trennung fällt die Mutter ins finanzielle Loch, denn wer stellt eine Alleinerziehende nach jahrelanger Berufslosigkeit ein. Viel schlimmer geht es nur noch den Alleinerziehenden, denn sie leben in einer Dreifachbelastung. Die heutigen Großeltern haben oft keine Lust bei der Aufzucht der Enkel mitzuhelfen, oder sie wohnen zu weit weg.
Nach der Trennung erhalten Frauen doch Unterhaltszahlungen.
Großeltern können sehr Hilfreich sein. Man könnte ja sogar auf die Idee kommen in deren Nähe zu ziehen damit sie mit den Kindern helfen können.

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interessierter Laie 03.09.2014, 17:28
37. Trittbrettfahrer...

Zitat von boeseHelene
ich sehe das genauso und mein Freund ebenfalls,wir wollen keine Kinder. Kinder bekommen ist genauso egoistisch wie eben keine zu bekommen. Ich mag mein Leben und schlafe gerne Windeln wechseln, Schreianfälle, Pubertät nein danke.
Schade! Wenn Ihre Eltern genauso gedacht hätten, wäre mir dieser Beitrag erspart geblieben. Ihnen ist auch hoffentlich klar, dass die Schreihälse der anderen, später Ihre Rente bezahlen. Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit Ihrem Rentenbeitrag. Den bekommen ihre Eltern.
Zudem können Sie mit einer so krassen Verkürzung und Übertreibung auch wirklich alles ablehnen. Auch im Urlaub gibt es mal Scheißwetter, nervige andere Gäste oder schlechtes Essen. Trotzdem würde wohl kaum jemand Urlaub so definieren. Wenn Sie diese Einschätzung aber wirklich ernst meinen, dann verraten Sie mir jetzt mal den Sinn des zweiten Satzes. Ein Egoist, der das freiwillig tut, müsste schon sehr seltsam veranlagt sein oder nicht?

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CancunMM 03.09.2014, 17:30
38.

Mich wundert nicht, dass Deutschland so eine geringe Geburtenrate hat. Jammern auf hohen Niveau. Ja klar haben es alleinerziehende Mütter schwer, aber hier jammern ja alle. Es jammern die, die keinen Job, haben. Es jammern die wo beide Elternteile einen Job haben.....
Vielleicht einfach mal die EGO-Schiene verlassen, sich mal wieder mit seinen Eltern versöhnen, die dann sicher gern auch mal auf die Enkelkinder aufpassen. Nicht jede vorschulische kindliche Erziehung mitmachen. Keine Sparchkurse, Musikstunden und Kuchenbackorgien veranstalten und alles einfach mal etwas entspannter sehen. Wenn es heute nicht mehr möglich ist Kinder zu bekommen und zu erziehen, was sollen da erst unsere Eltern und Großeltern sagen ?

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boeseHelene 03.09.2014, 17:31
39.

Zitat von ullibulli09
Nein ich bin nicht alleinerziehend. Ich habe 2 Kinder und meine Frau und ich sind berufstätig, obwohl wir uns Kinder, Haushalt und Beruf aufteilen ist die Belastung enorm. Wenn es jedoch noch viel härter trifft sind die Millionen Alleinerziehenden in diesem Land und vor allem auch deren Kinder. Ich kenne viele Alleinerziehende die nicht von Hartz4 leben wollen und versuchen Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Das geht bis zur Selbstaufopferung und zurück bleiben ebenso verstörte Kinder die von gestressten Eltern angeschrien werden. Staat und vor allem Wirtschaft lassen hier die Familien allein. Noch nicht einmal die örtlichen Jobcenter selbst haben das Siegel Beruf & Familie. Wie kann der Staat solche Siegel ins Leben rufen, wenn noch nicht einmal die Behörden die Kriterien schaffen. Hier läuft grundsätzlich etwas falsch.
Meine Mama war alleinerziehend aber übermäßig angebrüllt hat sie mich nicht, sondern nur wenn ich Mist gebaut habe. Ich denke nicht, dass in solchen Fällen verheiratete Eltern anders gehandelt hätten. Und ja meine Mama hat voll gearbeitet und uns so einiges ermöglicht. Aus mir wurde kein gestörtes Kind sondern eine junge Frau die etwas aus ihrem Leben gemacht hat und dem Beispiel ihrer Mama gefolgt ist und die selber für ihren Unterhalt aufkommt.

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