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Burnout: Gesundheitsrisiko Mutterschaft
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Kinder, Küche und Karriere: Immer mehr Mütter brechen unter der Last ihres Alltags zusammen. Sie entwickeln Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen. Lisa Harmann beschreibt, wie sich das anfühlt - und was ihr geholfen hat.

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boeseHelene 03.09.2014, 17:33
40.

Zitat von DerSponner
Nach der Trennung erhalten Frauen doch Unterhaltszahlungen. Großeltern können sehr Hilfreich sein. Man könnte ja sogar auf die Idee kommen in deren Nähe zu ziehen damit sie mit den Kindern helfen können.
im Idealfall ja aber es gibt immer wieder Elternteile die sich entziehen, Vater ist ins Ausland gezogen da gibt es für nur für ein paar Jahre Unterhaltsvorschuss.

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NewYork76 03.09.2014, 17:58
41. Oje

Die armen Muetter...Waehrend die Vaeter sich den ganzen Tag im Buero vergnuegen muessen die Muetter 24/7 ihrer Pflicht als Mutter, Arbeitnehmerin und Ehefrau nachkommen. Na wenn das mal kein hartes Schicksal ist. (ironie aus)

Man kann sich auch selbst Probleme machen. Wenn die Kinder fordern "Nur Mama kann sie ins Bett bringen", dann wird das gemacht weil...? Sind die Kinder der Boss zu Hause. Vielleicht sollte man da mal ansetzen. Und vielleicht sollten Mama und Papa auch mal ueberlegen wer wann warum arbeiten gehen soll / will und wer zu Hause die Kinder betreut. Da kann man auch mal abwechseln oder entsprechend arangieren damit sonstige arbeiten auf beide Elternteile gleichmaessig verteilt werden.
Aber es ist ja offenbar viel leichte sich zu beklagen und als Opfer zu sehen anstatt sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

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Ein_Vater 03.09.2014, 18:12
42. Super, vielen Dank ...

... liebe Kinderlosen, für die ganzen tollen Ratschläge !

So lebensnah und mit unglaublich viel Erfahrung.

Warum kann man nicht einfach mal sagen:
"Respekt, was Ihr Eltern alles leistet, damit es uns allen später mal gut geht!"

Nein, da wird kleinkindartig immer "mimimi, selbst schuld, früher war auch alles so wie heute ..." etc. von sich gegeben, nur damit man nich über den wohl übergroßen Schatten des gegenseitigen Respekts springen muss.

Schon peinlich so ...

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hörnchen76 03.09.2014, 18:23
43. @olletolle und boesehexe

Sie verpassen aber auch was wunderbares. Muss jeder selber wissen aber Kinder schreieen nicht nur, machen nicht nur in die Windeln etc. sondern sie bringen auch einen Haufen Spaß und Freufe. schreibt eine teilzeitarbeitende Mutter die nebenbei noch Zeit f. Partnerschaft und Freunde hat. Alles eine Frage der Organisation aber mir war auch immer klar wenn eins leiden muß, dann ist es eben der Haushalt. Und wem das nicht passt, der kann gerne wegbleiben!

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Senf-Dazugeberin 03.09.2014, 19:59
44. Wissen, was auf einen zukommt?

Zitat von eckusch
Dürften wir denn mal erfahren warum Sie Kinder haben? Weil sie Belastungen lieben oder warum? Immer wieder ein Rätsel warum sich Eltern beschweren, sie wussten doch genau was auf sie zukommt. Uns wird doch immer erzählt es ist deren Lebenstraum sich zu vervielfältigen, da kann es doch nicht so eine schlimme Belastung sein, oder?
Nein, man hat VORHER keine Ahnung, wie es wirklich ist, wenn Schreikinder monatelang plärren. Sowas sagt einem vorher nämlich keiner im Detail, die meisten Kinder werden doch eher in den Himmel gelobt als dass mal eine Frau ehrlich zugibt, dass es auch oft die Hölle sein kann.

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ftester 03.09.2014, 21:07
45. Ich kann's nicht

mehr hören, als bei uns der Kinderwunsch zum Erfolg führte gab es die Absprache das wir beide uns um den Nachwuchs kümmern, wurde angenommen:-). So hab ich dann je 8 Monate Zuhause mit dem Nachwuchs verbracht und bin Teilzeit arbeiten gegangen(Samstag und Sonntag voll), es war die entspannendste Zeit meines Lebens, soviel ruhige Lebenszeit hatte ich im Vorfeld noch nie, das Haus war sauber, der Nachwuchs vergnügt, satt und bespielt, die "Wäsche" genügte den Ansprüchen meiner "Göttlichen" nicht und wurde von ihr übernommen:-), ich denke Muttersein wird völlig überbewertet. Ich hab oft im Buddelkasten in einer Schar von Kindern gesessen weil die anderen 4-5 Mamis "Handy checken" mussten. Ach ja, etwas Unmut gibt es heut noch wenn der Nachwuchs bei Blessuren und Schwierigkeiten nach Papa ruft:-)).
Stress entsteht im Hirn und wird durch Medien vermittelt...Karriereeinbuße gab es übrigens auch keine, auf dem Einfall mit der Teilzeit im Schichtbetrieb kam von meinem Chef...

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ichsagseuch 03.09.2014, 21:18
46. Woher kommt das?

Ich bin jedesmal, wenn ein Artikel über berufstätige Frauen erscheint, betroffen von der Feindseligkeit der meisten Forumbeiträge. Woher kommt denn diese negative Grundeinstellung? Ist es Neid, der Frust des erfolglosen Mannes oder einfach nur Engstirnigkeit? Es ist doch totaler Quatsch, dass alle heutigen Kinder verwöhnte Vollidioten sind, die im Prinzip sofort nach der Geburt von ihren selbstsüchtigen Müttern in lieblosen Verwahrstellen abgegeben werden. Das widerspricht sich doch auch schon in sich.... entweder verwöhnt oder verwahrt - beides ist wohl schwierig. Ich stimme der Autorin vollständig zu und finde es eine Frechheit, wenn immer verlangt wird, Frauen sollen gefälligst mit der Nur-Mutterrolle zufrieden sein. Wir haben schließlich auch einen Kopf mit einem durchaus funktionierenden Gehirn. Und ich persönlich kenne keinen Mann, der sich nur zu Hause um die Kinder kümmern möchte. Sonst könnte er das ja heutzutage problemlos tun. Also ehrlich!

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DerSponner 03.09.2014, 22:09
47.

Zitat von ichsagseuch
Frauen sollen gefälligst mit der Nur-Mutterrolle zufrieden sein. Wir haben schließlich auch einen Kopf mit einem durchaus funktionierenden Gehirn. Und ich persönlich kenne keinen Mann, der sich nur zu Hause um die Kinder kümmern möchte. Sonst könnte er das ja heutzutage problemlos tun. Also ehrlich!
Wirklich, Männer können problemlos Zuhause bleiben und sich um die Kinder kümmern? Mütter wünschen sich nichts sehnlicher als möglichst schnell wieder arbeiten zu gehen?

Und was denn nun - ist es anspruchsvoll oder nicht, Mutter zu sein? Ihrer Aussage nach braucht man wohl kein Hirn dafür, sondern das Hirn einer Frau kann nur im Beruf ausreichend ausgenutzt werden?

Wie schon gesagt wurde - wenn Frauen so gerne Arbeiten müssen sie sich Jobs suchen mit denen sie die Familie ernähren können. Männer die lieber Zuhause bleiben würden als zu Arbeiten sind sicher nicht schwer zu finden.

Ich finde diese Behauptung aber nicht sehr realistisch. Eher ist es doch so daß Zuhause zu bleiben und nicht zu arbeiten ein Privileg ist. Dieses steht eben den Frauen zu, da sie auch die Schwangerschaft durchgestanden haben.

Davon abgesehen ist die Zeit des Zuhausebleibens doch ohnehin sehr kurz. Spätestens mit 3 Jahren kommen die Kinder in die Kita, in vielen Bundesländern schon mit 1 Jahr.

Da Frauen im Durschschnitt 7 Jahre länger leben als Männer liesse sich die schreckliche arbeitslose Zeit mit den Kindern eigentlich problemlos wieder aufholen, indem Frauen einfach 6 Jahre später in Rente gehen als Männer. Da Frauen so wild auf Arbeiten sind wäre das doch ein toller Vorschlag?

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DerSponner 03.09.2014, 22:35
48.

Zitat von boeseHelene
im Idealfall ja aber es gibt immer wieder Elternteile die sich entziehen, Vater ist ins Ausland gezogen da gibt es für nur für ein paar Jahre Unterhaltsvorschuss.
Wieviele Fälle betrifft das denn? Eher 1%, eher 10%, eher 50% oder eher 99%?

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ich1608 03.09.2014, 22:39
49. Keine Ahnung

Die, die keine Ahnung haben (und vorallem keine Kinder), sollten einfach mal die Klappe halten, denn das komplette Ausmaß, was es heißt eine Familie zu haben, können diese Leute nicht im Geringsten erahnen.
Ich habe vor kurzem eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema Studium und Familie geschrieben. Der demografische Wandel, die Zusammenhänge zwischen Geburtenrate und Geburtenziffer und all die neuen Zahlen und Gründe zur gewollten Kinderlosigkeit sind erschreckend. Man sollte den Eltern dankbar sein, für jedes einzelne Kind, welches hier geboren wird. Denn das, was Eltern generell und dann auch noch arbeitende Eltern leisten und der Gesellschaft zugute führen, ist enorm. Vorallem in unserer heutigen Zeit. Deshalb sollte dich die Gesellschaft viel mehr mit Eltern solidarisieren und an ihrer psychischen Gesundheit interessiert sein.
Als Anmerkung:Einige sollten sich hier nochmal beim Statistischen Bundesamt belesen, bevor sie Weisheiten über die Geburtenrate verkünden

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