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Kinder, Küche und Karriere: Immer mehr Mütter brechen unter der Last ihres Alltags zusammen. Sie entwickeln Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Depressionen. Lisa Harmann beschreibt, wie sich das anfühlt - und was ihr geholfen hat.

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boeseHelene 04.09.2014, 15:52
80.

Zitat von Anonymous456
Ausgangspunkt in der Diskussion war doch, dass Eltern egoistisch sind und deswegen nicht jammern dürfen. Ich sage nur Kinderlose sind nicht minder egoistisch. Nur im Gegensatz zu Kinderlosen tragen Eltern eine größere Last und die gesamte Gesellschaft profitiert ebenfalls davon. Das ist eben so. Und das meine ich vollkommen wertungsfrei. Um mehr geht es mir doch gar nicht. Warum muss man sich dann dazu aufschwingen zu bewerten ob und wie Eltern auch mal auf ihre Belastungen hinweisen dürfen? Warum dann sinnfrei kommentieren, Eltern sind ja selbst Schuld. Ist richtig, geht nur am Thema vorbei. Und wer sich als bewusst Kinderloser bei solchen Artikeln genötigt fühlt sich für seine legitime Entscheidung zu rechtfertigen, der sollte sich vielleicht fragen ob er wirklich mit sich selbst im Reinen ist und Eltern bei den Themen nicht mal ihre Jammerei gönnen und seine Freiheiten genießen kann. ;)
natürlich ist Kinderlos sein genauso so egoistisch der Mensch tut verdammt viel aus Egoismus, aber Eltern werfen den Kinderlosen gerne vor das nur die Kinderlosen die bösen Egoisten während sie selber sich praktisch aufopfern. Mal jammern tut wohl jeder aber dieses ständige Gejammere und dazu noch die Forderung das man liebsten die Kinder komplett vom Staat alimentiert haben möchte ist einfach nur dreist.

Rechtfertigen muss ich mich nicht und werde es auch nicht tun, das ist mein Leben und das werde ich so leben wie ich möchte.

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boeseHelene 04.09.2014, 15:57
81.

Zitat von hörnchen76
da machen sie sich mal keine Sorgen. Ich bin bestens abgesichert im Alter und zwar alles selbst erarbeitet. Geht auch mit Kind bzw. davor eben schon den entsprechenden Grundstein gelegt und wer mir mit jetzt muss ich auf tolle Reisen, Urlaube etc. verzichten weil.ich ein Kind habe. pah, alles vorher erledigt. Tja, geht eben auch anders und man muss nicht frustriert, verarmt sein weil man ein Kind hat.
dann passt es doch für sie ;) Schön für sie, wenn sie mit ihrer Entscheidung glücklich sind nur passt dieser Lebensweg eben nicht für jeden. Ich verzichte dankend drauf, während andere Menschen es eben nicht abwarten können bis das erste Kind endlich da ist.

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ylajali 04.09.2014, 16:05
82. Erschreckende Ansichten I

Wenn SPON Lesekommentare der Spiegel unserer Gesellschaft sind, dann möchte man zuweilen gerne anfangen zu weinen und auch nie mehr aufhören. Dieses hier ist einer der schlimmsten threads, die man lesen kann. Diese kategorische Unfähigkeit Einzelner oder gleich schon - der Masse – WIRKLICH zu differenzieren, GENAU zu lesen, sich nicht immer gleich persönlich angegriffen zu fühlen, macht einen halbwegs intelligenten Menschen hochgradig fertig. Aber nun gut, Ego und Dummheit und paff, ist im Höllenmodus, dort, wo man zum Kern des Verstandes nicht mehr durchdringen kann. Wann hört ein zu nichts führendes Angekeife von Eltern und Elternlosen mal auf und man akzeptiert, dass es genau so viele individuelle Geschichten hinter den einzelnen Lebensläufen gibt, wie es eben, jaha, Einzelne gibt. Die, die das Glück haben, entspannte und rihige Kinder zu haben – schön für Euch. Es gibt aber Kinder, die trotz großartigster Erziehung und Fürsorge, anstrengender sind – Schreikinder, z.B., die Eltern schonmal nachhaltig traumatisieren können, und nein, man malt sich NICHT vorher aus, wie so etwas sein würde! Asperger Kinder, und auch dort, nein, wer geht schon davon aus, dass einem das passiert. Wäre alles so berechnerbar, wie einige das hier schreiben, hey ho, welch planbares Leben. Realität ist was anderes. Beziehungen, die sich oft stark verändern, sobald Kinder ins Spiel kommen, auch wenn von Herzen gewollt, NICHT als Rentenvorsorge, (es ist so unfassbar ekelhaft diesen unwürdigen Disput zwischen Kinderlosen und Kinderhabenden zu lesen, „ich sorge für die Rente, du nicht, du Egoman, nein du Egoman!“, als wären Kinder Dinge, Eltern per se die Staatsretter usw., mag das gar nicht wiederholen..... ich schäme mich, so etwas überhaupt nur zu lesen!) Und nein, die meisten Männer, (und ja, es gibt Ausnahmen, habe selbst einen solchen Vater gehabt!!), die meisten Männer aber können besser abstrahieren, ihr Ding, ihre Karriere, ihre Wünsche durchziehen, das meiste Organisatorische bleibt an den Müttern hängen. Ich muss nur meinen gesamten Freundes und Bekanntenkreis angucken – Verhältnis alles zusammenhaltender Mütter zu solchen Vätern vielleicht 90 zu 10%, und das nicht, weil ich Männerhasserin oder was bin, null, nur schlichte Beobachtung. [...]

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ylajali 04.09.2014, 16:06
83. Erschreckende Ansichten II

Zum undurchdachten Vorwurf, die Frauen bürden sich das alle selber auf?! Gerade der Druck, der von der Gesellschaft auf eine Mutter ausgeübt wird, sie müsse doch Mutter aber eben auch Karrierefrau und Sexsymbol sein (siehe Werbung/ Theorien/ Filme/ Karriereportale whatnot) macht eben viele fertig und es bedarf eines großes Aufwandes, all diesen äußeren Druck abzuschütteln und selbstbestimmt auch gegen all diese zumindest nach außen hin sich so gerierenden Übermütter zu agieren. Frühere Generationen? Wenn ich diese Argumentationen lese werde ich müde, wütend, fühle mich von den Kommentatoren und Kommentatorinnen auf den Arm genommen. Ehrlich? Meint irgendwer von Euch das ernst? Ihr blendet dabei dann alles, was gesellschaftlich zugenommen hat eben aus. Dass eine Frau heute eben mehrere Rollen zu erfüllen hat. Ohne Witz, eine von Euch „Ich mache das alles mit links und lächle dabei“ Frauen, die nur eine Woche das Leben meiner Schwester mit ihrem Job, ihrer Ehe und ihren drei Kids übernimmt und nicht in between ne halbe Sinnkrise erfährt her mit Euch, ich glaube Euch kein Wort. Und nein – GANZ SICHER keine überkandidelten Wünsche an die Kinder, keine Prinzen und Prinzesschen, wie hier so schön pauschal geschrieben wird. Schwarz/weiß ist immer so viel einfacher, als komplexes zu akzeptieren, nicht wahr? Ich selber habe keine Kinder, da keine Partnerschaft, und das wiederum auch eine Sache, über die NIEMAND spricht – wie unsere auch so offene Gesellschaft jede Lebensform respektiert. Bullshit. Wirst du als Frau 40 und hast keine Familie, keine Kinder, keinen Mann wirst du zumeist behandelt, als hättest du irgendwie deine Aufgabe nicht erfüllt und bist ein Mensch zweiter Klasse. Es interessiert dabei NIEMANDEN, dass deine Wünsche vielleicht andere waren. Und ALLE, die meinen das Leben allein sei SO EINFACH, ohhhh, oooooooh, Ihr, Euer Hochmut soll vor dem Fall kommen. Lebt einmal ein Jahr nur allein, ach, was sage ich ein Jahr, einen Monat, und dann redet – aber davor? Still sein, nicht reden, wovon man keinen blassen Schimmer hat.

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ugt 04.09.2014, 16:14
84. Schon interessant

Eltern beschweren sich immer, dass sie nicht genug Geld, nicht genug Zeit, zu viel Arbeit und zu wenig Urlaub haben.
Dann zeigen sie auf kinderlose Paare und schreien nach einer angemessenen Bestrafung. Schließlich tun die nichts für die Renten und den Fortbestand der Art.
Das allergemeinste, sie fahren in den Urlaub außerhalb der Hauptsaison, wo alles billiger ist.
1. Nun ist nun mal so, dass Familien in der Hauptsaison ( Schulferien) erst mit in den Urlaub fahren können.
Lösungsansatz:
Jedes kinderlose Paar zahlt eine Zwangsabgabe, aus der wird dann der Urlaub für Familien mit Kind bestritten.

Kinderlose haben mehr Geld zur freien Verfügung, weil Kinder Kleidung, Nahrung und Ausbildung brauchen.
Lösungsansatz:
Kinderlose zahlen eine Zwangsabgabe, aus der dann Kleidung, Nahrung und Ausbildung für Kinder finanziert wird.

Kinderlose tun nichts für die Renten.
Lösung:
Kinderlose zahlen eine Zwangsabgabe die dann in die Rentenkasse fließt.

Eltern haben zu wenig Zeit.
Lösungsansatz:
Kinderlose zahlen eine Zwangsabgabe, das Geld wird dann an Eltern ausgezahlt, damit sie nicht mehr arbeiten müssen und sich 24h an Tag mit den Kindern beschäftigen können.

Kurzum:
Wir nehmen kinderlosen Paaren das gesamte Gehalt weg, damit sich andere vergnügen können.

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ugt 04.09.2014, 16:19
85.

Zitat von pebcac
1. Frauen müssen Berufe erlernen, mit denen man eine Familie ernähren kann 2. Frauen müssen mit Männern Kinder zeugen, die weniger Geld als sie selbst verdienen 3. Frauen müssen ihre Überzeugung ändern, dass Mütter der wichtigere Elternteil sind und einsehen, dass die Kinder, spätestens nach dem Abstillen, besser beim Vater aufgehoben sind, egal ob sie eine Beziehung mit dem Vater führen oder nicht 4. Frauen müssen aufhören zu glauben, für die Kinderbetreuung besonders qualifiziert zu sein 5. Nächstes Jahr friert die Hölle zu
zu 1. +2.
Egal was Frauen machen, sie bekommen für die halbe Leistung nicht das doppelte Gehalt.
zu 3.
Wo bleibt denn dann der Spaß, wenn Frau keinen Bock mehr auf Job hat? Wenn der Vater auf einmal die Fürsorgepflicht zugesprochen bekommt?
zu 4.
Geht nicht, wenn Frau keine Lust auf Arbeit hat oder sie niemanden zum Mobben findet hat sie keine Beschäftigung mehr.
zu 5.
Ist für den 15.März so eingeplant. Wird aber vermutlich wegen der Klimaerwärmung verschoben.

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heinz.murken 04.09.2014, 16:23
86. Müttergenesungswerk-pffft!

ich würde mich freuen, wenn die wenigstens mal ihren Namen ändern würden. Solange sie das nicht tun, stimmt etwas nicht in diesem Land.
Sagt ein alleinerziehender Vater

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TPunkt 04.09.2014, 16:44
87. Oh Mann...

... diese endlosen "Diskussionen" über dieses Thema, dann diese Typen wie die boesehelene, die sich schon mehrfach mit Beiträgen über Kinder und deren Eltern hervorgetan haben (Stichwort: maulende Kinder im Supermarkt), obwohl sie selbst keine haben und je haben werden. Es sei euch freiwillig(!) Kinderlosen gegönnt, dass ihr keine Kinder wollt und habt und dass ihr das tollste Leben lebt (zumindest solange ihr jung seid und Freunde habt). Ja, ich kann's mir - obwohl ich Vater bin - vorstellen, dass ich auch ohne Kinder hätte glücklich werden können. Aber da ich nun seit 3 Jahren mittlerweile 2 Kinder habe, kann ich sagen, dass es trotz dem Stress und vielerlei Sorgen eins der tollsten Dinge ist, zu sehen, wie sich ein Kind entwickelt, es lacht und lebt. Und dass die Liebe zu und von seinen Kindern ein unglaubliches Gefühl ist, das ein Kinderloser sich nicht mal im Ansatz vorstellen kann.
Ich kann das sagen, weil ich selbst mal kinderlos war (ach?!) und eigentlich auch keine Kinder wollte. Ich will meine Kinder nun aber nicht mehr missen.
Und ich habe absolut keinen Bock mehr, mich ständig von Kinderlosen darauf hinweisen zu lassen, was ich tun und lassen soll, oder was richtig oder falsch ist in der Kindererziehung. Ich diskutiere mit Kinderlosen grundsätzlich nicht mehr über Kinder(erziehung), weil sie keine Ahnung und nicht einmal die leiseste Vorstellung haben, wie es ist, Kinder zu haben.
Also, boesehelene und all die anderen: Genießt euer Leben wie ihr wollt, es ist mir sogar wurscht, woher eure Rente kommt, aber haltet einfach eure Klappe, wenn es um Dinge geht, von denen ihr nichts, aber auch gar N-I-C-H-T-S versteht. Danke!

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Avantime2000 04.09.2014, 17:01
88.

Zitat von holger.w
jetzt muss ich mal provokativ werden. Ich kann das elende Gejammer nicht mehr hören. Meine Großmutter (und Generationen vor ihr) hat 6 Kinder großgezogen und nebenbei in der Landwirtschaft einen Vollzeitjob erledigt. Sie hat zwei Weltkriege überlebt und ist glückliche 84 Jahre alt geworden. Ebenfalls kenne ich die Zustände in Entwicklungsländern sehr genau. Ich unterstelle, dass 99,99% der Menschheit in den letzten 2.000 Jahren und 99% der heute lebenden Mütter weltweit sofort und ohne Zögern mit einer ach so belasteten Mutter in Deutschland tauschen würden. Mutter sein ist eine enorme Aufgabe, noch schwerer wenn man auch noch arbeiten muss, aber liebe Leut, lasst die Kirche mal im Dorf...... manchmal vergessen wir, dass Glück, Stress und Zufriedenheit nichts mit externen Kriterien zu tun hat, sondern mit unserer eigenen Bewertung unserer Situation bzw. den Referenzen, welche wir zur Bewertung hinzuziehen.
Ja war früher alles toll. Eine Mutter hat ganz einfach immer glücklick und zufrieden zu sein. Wenn nicht, dann ist die deutsche Gesellschaft geschockt.

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Avantime2000 04.09.2014, 17:06
89.

Zitat von boeseHelene
dann passt es doch für sie ;) Schön für sie, wenn sie mit ihrer Entscheidung glücklich sind nur passt dieser Lebensweg eben nicht für jeden. Ich verzichte dankend drauf, während andere Menschen es eben nicht abwarten können bis das erste Kind endlich da ist.
Trotzdem muss es doch erlaubt sein zu sagen, dass das Elternsein zeitweise sauanstrengend und ermüdent ist. Bedeutet ja nicht, dass man seine Kinder nicht liebt.

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