Forum: Gesundheit
Cannabis als Arznei: Viel Hype, wenig Substanz
AP/dpa

Viele Patienten setzen große Hoffnungen auf medizinisches Cannabis. Forscher haben nun Dutzende Studien zur Hanf-Behandlung analysiert - und viele Wissenslücken gefunden.

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chico 76 24.06.2015, 13:17
40. Wem es Schmerzen lindert,

oder bei Krankheit das Leben erträglicher macht, soll Cannabis bekommen.
Langzeitabhängige auch.
Eine generelle Freigabe halte ich für bedenklich, nicht weil es der Industrie schadet, sondern weil wir kein Kifferland werden sollen, bei dem Junkies aller Welt einkaufen kommen.

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lucky_b 24.06.2015, 13:22
41. Füttere ich jetzt einen Troll ?

Zitat von dweird
...und verschlechtert Orthografie und Zeichensetzung. Siehe Posts... q.e.d.
Sie unterstellen damit, dass die von Ihnen gemeinten Posts von Kiffern geschrieben wurden - finden Sie das nicht arg vermessen? Oder eher armselig in Anbetracht unserer Vergangenheit?

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a.b. surd 24.06.2015, 13:23
42. Ich wollte Ihnen

Zitat von louplex
Das ändert aber rein gar nichts an der Heuchelei. Um die ging es mir. (...)
gar nicht so sehr widersprechen, wie es vielleicht den Anschein hatte. Wir sind sicher auf derselben Seite, wenn es um die völlige Verharmlosung des Cannabiskonsums geht. Jede Verherrlichung ist ebenso wie jede Verteufelung Beleg für den Totalverlust der Differenzierungsfähigkeit. Ich rede auch nicht ohne persönliche Erfahrung.

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GSYBE 24.06.2015, 13:24
43. Nl

Zitat von chico 76
sondern weil wir kein Kifferland werden sollen, bei dem Junkies aller Welt einkaufen kommen.
Puuhh, jetzt wird es wieder abenteuerlich hier.

1.: in NL schon vor 40 Jahren legal gewesen; was können Sie gegen Ihre holländischen Nachbarn vorbringen?

2.: wissen Sie eigentlich, was ein Junkie ist?

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SchwedenSkydiver 24.06.2015, 13:29
44. Muss immer alles quantifizierbar sein?

Sowohl als Medikament, als auch als Droge ist Cannabis interessant. Es hilft den Leuten (teilweise nachweisbar, teilweise subjektiv empfunden). Auch in der Freizeit kann man nach einem Joint doch 2-3 andere Dinge tun, als nach 3-4 Bier....und ich schreibe bewusst "andere". Die Dosis macht auch hier das Gift! Nur hat eben die Industrie genau davor Angst und drückt in die Dosis Kerbe....denn einfach mal "probieren" und bei gewünschtem Effekt pausieren, davor hat der westliche Arzt/Pharmazeut/Wohlstandsbürger Angst. Wenn ich dann noch die ganzen Kommentare über Klischeekiffer lese wird mir echt schlecht...Zum freien Leben gehört auch Verantwung und Risiko. Zu guter Letzt an meinen Vorschreiber, der meint alle Kiffer outen zu können: "4 Mio Konsumenten in der BRD...längst in allen Gesellschaftsschichten und Altersklassen angekommen..ich wette dagegen!"

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nico211 24.06.2015, 13:30
45.

Zitat von c.PAF
Nachdem eine Studie aus Karlsruhe/Dresden belegt hat, daß Alkohol 114x gefährlicher ist als Marihuana, verstehe ich nicht, was diese heuchlerische Diskussion über die "Droge" Cannabis soll... Ich selbst habe kein Interesse und zum Glück auch keinen Bedarf an Cannabis, bin aber trotzdem für eine Freigabe.
diese ominöse "Studie" können Sie verlinken?
Mit Teilnehmerzahlen und die Art, wie man diese "114 Fache" (was für ein Schwachsinn) Gefahrensteigerung herausfand?

Verstehen Sie mich nicht falsch, wenn es nach mir geht, könnte man jede Droge überall kaufen.... aber ich bleibe trotzdem auf dem Boden der Tatsachen..

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Wolffpack 24.06.2015, 13:32
46.

Hier scheints eine außerordentliche Menge Leute zu geben, die den Schluss der Studie schlicht nicht verstehen.
Ums nochmal zu wiederholen:
1. Es gibt zu wenige Studien (mit zu wenigen Teilnehmern) über die genaue Wirkung bei verschiedenen Krankheiten.
2. Müssen die Nebenwirkungen im Verhältnis zum Nutzen untersucht werden.

2. ist auch gerade deshalb wichtig, weil die Nebenwirkungen auf Grund der moralischen/gesetzlichen Verteufelung ebenfalls eher schlecht untersucht sind; gerade auch in Wechselwirkung mit Krankheit und anderen Medikamenten.

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sirkus 24.06.2015, 13:33
47. Kaum Studien nach +5000 Jahren Erfahrung

Hanf wird nachweisbar seit mehr als 5000 Jahren kultiviert und ist wohl ebenso lange auch als Medizinalpflanze genutzt worden.
Dass Mediziner davon heute keine Kenntnis mehr haben, ist eines der Resultate von Geschichtsklitterung und Desinformation.
Dazu hier ein Hinweis:
Cannabis ist der lateinische Name für "Hanf".
Marihuana bezeichnet getrocknete Blüten und Blätter.
Haschisch den konzentrierten Pollen des Hanfs.

Kaum Studien?
Wie konnte es überhaupt dann zu einem Verbot eine Kulturpflanze kommen?
Dazu empfehle ich die Lektüre eines Buches von Hans-Georg Behr: "Von Hanf ist die Rede".

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7eggert 24.06.2015, 13:34
48.

Zitat von dna017
Langasam sollte doch jeder Skeptiker den Vorteil dieser "Droge" erkennen!
Den kennen die doch, kritische Studenten kann man dafür bestrafen, bei denen ist sicher was zu finden. Allerdings muß es dazu verboten bleiben.

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zudummzumzum 24.06.2015, 13:36
49. Anders herum

Zitat von Mr T
Die Metaanalyse sagt nur aus, dass relativ wenig ueber Cannabis als Medikament bekannt ist und mehr Studien notwendig sind. Warum regen sich jetzt alle Cannabisraucher hier auf? Die Schlussfolgerung ist, dass mehr klinishce Studien durchgefuehrt werden muessen. Aussage, dass mir es geholfen hat oder einpaar Aerzte das sagen, sind kein wissenschaftlicher Nachweis
Bei uns sollte als gesetzgeberische Maxime gelten, dass alle Verbote einer sachlichen Begründung bedürfen.

Ich will Cannabis nicht kaufen, ich will es für mich anbauen dürfen. Warum verbietet es mir mein Staat alleine schon den Besitz?

Schaut man sich den ganzen pseudopharmakologischen Mist an, der über die Apotheken zwecks Gewichtsreduktion oder Zellstraffung rezeptfrei verkümmelt wird und schaut man sich das erlaubte Maß an unkontrollierbarer Selbstmedikation mit Schmerzsalben, Tabletten und Tropfen an, dann geht es nicht um einen Wirksamkeitsnachweis, sondern nur darum, dass der Kram nicht zu schädlich ist, aber die Befindlichkeit verbessert. Dieser Maßstab wäre endlich auch an THC anzulegen.

Die Frage, wann sogar die Krankenkasse THC -haltige Medikamente bezahlt, ist davon völlig unabhängig zu beantworten. Wenn die Leute, statt zum Arzt zu laufen und sich etwas verschreiben zu lassen, einfachin ihrem Kräutergarten ernten, ist das doch auch schon ein Fortschritt.

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