Forum: Gesundheit
Cannabis-Konsum: Tägliches Kiffen senkt Chancen auf Schulabschluss
AFP

Wer jeden Tag kifft, hat schlechtere Chancen auf einen Schulabschluss und ein höheres Suizidrisiko, warnt eine australische Studie. Anfälliger für Depressionen sind Haschraucher demach allerdings nicht.

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fkrone 10.09.2014, 17:22
1. Aha

Mir ist unverständlich, weshalb der tägliche (!) Konsum für Jugendliche schädlich sein soll /*Ironie off*/. Beim Alkohol sind mir solch lange Ausführungen wie oben zu lesen nicht bekannt - da geht es dann mal ums Koma-Saufen, das ist schon alles.
Ich möchte daher mal die mutige Vermutung in den Raum werfen und SPON darum bitten sich des Themas gewissenhaft zu widmen, dass ein Jugendlicher, der täglich Alkohol konsumiert seine Chancen auf einen Schulabschluss senkt! ;-)
Ich glaube es geistert nach wie vor der Glaube umher, dass zum einen der Cannabiskonsum unter Jugendlichen und allgemein steigt, wenn die Abgabe "geregelt" und vor allem transparenter erfolgt und dass nicht auch gleichzeitig die wesentlich bessere Aufklärung einen gewissenhafteren Umgang ermöglicht...

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willem 10.09.2014, 17:23
2. egal was...

es ist immer eine Frage der Dosierung...wer täglich Alkohol zu sich nimmt (über die Menge sagt der Artikel nicht einmal etwas aus) wird sicherlich auch nicht mehr so leistungsfähig sein als wenn er keine Drogen zu sich nimmt...und ja, auch wenn Alkohol gesellschaftlich anerkannt ist, ist es dennoch eine Droge...

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LH526 10.09.2014, 17:24
3.

Es st sicher nicht das Kiffen per-se, sondern der damit zusammenhängende Lifestyle und die Einstellung zu wichtigen Dingen.

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blödföhn 10.09.2014, 17:30
4. Und was ist mit dem Tabak ?

Täglich zu Kiffen ist sicher für niemanden gut und das gilt auch ohne Studie besonders für Jugendliche. Aber was ist zum Beispiel mit Tabak, die verminderte Sauerstoffzufuhr dürfte für das jugendliche Gehirn auch nicht zuträglich sein.
Es gibt keine alternative zur Legalisierung von Drogen.
Verfügbar sind diese sowieso !

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kraijjj 10.09.2014, 17:36
5. Das

Leute aus bildungsfernen Millieu wesentlich weniger häufig einen höheren Schulabschluß machen als Kinder von Akademikern stellten auch schon Studien fest. Ob es da einen kausalen Zusammenhang gibt?

Ob es vielleicht eher daran liegt, das Jugendliche aufgegeben und zurückgelassen werden und sie das Gefühl der Wertlosigkeit/Chancenlosigkeit und die darauf folgende Antrieblosigkeit dazu verleitet sich täglich wegzuschiessen mit Cannabis, Alkohol und anderen Stoffen.

Aber es ist halt viel einfacher sich ein beliebiges Genußmittel herauszusuchen und für Dinge die schief laufen verantwortlich zu machen. Als nächstes trifft es die Süßwarenhersteller oder ach nein... die haben ja ne fette Lobby.

Gebt den Jugendlichen Ziele, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl über den Ansatz hinaus, das sie artige schaffende Konsumenten werden müssen, die brav alle 4 Jahre ihr Kreuz machen auch wenn "die da oben" eh nur das tun was gerade opportun scheint um eine Wiederwahl nicht zu gefährden.

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peters str. 10.09.2014, 17:36
6. kein wunder...

...dass das Risiko andere Drogen zu nehmen so erhöht ist; gerade durch die Illegalität kaufen die Leute bei "Dealern" und nicht in der Apotheke; und die Dealer wiederum haben eben meistens nicht nur Hasch im Angebot und bemühen sich auch gerne darum, ihr Produktportfolio zu erweitern und entsprechend an den Mann zu bringen;
und dass das Kiffen nicht gerade antriebsfördernd wirkt ist ja nun wirklich nichts Neues; die dann nötige Selbstdisziplin, seinen Pflichten nachzukommen (sei es arbeiten, lernen, die Schule/ Ausbildung abzuschliessen) bzw einfach sein Leben trotzdem geregelt zu bekommen, kann man nicht gleich bei allen Teenies voraussetzen; deswegen mach Legalisierung Sinn, allerdings eben ab 18; Kinder die mit 12 das Saufen anfangen bringens ja auch nicht besser ! ist doch das gleich wie mit Alkohol.

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wilee19 10.09.2014, 17:41
7. ist doch gut!

Gegen ein Glas Bier beim Abendessen ist genau so wenig einzuwenden wie ein paar Züge aus dem Joint. Das gibt gute Laune, das Essen schmeckt besser, und das war's.

Wer aber drei Joints aleine zu Ende wegraucht, das ist das selbe wie die ganze Whiskyflasche aleine austrinken.

Wer täglich eine Flasche Whisky trinkt, wird garantiert niemals ein Hochschulabschluss schaffen.

Von den Kiffern immerhin noch 40%. Finde ich noch viel, aber es sind 40% sagt diese Studie, nicht ich. Das möchte ich nicht zur Diskussion stellen ;)

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LauschenIstTerror 10.09.2014, 17:44
8. Meine Anmerkungen

Haben die auch untersucht wie das bei Kindern und Jugendlichen aussieht, die täglich Alkohol drinken und dann die Ergebnisse verglichen?
Wetten wir, daß das Ergebniss übler aussieht!
Was soll uns das Ganze denn sagen?
Bei den derzeit erlaubten Drogen gibt es Regelungen im Kinder- und Jugendgesetz, die das Alter für die Freigabe einschränken.
Wieso soll diese Studie denn dann irgendwas an der Freigabe für Erwachsene ändern?
Das Argument mit der leichteren Verfügbarkeit zieht nicht, wenn die Gesetze richtig umgesetzt werden gibt es da keine größeren Probleme. Denn wer weiss wie leicht man heutzutage an was zu Rauchen kommt, der glaubt nicht daß die Beschaffung dadurch leichter wird daß älter Personen eine Erlaubniss zum kaufen haben. Jede Sicherung eines einigermaßen gesetzestreue Kaufmann ist schwieriger zu umgehen als sich 'Dope' im 'Drogen-DriveIn' zu besorgen, welches mittlerweile in jeder Stadt existiert.
Bekämpft nur weiter was ihr sowieso nicht stoppen könnt, wir haben ja genug Geld zum rauswerfen!

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wrobel2 10.09.2014, 17:48
9. Optional

Täglich saufen auch!
Das ist doch wieder dieser typisch Böses Marihuana berichte..
Drogen sind generell schlecht, für jugendliche und heranwachsende!
Deshalb ist es ihnen auch verboten diese zu konsumieren (siehe Alkohol)!
Also was soll bitte dieser Bericht..
Deshalb wird Marihuana trotzdem "bald" legal ..

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