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Debatte um Bundesjugendspiele: Der Wettkampf muss bleiben
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Jetzt reicht's aber wirklich. Weil ihr unsportliches Kind nur eine Teilnehmerurkunde bekam und deswegen heulte, will eine Helikoptermutter die Bundesjugendspiele abschaffen. Lauf-Guru Achim Achilles fordert: Schafft solche Eltern ab!

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LucimannHD 19.06.2016, 16:39
480. Warum

Natürlich gibt es Leute, die die Bundesjugendspiele mögen. Es gibt aber auch Leute die sie nicht mögen. Nach dem zweitem Weltkrieg wollte die Regierung ein Sport Fest machen woran alle Spaß haben. Aber wieso eine Pflichtveranstaltung? Es kann ja auch freiwillig sein. Für die die die Bundesjugendspiele nicht mögen ist das ja kein Spaß sondern eine Qual. Ich verstehe die Leute nicht die sagen das es eine Pflichtveranstaltung bleiben soll. Warum? Brauchen die sportlichen Leute etwa Personen die sie auslachen oder demütigen können? Oder ist es etwas anders? Dieser Beitrag bassiert auf meiner Meinung es wird immer Leute geben die nicht dieser Meinung sind dies verstehe ich auch.

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Chaosfee 21.06.2016, 10:52
481. Das Leben ist kein Ponyhof!

Zitat von firehorse67
der war wie dieser man rüber kommt hatte ich. danke. ich hasse sport. ich habe ihn immer gehasst und werde nie aus spaß sport machen weil mir dieser im elternhaus wie auch in der schule nachhaltig verleidet wurde. mit drill und druck wie er auch im sportunterrricht ausgeübt wird bringt man ein unsportliches kind niemals dazu gute sportliche leistungen zu erreichen. wo werfen wir denn heute noch weit wo müssen wir weit springen, was soll das??wer sport wettbewerbsmäßig betreiben will nur zu. in der schule hat so ein zwang nichts zu suchen. sportunterricht ja, aber nach interessen gestaffelt. damit kinder sich gern bewegen. auch tanz kann sport sein - meinen einzigen einser in sport bekam ich beim tanz. und der dumme spruch "träge kinder sind dümmer" sorry, der intelligenteste mann der welt sitzt im rollstuhl und bewegt außer seinem kopf gar nichts.
Meine Güte, wie oft werden wir im Leben Dinge tun müssen, die wir nicht wollen?

Was ist dabei, einmal im Jahr an einem sportlichen Wettbewerb teilzunehmen, dessen Ergebnisse man nach 8 Wochen ohnehin wieder vergessen hat?

Ich war früher an der Schule eine unsportliche Bohnenstange, vor allem Turnen war mir ein Graus und unsere Sportlehrerin sehr auf Drill basiert. Aber sie entdeckte in jedem von uns ein sportliches Talent (auch wenn es noch so klein war) und lobte auch, wenn man über sich hinauswuchs. Ich konnte mich zwar am Reck nicht hochziehen, dafür aber meinen Klassenkameraden davonlaufen.
Die BJS habe ich auch nicht gemocht, weil ich Wettbewerbe allgemein nicht mag. Ich habe sie trotzdem mitgemacht, weil man als Klasse zusammen etwas erlebte. Außerdem war der nagelneue Sportplatz für die BJS wesentlich toller als die alte staubige Aschenbahn, auf der wir trainiert haben.

Und manchmal muss auch eine Verpflichtung oder ein "Zwang" her, um Kinder zu motivieren, etwas zu tun. Wie oft wurde ihnen als Kind Essen aufgezwungen, dass sie allein vom Sehen als "Bäh!" empfanden, aber es dann doch lecker schmeckte?
Man soll nicht nur das tun, was einem Spaß macht, sondern auch Spaß in Dingen entdecken, die man vielleicht nicht so mag.

Und btw. der Vergleich zu Stephen Hawking hinkt gewaltig. Der Herr leidet an ALS und sitzt deshalb im Rollstuhl. Davor hatte er eine ganz normale Kindheit. (Biographie lesen).

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bernd.stromberg 21.06.2016, 11:16
482. Einfache Antwort

Zitat von LucimannHD
Ich verstehe die Leute nicht die sagen das es eine Pflichtveranstaltung bleiben soll. Warum?
Zum Beispiel weil >50% der heutigen Kinder übergewichtig sind?

Ich muss zugeben, es ist fraglich wie motivierend in Bezug auf Sport sowas für unsportliche Kinder ist. Aber nichts zu unternehmen und noch auszustrahlen, dass Sport bedeutungslos sei halte ich auch für den falschen Weg.

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