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Demenz: Musik hilft bei Alzheimer
Cecilie Arcurs/ Getty Images

Jeder Mensch hat eine "Playlist", die ihn durch sein Leben begleitet. Wie diese Musik Demenzkranke unterstützt, und warum Klänge im Kampf gegen das Vergessen helfen können.

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siryanow 07.06.2019, 12:27
1. o sole mio .....

Und nicht nur dabei . Versuchen Sie es mal : Singen Sie mal los ... ich bin sicher Sie werden sich wohl fühlen

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nobody_incognito 07.06.2019, 14:01
2.

Zitat von siryanow
Und nicht nur dabei . Versuchen Sie es mal : Singen Sie mal los ... ich bin sicher Sie werden sich wohl fühlen
Wer die richtige ;-) Musik gehört hat, der wusste das schon immer.

Music seems to help the pain
Seems to motivate the brain
Doctor kindly tell your wife that
I’m alive
Flowers thrive
Realise


Medizin

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hitwhenlit 07.06.2019, 14:01
3.

"EINE einzige Playliste die sie das ganze Leben begleitet"?! Also für mich klingt genau DAS nach Risiko an Demenz zu erkranken. Die meisten Menschen hören sich tatsächlich ihr ganzes Dasein lang dieselbe Plörre an. Hilft es solchen Leuten wirklich, sich an bestimmte Episoden ihres Lebens zu erinnern? Fragwürdig, da sie diese Playliste ja ihr ganzes Leben hindurch immer wieder gehört haben. Wie wäre es denn mal mit Neugierde? Sich eklektisch und genreübergreifend was Neues anhören? Ich denke so könnte man Demenzerkrankungen auch entgegenwirken. Gilt übrigens auch für andere Bereiche des Lebens. Leider ist dem nicht so: ich komme gerade aus dem Supermarkt. Da läuft Mainstreamradio. Wie immer mit Musik aus den Achtzigern des letzten Jahrtausends. Am Bahnhof dann grölende und saufende Studenten mit Bollerwagen und Heipaheipa-Billigtechno-Trinkliedern. Nee nee, so wird das nix. Da scheint die Demenz doch schon vorprogrammiert.

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nobody_incognito 07.06.2019, 14:12
4.

Zitat von hitwhenlit
"EINE einzige Playliste die sie das ganze Leben begleitet"?! Also für mich klingt genau DAS nach Risiko an Demenz zu erkranken. Die meisten Menschen hören sich tatsächlich ihr ganzes Dasein lang dieselbe Plörre an. Hilft es solchen Leuten wirklich, sich an bestimmte Episoden ihres Lebens zu erinnern?
Naja, es hilft vllt. sich selbst treu zu bleiben, bzw. in der Musik steckt auch "Vision", bzw. Dinge die man erst im Nachhinein versteht. Also es gibt bei Songs, wie bei aller wahren Kunst, Interpretatiosspielraum und irgendwo ist es auch nicht so wichtig was der Künstler selbst meinte damit sagen zu wollen, sondern tatsächlich wie es bei uns ankommt. Für mich sind Künstler mehr ein Art "Medium" als "Kreative", d.h. das ist was den Begriff "Bewusstseinserweiterung" ausmacht, also Richtung Überwindung der unbewussten psychischen Prozesse und weniger der extravertierten Unkenntniss über physikalische Prozesse im Universum.

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remedias.cortes 07.06.2019, 15:03
5. Tipp - völlig ernstgemeint

Playlist mit in die Patientenverfügung oder an die Vorsorgevollmacht anhängen. Wichtig für Demenz, aber auch für ein Koma.

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fpa 07.06.2019, 15:50
6. Und nun raten Sie mal

Also von der heutigen Musik finde ich (67) z.B. das hier gut:
https://www.youtube.com/watch?v=tfXEfxudhTo

Was habe ich dann wohl in meiner Jugendzeit gehört?
Richtig, z.B. https://www.youtube.com/watch?v=zD7ykHU1yII Könnte also was dran sein an der These.

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dione_gutzmer 07.06.2019, 15:53
7. Wenn die Demenz erst ma da ist ...

Zitat von hitwhenlit
Wie wäre es denn mal mit Neugierde? Sich eklektisch und genreübergreifend was Neues anhören? Ich denke so könnte man Demenzerkrankungen auch entgegenwirken. Gilt übrigens auch für andere Bereiche des Lebens.
... dann gibt es - so zumindest MEINE Erfahrung aus der Altenpflege - keine Neugierde mehr, sondern eher Überforderung allem Neuen gegenüber. Ja keine Abenteuer, das ist alles zu viel. Aber um das Gehirn frühzeitig, also bevor man alt ist, "beweglich" zu halten und so einer Demenz vorzubeugen, ist, was Sie vorschlagen, bestimmt sinnvoll. Aber eben auch anstrengend. Die meisten erwarten vom Musikgenuss ja Entspannung mit sofortiger Wirkung.

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nobody_incognito 07.06.2019, 16:21
8.

Zitat von dione_gutzmer
... dann gibt es - so zumindest MEINE Erfahrung aus der Altenpflege - keine Neugierde mehr, sondern eher Überforderung allem Neuen gegenüber. Ja keine Abenteuer, das ist alles zu viel. Aber um das Gehirn frühzeitig, also bevor man alt ist, "beweglich" zu halten und so einer Demenz vorzubeugen, ist, was Sie vorschlagen, bestimmt sinnvoll. Aber eben auch anstrengend. Die meisten erwarten vom Musikgenuss ja Entspannung mit sofortiger Wirkung.
Von "Neuem" könnte auch nur die Rede sein, wenn man das "Alte" verstanden und abgehakt hätte. Dadurch, dass es (vermeintlich) keine Wirkung erzielt hat, ist es nicht wirklich entkräftet, bzw. es ist dann wohl im wahrsten Sinne des Wortes noch nicht so richtig angekommen.

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nobody_incognito 07.06.2019, 16:23
9.

Zitat von remedias.cortes
Playlist mit in die Patientenverfügung oder an die Vorsorgevollmacht anhängen. Wichtig für Demenz, aber auch für ein Koma.
So eine musikalische Patientenverfügung gibt es auch schon... ;-)

You’re gonna go insane
I’m trying to save your brain


PatVerfü

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