Forum: Gesundheit
Deutschland: Rauchen tötet - vor allem einen Teil unserer Gesellschaft
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In Deutschland sterben arme Bürger mit schlechter Bildung viel früher als Wohlhabende und Gebildete. Eine neue Studie zeigt: Rauchen trägt erheblich dazu bei. Die Forscher machen die Politik für das Gefälle verantwortlich.

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pepe83 06.04.2018, 09:44
100. Muss denn Alles der Staat regeln?

Kaum gibt es irgendwo einen wirklichen oder vermeintlichen Missstand, wird nach neuer Regulierung gerufen. Muss denn der Staat wirklich den Menschen in jeder denkbaren Hinsicht vor sich selbst schützen? In der Schule wird intensiv über das Thema aufgeklärt. Auch Eltern sollte man nicht aus der Verantwortung über die gesundheitliche Aufklärung der Kinder entlassen. Jeder der raucht, entscheidet sich bewusst für die Gesundheitsschädigung. Das sollte reichen. Die Lasten für die Allgemeinheit aufgrund eventuell häufigerer Krankenhausaufenthalte und Krebstherapien kann der Staat über entsprechend hohe Tabaksteuern ausgleichen. Der Rest sollte jedem Bürger selbst überlassen werden.

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rosenblum64 06.04.2018, 09:44
101. Ist eben Deutschland 2

Nur mal zur Erinnerung: es sollte eigentlich die Aufgabe der Bundesregierung sein die Gesundheit ihrer Bürger zu schützen. Das heißt, dass z.B. an Arbeitsplätzen die Luft so sauber wie möglich gehalten werden sollte. Rauchen am Arbeitsplatz sollte deshalb verboten werden. Dazu gehören Kneipen, die Führerhäuser von LKWs, Flughäfen u.s.w.
In vielen europäischen Ländern ist dies genau der Ansatz, den man gewählt hat, um die Menschen über das Arbeitsrecht zu schützen. Deutschland schützt mal wieder lieber die Industrie.

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Oberleerer 06.04.2018, 09:44
102.

Zitat von bert1966
Wer Bildung für Blödsinn hält, glaubt eben auch an den Mann im Mond, verdient weniger und greift auch öfter zum Glimmstängel (und vermutlich auch zu Alkohol) oder fettreicher Ernährung. Persönliche Bildung aber ist Aufgabe jedes Einzelnen selbst.
Es hat nur zum Teil mit Bildung und Status zu tun. Bei uns in der Firma rauch vor allem die Älteren und die Chefs. Rauchen ist eine Sucht, die schon schwer abzulegen ist, wenn man keinen Streß hat. Wer seit Jahrzehnten raucht, tut sich da sehr schwer und erst recht, wenn man allen Grund hat alle paar Minuten etwas Ruhe in die Nerven zu bringen.

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jhea 06.04.2018, 09:45
103.

Zitat von omop
wie wäre es mal mit Eigenverantwortung? Keiner wird gezwungen zu rauchen. Wer dies dennoch tut, muss eben mit den Konsequenzen leben. Im Leben alles mit Verboten regeln zu wollen, ist der vollkommen falsche Weg. Aufklärung ja, aber Entscheidungsfreiheit für jeden einzelnen.
Wenn die Entscheidung des 'Wo rauchen' auch mal auf die entsprechenden Raucherzonen beschränkt bliebe...
viele Raucher sind aber einfach ignorante Bastarde die einfach immer und überall ihren Glimmstengel anmachen und von mir erwarten dass ich es toleriere, und den fertig gerauchten Müll dann einfach in der Gegend entsorgen.

Raucher sollen nur noch da rauchen, wo sie andere nicht belästigen.
Also nicht an Bahnhöfen, nicht an Bushaltestellen, nicht in der Öffentlichkeit allgemein.
Und die fertig gerauchten Kippen... die nimmt man mit und entsorgt sie im Mülleimer (und bevor mir einer auf die Idee mit der Feuergefahr kommt... selbst bei der Bundeswehr wurde mir als NIchtraucher erklärt, dass man die glut aus der Zigarette herausdrehen kann und den Filter und co dann prima entsorgen kann. Also scheint es wohl durchaus möglich zu sein ;) )
Alternativ bin ich für 15 Tagessätze für das Wegwerfen einer Kippe - pro Kippe...
4 Geraucht und die Kippen auf den Boden geworfen?
Schade, bist du 2 Monatsgehälter los.

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ybar 06.04.2018, 09:45
104. „Gerade in Ostdeutschland fehlt vielen Bürgern das Bewusstsein,

wie schädlich Rauchen ist“. Gibt es in Ostdeutschland denn die hübschen bunten Bilder und die freundlichen Warnhinweisen auf den Zigarettenschachteln nicht?

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iBert 06.04.2018, 09:46
105. Armut

wird vererbt, über Generationen. Daher ist es mehr als zynisch, dass jemand, der aus gehobenerem Elternhaus stammt, in irgendeiner Weise über andere richtet, die schlechtere Startbedingungen haben. Es sagt aber viel über das soziale Klima in unserem Land aus.

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jvkempen 06.04.2018, 09:46
106. Wer mit 18 anfängt, ist schon sehr spät dran!

Wie unfassbar naiv kann man eigentlich sein, es sich in der Position gemütlich einzurichten, die betroffene Gruppe, also die Raucher, seien SELBST SCHULD? Schon mal gelesen, in welchem Alter die meisten Anfangen? Als KINDER und JUGENDLICHE. Wer mit 18 anfängt, ist schon sehr spät dran! Und danach, wer hätte das gedacht, ist man SÜCHTIG. Ich erlebe in meinem Umfeld ständig Erwachsene, die daran scheitern, mit dem Rauchen aufzuhören, weil es einfach unglaublich schwierig ist, gegen diese Sucht anzukommen. Daraus ein individuelles Versagen zu konstruieren, ist natürlich voll im Sinne der Tabakkonzerne. Deshalb ja das große Interesse daran, Kinder und Jugendliche möglichst früh mit Werbebotschaften zu befeuern und die große Gegenwehr dabei, Werbeverbote abzuschaffen. Das ist ein Volker Kauder der nützlichste Handlanger, den man in einer Bundesregierung haben kann. Ich frage mich, wie der Mann überhaupt ruhig schlafen kann. Und das gleiche gilt natürlich für seine Chefin, Frau Merkel.

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Oberleerer 06.04.2018, 09:47
107.

Raucher altern im Zeitraffer. Ab 30 Jahre sieht man es den Leuten stark an. Früher, wo fast jeder rauchte, hat sich bei mir das Bild von alten Leuten verfestigt: weiße Haare, blaß, faltig mit 50 Jahren.

Heute bemerkt man, daß dies eigentlich nur auf Raucher zutrifft. Ab 30 Jahre altern die Leute im Zeitraffer.

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alex77lubu 06.04.2018, 09:47
108. Koana!

Wow irgendwie poetisch und trotzdem wahr. Zum Artikel: manchen Menschen ist mit gesundem Menschenverstand eben nicht beizukommen. Der Mehrheit der Foristen anscheinend. Hatte Cambridge analytica nicht erst kürzlich bewiesen, dass gezielte Manipulation funktioniert? Aber Tabakwerbung funktioniert nicht? Jeder ist selbstverantwortlich wen er wählt oder ob er raucht? Mir scheint viele hier trällern auch mit zugehaltenen Augen das Pippi Langstrumpf Lied.

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jvkempen 06.04.2018, 09:48
109. Raucher fangen als Kinder an, und später sind sie schwer abhängig.

Zitat von bert1966
"Nicht Politiker und Gesellschaft sind schuld an mangelnder Aufklärung niedrigerer sozialer Schichten, sondern die Mitglieder dieser Gruppe selbst."
Wie unfassbar naiv kann man eigentlich sein, es sich in der Position gemütlich einzurichten, die betroffene Gruppe, also die Raucher, seien SELBST SCHULD? Schon mal gelesen, in welchem Alter die meisten Anfangen? Als KINDER und JUGENDLICHE. Wer mit 18 anfängt, ist schon sehr spät dran! Und danach, wer hätte das gedacht, ist man SÜCHTIG. Ich erlebe in meinem Umfeld ständig Erwachsene, die daran scheitern, mit dem Rauchen aufzuhören, weil es einfach unglaublich schwierig ist, gegen diese Sucht anzukommen. Daraus ein individuelles Versagen zu konstruieren, ist natürlich voll im Sinne der Tabakkonzerne. Deshalb ja das große Interesse daran, Kinder und Jugendliche möglichst früh mit Werbebotschaften zu befeuern und die große Gegenwehr dabei, Werbeverbote abzuschaffen. Das ist ein Volker Kauder der nützlichste Handlanger, den man in einer Bundesregierung haben kann. Ich frage mich, wie der Mann überhaupt ruhig schlafen kann. Und das gleiche gilt natürlich für seine Chefin, Frau Merkel.

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