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Diabetes-Atlas: Im Osten leben mehr Diabetiker
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Sechs Millionen Deutsche sind zuckerkrank. Der aktuelle Atlas der Barmer GEK offenbart, dass die Bewohner sozial schwacher Regionen besonders häufig von der Volkskrankheit betroffen sind. In Sachsen ist der Anteil der Diabetiker am höchsten. Die Gründe dafür sind noch unklar.

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agnostikerin 13.11.2013, 15:56
1. Korrelationen korrekt?

Die Regionen sind nicht sozial schwach, sondern einkommens- bzw. wirtschaftsschwach, oder wollen Sie ernsthaft behaupten, dass dort Menschen ohne soziale Kompetenzen leben?
Der Zusammenhang erscheint mir zudem fraglich, da bspw. Schleswig-Holstein ebenfalls wirtschaftsschwach ist, Sachsen aber wesentlich stärker als Meck-Pomm oder Anhalt.

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Wolffpack 13.11.2013, 16:13
2.

Zitat von HuFu
Ach ja. Allergien haben DEUTLICH zugenommen im Osten, NACH der Wende. Sollte man sich auch mal überlegen, warum das so ist! Die Grundnahrungsmittel damals zu Ostzeiten waren um einiges besser als heute! Sicherlich auch mit ein Grund, warum Krankheiten wie Diabetes zugenommen haben.
Vielleicht hat auch einfach nur das DDR-Gesundheitssystem nicht gut funktioniert. Mal ganz abgesehen von den Lehrbüchern, die zur Hälfte damit beschäftigt waren, den Leuten die Vorzüge des Kommunismus weiß zu machen.

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ReneMeinhardt 13.11.2013, 16:14
3. Korrelation

da nach der Wender im Osten Krankheiten massiv zugenommen haben, gehe ich davon aus, dass die "Westregierung" die Verantwortung dafür trägt. Und natürlich auch das Umschwenken der Frau Merkel :-)

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Anton 100 13.11.2013, 16:15
4. Durchschnittsgewichte?

Gibt es eine eigene Gewichts-Statistik, oder hat vielleicht diese Erhebung der Barmer GEK auch das Körpergewicht der diagnostizierten Diabetes-2-Patienten miterfasst? Ich denke, da könnte man interessante Korrelationen finden.

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a.maniac 13.11.2013, 16:19
5.

Zitat von agnostikerin
Die Regionen sind nicht sozial schwach, sondern einkommens- bzw. wirtschaftsschwach, oder wollen Sie ernsthaft behaupten, dass dort Menschen ohne soziale Kompetenzen leben? Der Zusammenhang erscheint mir zudem fraglich, da bspw. Schleswig-Holstein ebenfalls wirtschaftsschwach ist, Sachsen aber wesentlich stärker als Meck-Pomm oder Anhalt.
Sie haben absolut recht.
Diese Floskel "sozial schwach" ist eine Unsitte die sich dummerweise etabliert hat... Erinnert mich irgendwie an Orwellschen Neusprech.
Auch mir fällt es verdammt schwer diese Floskel nicht zu übernehmen.... Aber ich arbeite daran.

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heimerdinger23 13.11.2013, 16:22
6.

Diabetes eine Grantie für Fortschritt genauso wie Krebs und anderen "modernen" Krankheiten auf der Welt. Immer weniger Geld, für immer schlechteres Essen, für immer unglücklichere Menschen.

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agnostikerin 13.11.2013, 16:22
7. noch ne These

Ich glaube, es stand sogar im Spiegel: Feinstaubbelastung in der Kindheit als Auslöser für Typ I (These). Und wo ist es auf der Karte dunkel? Dort wo die größten Dreckschleudern stehen bzw. standen. Und warum generell mehr im Osten? Lange Zeit weniger Partikelfilter und Katalysatoren.
Aber Typ I und II zusammen darstellen geht nun mal gar nicht. Das wäre so wie Jodmangelstruma und Hashimoto Thyreoiditis zusammenfassen.

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blogreiter 13.11.2013, 16:24
8.

Zitat von Wolffpack
Vielleicht hat auch einfach nur das DDR-Gesundheitssystem nicht gut funktioniert. Mal ganz abgesehen von den Lehrbüchern, die zur Hälfte damit beschäftigt waren, den Leuten die Vorzüge des Kommunismus weiß zu machen.
Wenn ich die gewachsene Allergie-Anfälligkeit meiner Verwandtschaft nach der Wende betrachte, so führe ich auch einen wesentlichen Teil Zuwachs eher auf den Verbrauch anders erzeugter Lebensmittel zurück. Das hatte nichts mit dem Zustand des vorigen Gesundheitssystems zu tun.

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franko_potente 13.11.2013, 16:25
9.

Zitat von Wolffpack
Vielleicht hat auch einfach nur das DDR-Gesundheitssystem nicht gut funktioniert. Mal ganz abgesehen von den Lehrbüchern, die zur Hälfte damit beschäftigt waren, den Leuten die Vorzüge des Kommunismus weiß zu machen.
Genau, das Geundheitssystem war nciht so gut, deswegen sind NACH der Wende die Allergien gesteigen...*facepalm*

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