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Diät-Streit: Ist Low Carb besser als Low Fat?
Corbis

Hauptsache, bei den Kohlenhydraten wird gespart - so das Motto von Low-Carb-Diäten. Schmelzen die Fettpolster tatsächlich schneller als mit fettarmer Kost? Ein rigoroser Test spricht dagegen.

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Leser161 14.08.2015, 08:57
50.

Zitat von michael.kluppel
Als Wissenschaftler kann ich mir nur an den Kopf greifen wie so ein Unsinn durchgehen kann: erstens, statistisch sind 11 Probanden ja wohl ein Witz. Zweitens, Low carb diets brauchen 2 Wochen mit 20g carbs/Tag um den Stoffwechsel auf Ketose umzustellen ....
Ja und. Ist doch trotzdem interessant, dass sich schon nach 6 Tagen eklatante Unterschiede zwischen den Gruppen ergaben. Auch in der Wissenschaft muss man erstmal klein anfangen. Vielleicht findet sich angeregt durch die Studie eine Geldquelle für eine längere statitisch haltbarere Studie.

Nicht immer alles schwarz sehen.

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Leser161 14.08.2015, 09:11
51.

Zitat von movfaltin
Ich halte die Erfahrungsberichte hier für wertvoller als die zugrundeliegende Studie. Warum? Defizite der Studie, soweit ersichtlich: (1) Die Populationen sind viel zu klein, als dass man irgendwelche gültigen, reliablen Schlüsse ziehen könnte. (2) Es wurde zu wenig differenziert: Kohlenhydrate z.B. können einfach oder komplex sein, oder die weiteren Makronährstoffe (Proteine) scheinen mir kaum unabhängig regelbar von Lipiden und KH. ...
Die Studie sind Ihnen zu wenig Leute und das essen zu wenig kontrolliert was das genau für kohlenhydrate waren? Aber wenn genau eine Person noch weniger kontrolliert was isst und ggf. durch psychologische Faktoren verzerrt von ihren ergebnissen, das finden sie solider?

Sie widersprechen sich.

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Leser161 14.08.2015, 09:13
52.

Zitat von thomixx
Man könnte viel zu diesem Versuchsaufbau sagen, das Wichtigste ist, dass jeder Mensch anders ist und reagiert. So sind fast alle Studien schlichtweg ein Vabanque-Spiel und deren Aussagen kann man knicken. Die westliche Medizin befindet sich hier auf einem Holzweg ...
Sie haben Wissenschaft nicht verstanden. Es geht darum unter kontrollierten Bedingungen etwas zu prüfen und später wiederholen zu können. Dann kann man spezieller werden.

Direkt detailiert anzufangen bringt nichts.

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kalle blomquist 14.08.2015, 09:13
53. Todsicherer Tip!

Ich weiß, wie es geht: Schafft Euch gute Gene an und seid jünger als 40. Dann klappt's mit dem Schlanksein. Wie, höre ich die Kleinmütigen murren, geht nicht? Dann bleibt nur nahezu vollständiger Verzicht auf Nahrungsaufnahme. Oder alternativ zwei Voll-Marathons täglich, dann dürft hier abends zur Belohnung an einer rohen Möhre lutschen.

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tetaro 14.08.2015, 09:17
54. Ist mir zu kompliziert...

Manchmal frage ich mich, warum Diätrezepte, die Enseitigkeit predigen, so populär sind.
Mir ist das zu kompliziert und ich halte mich nur an die Regel, die Kalorienbilanz im Auge zu behalten und Lebensmittel zu meiden, deren Energiegehalt nicht im Verhältnis zum Sättigungseffekt steht.

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tetaro 14.08.2015, 09:24
55.

Zitat von MalteB
Also einfach 30% weniger von allem, und gut ist. Ich verstehe nicht, warum Diäten so kompliziert sein müssen.
Sehe ich auch so, vor einer Weile habe ich noch ziemlich große Portionen und allen möglichen Müll gegessen, wenn ich mich jetzt solchen Portionen aussetze, wird mir schlecht.
Der Körper gewöhnt sich also schnell daran, angemessen zu essen.

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tetaro 14.08.2015, 09:37
56.

Zitat von loncaros
Übergewicht ist eines der größten Probleme, das wir derzeit haben Und dann können wir nur solche Ministudien dazu auf die Beine stellen?
Wieso "Problem", auf der einen Seite haben wir die Lebensmittelindustrie, die uns hochenergetische, "schmackhafte" Lebensmittel anbietet, auf der anderen Seite steht die die Diät-Ratgeberindustrie und die Gesundheits-Industrie, die von den Dicken und ihren Problemen lebt, das nenne ich mal einen richtig schönen synergetischen Kreislauf.

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pitti49 14.08.2015, 09:41
57. Hirnrissige Studie, denn...

natürlich leeren sich bei kh-reduzierter Ernährung erst einmal die Wasserspeicher. Die Studie hätte über 2-3 Monate gehen sollen, um echte Ergebnisse liefern zu können! Aber wahrscheinlich ist das wieder einmal eine Studie, die der Werbung für fettreduzierte Produkte dienen soll. Von denen lasse ich aber strengstens die Finger, und das war gut so. Ich habe mit der kh-armen Ernährung in den letzten 6 Monaten 16 kg abgenommen und das trotz eines Schilddrüsenproblems, mit dem man nur gaaanz schwer Gewicht reduzieren kann. Hinzu kommt: Ich fühle mich energiegeladen und fit.

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Mitti 14.08.2015, 09:52
58.

Der beste Satz steht ganz am Schluss des Artikels.
Für die meisten Leute ist es völlig nebensächlich, wie schnell oder langsam sie abnehmen, sondern dass sie am Ball bleiben.

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gctuser 14.08.2015, 10:00
59. Hybris?

Zitat von kjartan75
...als hätten alle Ernährungswissenschaftler null Ahnung von ihrem Job und wüssten nicht mal die grundlegendsten Dinge...und das alles sagen Foristen auf einer Wissensbasis über die Studie auf Grund eines winzig kleinen Artikels. Die Hybris ist immer wieder bemerkenswert.
Ich bin im Allgemeinen gern dabei beim Foren-Bashing.

Wenn ein Wissenschaftler allerdings eine Studie auflegt, um die Aussagen von Studien anderer Wissenschaftler zu überprüfen, sich dabei aber wenig schert um Kernaspekte dieser Studien, darf man durchaus mal darauf hinweisen, dass da wohl was falsch gelaufen ist.

Auch Wissenschaftler produzieren manchmal Bullshit (insbesondere in diesem Bereich). Sie versuchen ihren Eisenhaushalt immer noch mit Spinat aufzupeppen?

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