Forum: Gesundheit
Ebola-Hysterie in den USA: Würdeloses Durcheinander
DPA

In einigen US-Bundesstaaten müssen alle Reisenden aus Westafrika in Quarantäne, die Kontakt mit Ebola-Patienten hatten. Eine Krankenschwester kritisierte das Vorgehen der Behörden scharf. Sie sei am Flughafen Newark wie eine Kriminelle behandelt worden.

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robbyy 26.10.2014, 10:03
1. Es passt zur traurigen Realität...

Jede Gesellschaft kriegt die Krankheit die zu ihr passt. Und so ist die aggressive schnelle Verbreitung von Ebola ein Synonym für unseren schnellen aggressiven Kapitalismus.... und die Panikreaktionen tragen sicherlich nicht zur Beruhigung und Bekämpfung der Lage bei....

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ossian 26.10.2014, 10:09
2. ich finde es vollkommen normal das

auch Pflegepersonal das aus diesen Gebieten anreist besonders sorgfältig untersucht und gegf. in Karantäne kommt.
Was gibt es da zu kritisieren? Nur in Deutschland wird dies nicht durchgeführt. Warum nicht !!!!

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ofelas 26.10.2014, 10:09
3. Land of the Fee

"Sie sei am Flughafen Newark wie eine Kriminelle behandelt worden"

und damit ganz normal bei der Einreise in die USA, aber sie sollte sich mal anschauen wir "Auslaender" und Muslime gehandelt werden, da gibt es noch eine Steigerung

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Lankoron 26.10.2014, 10:15
4. Muss dann Frau

Power bei ihrer Rückkehr auch 21 Tage in Quarantäne?

Nichts gegen diese Quarantäne, nur sollte man sie dann auch richtig vorbereiten und anwenden. Offensichtlich hat man aber wie so oft bei Politikern erst den Mund weit aufgerissen und nicht die Folgen bedacht. Ach ja...was ist eigentlich mit den Mitreisenden der Krankenschwester.....hat man die auch alle getestet und eingesperrt? Die Flugbegleiter? Wie ist das, wenn man z.B in Kanada umsteigt, oder in Europa, bekommen die US-Grenzer dann die mögliche Gefährdung überhaupt mit?

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p2c2e 26.10.2014, 10:31
5. .....

"Die amerikanische Uno-Botschafterin Samantha Power reiste derweil in das Ebola-Gebiet in Westafrika ..."

Ob die Dame bei ihrer Rueckkehr genauso behandelt wird wie die Krankenschwester?

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ratem 26.10.2014, 10:31
6. Würde und Menschlichkeit ?

Zitat: "Die USA müssen die Pflegekräfte bei ihrer Heimkehr mit Würde und Menschlichkeit behandeln."

Tatsächlich behandeln die USA niemand mit "Würde und Menschlichkeit" ... warum sollten sie es ausgerechnet mit heimkehrenden Pflegekräften tun?

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derbadener 26.10.2014, 10:32
7.

ich finde Quarantäne für Einreisende aus diesen Gebieten für richtig. Natürlich menschenwürdig. Besser wie zweifelhafte Impfungen los zu treten bei denen die Langzeit folgen unübersehbar sind. Ich erinnere nur an die Impfkampagne der Amis vor dem ersten Golfkrieg die haben hunderttausende vergiftet wegen ihrer Angst vor Saddams Giftgas. Impfungen sind wichtig aber das dauert nunmal Jahre bis die Stoffe "sicher" sind. Ansonsten wundert mich in dem Artikel gar nichts. Die Amis blaßen mit ihrer Borniertheit mal alle ins All!

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kraichgau12 26.10.2014, 10:35
8. vollkommen normal und richtig,wenn auch belastend..

Ich finde die nachträglich eingeführte Kontrolle und gegebenenfalls Quarantäne vollkommen in Ordnung, auch wenn es für die Betroffenen etwas mehr Belastung darstellt...es geht um Seucheneingrenzung, bei einer Seuche,die bisher keine wirkliche Behandlung kennt und eine sehr hohe mortalität hat,alles andere waere verantwortungsloses Handeln.
Wo wir gerade bei Verantwortungslos sind...letztens las ich,das der Chef der australischen Gesundheitsbehörde beklagte,das er zwar wisse, das nun 26 Helfer in den drei Ländern aus Asutralien seien, er aber weder deren Namen kenne noch der Qualifikation. Ich gehe stark davon aus,das diese Situation in allen Ländern herrscht,die Helfer privat gesendet haben. Was das im ungünstigsten Fall bedeutet,sollte auch klar sein, denn nicht jeder Rückkehrer wird erfasst werden und nicht jeder(wie in NY geschehen)hält sich an die Quarantäne Regeln.
DAS ist gefährlich...

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Europa! 26.10.2014, 10:41
9. Blinder Eifer

Die Quarantäne-Maßnahmen sind vollkommen angebracht. Solange es keinen Impfstoff gibt, sind die "Hilfsmaßnahmen" von außen nur schädlich, weil sie Ebola in aller Welt verbreiten. Die "Ärzte ohne Grenzen" sollten ihr Selbstverständnis gründlich hinterfragen. Der Einsatz von "Freiwilligen" durch Frau von der Leyen ist nichts als eitler, gefährlicher Aktionismus, der schleunigst unterbunden werden sollte, so menschenfreundlich die Motive der Helfer auch sein mögen.

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