Forum: Gesundheit
Ebola-Hysterie in den USA: Würdeloses Durcheinander
DPA

In einigen US-Bundesstaaten müssen alle Reisenden aus Westafrika in Quarantäne, die Kontakt mit Ebola-Patienten hatten. Eine Krankenschwester kritisierte das Vorgehen der Behörden scharf. Sie sei am Flughafen Newark wie eine Kriminelle behandelt worden.

Seite 2 von 12
Beat Adler 26.10.2014, 10:51
10. Warum soll sich ein medizinischer Helfer, der aus dem Ebolagebiet zurueckkehrt NICHT an die Regeln halten?

Zitat von kraichgau12
Ich finde die nachträglich eingeführte Kontrolle und gegebenenfalls Quarantäne vollkommen in Ordnung, auch wenn es für die Betroffenen etwas mehr Belastung darstellt...es geht um Seucheneingrenzung, bei einer Seuche,die bisher keine wirkliche Behandlung kennt und eine sehr hohe mortalität hat,alles andere waere verantwortungsloses Handeln. Wo wir gerade bei Verantwortungslos sind...letztens las ich,das der Chef der australischen Gesundheitsbehörde beklagte,das er zwar wisse, das nun 26 Helfer in den drei Ländern aus Asutralien seien, er aber weder deren Namen kenne noch der Qualifikation. Ich gehe stark davon aus,das diese Situation in allen Ländern herrscht,die Helfer privat gesendet haben. Was das im ungünstigsten Fall bedeutet,sollte auch klar sein, denn nicht jeder Rückkehrer wird erfasst werden und nicht jeder(wie in NY geschehen)hält sich an die Quarantäne Regeln. DAS ist gefährlich...
Warum soll sich ein medizinischer Helfer, der aus dem Ebolagebiet zurueckkehrt, NICHT an die Regeln halten?

Er weiss mehr ueber Ebola, wie saemtliche Foristen des SPON und auch wie das medizinische Personal, das noch nicht mit Ebola zu tun hatte..

Er weiss, dass wenn er erste Anzeichen von Fieber bemerkt noch nicht ansteckend ist, und sich sofort in Quarantaene begeben muss, um zu ueberleben und um Andere nicht anzustecken. Warum soll er nicht ueberleben wollen? Bisher sind alle Ebolakranken ausserhalb von Sierra Leone, Liberia und Guinea Conakry, wenn sie frueh in Behandlung kamen, als geheilt entlassen worden.
mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pefete 26.10.2014, 10:51
11.

Nicht nur in den USA. Auch hier wird Panik gemacht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mischpot 26.10.2014, 10:58
12. Der Virus findet seinen Weg

das haben noch so gute Schutzmaßnahmen gezeigt. Das zur Verhinderung der Ausbreitung Flugreisende die aus den Ebola Gebieten kommen nicht schon unter Beobachtung gestellt wurden, überrascht allerdings. Wie will man dann die Ausbreitung verhindern? Kontakt im Flugzeug mit anderen Passagieren etc. und die ganzen Flugreisenden die zig mal Umsteigen. Man bedenke die Inkubationszeit von bis zu 21 Tagen. Werden die Quarantäne Stationen nicht neue Brutherde für Ebola?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 26.10.2014, 10:58
13. Quarantaene Massnahmen sind angebracht fuer Menschen MIT Symptomen.

Zitat von Europa!
Die Quarantäne-Maßnahmen sind vollkommen angebracht. Solange es keinen Impfstoff gibt, sind die "Hilfsmaßnahmen" von außen nur schädlich, weil sie Ebola in aller Welt verbreiten. Die "Ärzte ohne Grenzen" sollten ihr Selbstverständnis gründlich hinterfragen. Der Einsatz von "Freiwilligen" durch Frau von der Leyen ist nichts als eitler, gefährlicher Aktionismus, der schleunigst unterbunden werden sollte, so menschenfreundlich die Motive der Helfer auch sein mögen.
Quarantaene Massnahmen sind angebracht fuer Menschen MIT Symptomen. Nur fuer solche MIT Fieber, als erstes Anzeichen einer moeglichen Infektion mit Ebola. Beim Beginn des Krankheitsausbruches ist der Patient noch nicht ansteckend. Wenn er also bei den ersten Anzeichen von Fieber in Quarantaene geht, reicht das vollkommen, um eine Weiterverbreitung von Ebola zu verhindern.

Noch einmal: Die Seuche verbreitet sich NICHT!!!!

Wieviele Personen wurden von den 3 betroffenen Krankenschwestern in den USA und in Spanien angesteckt? Niemand. Null. Keiner. Keine. Nicht Einer. Nicht Eine.

Wieviele Personen hat der Liberianer, der in Dallas TX vom Spital wieder nach Hause geschickt wurde, obwohl er erste Symptome hatte, angesteckt? Niemand. Null. Keiner. Keine. Nicht Einer. Nicht Eine.

Wieviele wird der mutige Arzt der MSF in New York anstecken? Niemand. Null. Keiner. Keine. Nicht Einer. Nicht Eine.

Warum gab es keine Folgeansteckungen? Weil die Erkrankten am Anfang der Krankheit, also rechtzeitig isoliert und behandelt wurden.

Die Ebolaausbrueche in Senegal, Nigeria und der D.R.Kongo sind unter Kontrolle gebracht worden. Wenn das diese Laender koennen, welche Laender sollen es dann NICHT schaffen? Deutschland etwa?
mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
exil-schwabe 26.10.2014, 11:02
14. +1

Zitat von ofelas
"Sie sei am Flughafen Newark wie eine Kriminelle behandelt worden" und damit ganz normal bei der Einreise in die USA, aber sie sollte sich mal anschauen wir "Auslaender" und Muslime gehandelt werden, da gibt es noch eine Steigerung
Spiegelt auch meine Erfahrung wieder. Freundlichkeit sieht anders aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heyheymymy 26.10.2014, 11:03
15.

@1.
"Jede Gesellschaft kriegt die Krankheit die zu ihr passt. Und so ist die aggressive schnelle Verbreitung von Ebola ein Synonym für unseren schnellen aggressiven Kapitalismus."

Davon abgesehen, dass das eine ziemlich menschenverachtende Meinung ist, ist sie auch falsch. Das Ebola-Virus verursacht zwar eine aggressive Krankheit, aber bei seiner Verbreitung macht es einen ziemlichen schlechten Job verglichen mit anderen Viren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Marellon 26.10.2014, 11:05
16. Hysterie?!

Ist hier jemand überrascht des hysterischen Benehmen wegen? Seit geraumer Zeit ist Hysterie die Norm in den USA.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moistvonlipwik 26.10.2014, 11:05
17.

Zitat von ossian
auch Pflegepersonal das aus diesen Gebieten anreist besonders sorgfältig untersucht und gegf. in Karantäne kommt. Was gibt es da zu kritisieren? Nur in Deutschland wird dies nicht durchgeführt. Warum nicht !!!!
Selbst wenn man die grundsätzliche Entscheidung (Quaratäne) unterstützen wollte:
dann gehört dazu auch ein angemessenes Verfahren und Vorbereitungen. Das bedeutet: die Behörden wissen im Voraus, was zu tun ist, es sind entsprechende Einrichtungen vorhanden (zur Klarstellung: keine Gefängnisse!). Nichts davon war hier gegeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
G.O.Marvin 26.10.2014, 11:08
18. Medien - Regierungen

Ich habe den Artikel noch nicht gelesen. Würdeloses Durcheinander und die vielbeschriebene "Angst vor Ebola" entstehen leicht wenn niemand auch nur ansatzweise aufgeklärt wird. Ich kann mich nicht an einen einzigen Artikel in den deutschen Medien erinnern, der die Bevölkerung mal kurz über Ansteckungswege aufgeklärt hätte. Durch Zufall hörte ich in einem Nebensatz, dass man sich lediglich durch die Berührung von Erbrochenen oder Faekalien eines Ebla-erkrankten anstecken kann. Wenn Behörden genauso schlecht informiert sind wie die Bevölkerung, ist Angst und Durcheinander nur verständlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HaioForler 26.10.2014, 11:13
19.

Zitat von robbyy
Jede Gesellschaft kriegt die Krankheit die zu ihr passt. Und so ist die aggressive schnelle Verbreitung von Ebola ein Synonym für unseren schnellen aggressiven Kapitalismus.... und die Panikreaktionen tragen sicherlich nicht zur Beruhigung und Bekämpfung der Lage bei....
Ich würde sagen, die aggressive schnelle Verbreitung von Ebola ein Synonym für unseren schnellen aggressiven Fußball. Wenn man sich nämlich mal überlegt, dann sind die Anzahl der Tore der 2. Liga gleich hoch wie die Ebola-Zahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 12