Forum: Gesundheit
Eckart von Hirschhausen: Glückwunsch, Sie haben Genu valgum
Faktencheck Gesundheit

55 Minuten warten, fünf Minuten drankommen und verwirrt nach Hause gehen: So läuft der typische Arztbesuch ab. Viele Mediziner haben nie gelernt, sich verständlich auszudrücken, sagt Eckart von Hirschhausen. In seiner Videosprechstunde "Faktencheck Gesundheit" erklärt er, warum Reden Gold ist.

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madre 23.04.2013, 10:17
1.

Zitat von sysop
55 Minuten warten, fünf Minuten drankommen und verwirrt nach Hause gehen: So läuft der typische Arztbesuch ab. Viele Mediziner haben nie gelernt, sich verständlich auszudrücken, sagt Eckart von Hirschhausen. In seiner Videosprechstunde "Faktencheck Gesundheit" erklärt er, warum Reden Gold ist.
Ich habe noch nie einen Arzt getroffen, der mir nicht verständlich erklären konnte wo das Problem liegt.

Die Idee hätte Ecki lieber mal vor 50 Jahren haben sollen. Da waren die Mediziner tatsächlich noch so stur und unverständlich. Jetzt kommt's nen bisschen spät.

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zuvo 23.04.2013, 10:28
2. Wer nicht fragt bleibt Dumm.

Ich habe auch noch nie erlebt das der Arzt nicht gesagt hat "Da haben sie eine Entzuündug, Schädigung, Schwund etc.". Er schreibt das vllt kompliziert auf aber meist selbst auf den Zetteln steht mittlerweile was wo nicht richtig ist durch ankreuzen oder so was. Es ist ja lieb und nett gemeint das alles aber bevor ich mich an irgendwenn im internet oder sonst wo wende da kann ich auch einfach meinen Arzt fragen ob er mir das erklären kann ohne Fachbegriffe.

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rotweisse 23.04.2013, 10:31
3. Wenn der Arzt übers Ziel ...

... hinaus schiesst, verschreibt er selbst dann kein Antibiotika, wenn es doch Bakterien sind. Das ist mir und meinem Mann mit dem gleichen "Notarzt" (sonst Sportmediziner) passiert. Kommentar meiner Hausärztin am Montag danach: Jetzt muss ich ihnen besonders starke Antibiotika: ungereinigtes Penecillin verschreiben. Ansonsten ist auch heute noch was Wahres an diesem Beitrag dran. Glückwunsch MADRE, dass sie noch nie einem solchen Mediziner über dem Weg gelaufen sind.

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unterbelichtet 23.04.2013, 10:34
4. Was fuer ein Quatsch

Da waermt der Spiegel wieder alten Muell auf. Natuerlich ist jeder Arzt faehig, dem Patienten die Diagnose verstaendlich zu machen, schon um ihn "loszuwerden", weil er einen "straffen Zeitplan" hat. Und das Aufmucken gegen den Praxiscomputer ist ja auch muessig. Der Arzt hat extensive (ausgiebige) Dokumentationspflicht, und frueher war es eben die Karteikarte (die noch "schlimmer" war). Daraus so daher zu schwaetzen, er interessiere sich mehr fuer seinen Computer, ist gewollt duemmlich, Herr von Hirschhausen! Jeder Buerger, der heute auf ein Amt geht, sieht die Notwendigkeit des Computers ein und wird nicht dagegen motzen. Als Arzt sollten Sie das wissen und differenzierter (ausgewogener) darstellen koennen, auch wenn Sie es inzwischen mit Kabarett versuchen.

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c218605 23.04.2013, 10:52
5. Fuckten...

Auch eine "Leer"meinung -
Herr Hirschhausen, sie besitzen wohl ein abgeschlossenes Medizinstudium - c'est tout?

Zum Arzt und damit zum Kollegen, wird man auch nur in Ausuebung dieses wunderbaren Berufes, bei dem jeder mit
der Verantwortung auch das Risiko des persoenlichenVersagens am Menschen auf sich nimmt.
Diese dann im weißen Kittel als Tanzbaeren in der Comdey-Manege vorzufuehren hat nichts mit Medizin oder gar Aufklärung
zu tun.

Es dient alleinig dem Eigennutz aller Mediennutten - promoviert oder nicht.

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telltaleheart 23.04.2013, 10:56
6. Die Worte der Halbgötter sind unergründlich

Zitat von sysop
55 Minuten warten, fünf Minuten drankommen und verwirrt nach Hause gehen: So läuft der typische Arztbesuch ab. Viele Mediziner haben nie gelernt, sich verständlich auszudrücken, sagt Eckart von Hirschhausen. In seiner Videosprechstunde "Faktencheck Gesundheit" erklärt er, warum Reden Gold ist.
Ich glaube gar nicht, dass sie es nur nicht besser gelernt haben. Es ist, denke ich, auch ein Teil ihres beruflichen Selbstverständnisses, das sie schlicht als schick empfinden und auf das sie stolz sind. Der Halbgottstatus: "Ihr müsst das nicht verstehen, Elende - ich mach das schon, vertraut mir!"

Ich habe selbst eine Medizinerin in der Familie. Früher haben wir uns ab und zu noch Briefe geschrieben, aber ich konnte ihre Klaue nie so richtig entziffern und so ist das eingeschlafen. Das war ein sehr mühsames, unbefriedigendes Unterfangen. Zum Glück gibt es nun E-Mails, sodass ich inzwischen das Unverständliche mühelos entziffern kann.

Von einer früheren Freundin, die in einer Apotheke arbeitete, weiß ich, dass Kryptographie Teil ihrer Ausbildung war.

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plagiatejäger 23.04.2013, 10:58
7. Unsinn

Fachtermini kann man nur sehr begrenzt "übersetzen"; eine allzu genaue Übersetzung ist meist sogar dann medizinisch falsch (zB Rectum=gerade; stimmt aber in der Schweineanatomie). Ob ein Patient genau weiß, was MS ist, bleibt fraglich; wer weiß denn wirklich, was eine Zirrhose ist? Dem Arzt wird das meist nutzlose Übersetzen ja auch nicht honoriert - wichtiger wäre eine richtige Untersuchung, richtige Diagnose und richtige Therapie; wer lieber pseudomedizinische, aber deutschklingende Begriffe, verschleppte Diagnostik und verschlechterte Heilungs-Chancen will, geht zum Heiler.

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starkebaerin 23.04.2013, 11:01
8. Genu valgum

Mal eine schüchterne Frage: Welcher Mediziner will die "Selbstheilungskräfte fördern"?
Dafür muss man zum Heilpraktiker gehen.

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karamello 23.04.2013, 11:08
9.

Naja, ich denke nicht, dass der Artikel zu spät kommt. Gerade bei Fachärzten habe ich manchmal das Gefühl, dass sie durch ihre Sprache Überlegenheit ausdrücken wollen - ich weiß was, was du nicht weißt. Und wenn man nachfragt werden die Augenbrauen hochgezogen und der Befund mit anderen lateinischen Wörtern erklärt. Deswegen finde ich persönlich Websides wie die im Artikel genannten praktisch und sinnvoll.

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