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Efsa-Bericht: Neue Antibiotikaresistenzen in der EU entdeckt
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Jedes Jahr sterben 25.000 Menschen in der EU an einer Infektion mit antibiotikaresistenten Bakterien. Nun haben Behörden wieder neue Resistenzen entdeckt und warnen vor einer ernsthaften Bedrohung.

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Newspeak 22.02.2017, 18:47
1. ...

Es ist ja auch zu kompliziert.

Keine Antibiotika in der Tiermast. Oder wenigstens keine, die beim Menschen angewendet werden. Und schon gar keine Reserveantibiotika. Was soll das?

Und die Pharmakonzerne dazu zwingen, neue Antibiotika zu erforschen. Indem man z.B. Lizenzen, Preise, Steuererleichterungen, etc. daran koppelt. Man muss nur wollen. Und frueher ging es auch, als man noch ein wenig dem Gemeinwohl verpflichtet war.

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dannhaltnet 22.02.2017, 18:52
2.

In Spanien beispielsweise sind Antibiotika frei verkäuflich. Da kann jeder selbst entscheiden, wann und wie oft er die Mittel einnimmt. Purer Wahnsinn, da ist absolut kein Bewusstsein für die Risiken der Anwendung.

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galba6743 22.02.2017, 19:35
3. Professioneller Artikel....

"Carbapenem" ist keine Antibiotikum sondern eine Antibiotika Klasse, ausserder sind Salmonellen mit ESBL oder pAmpC so selten das man parktisch nie auf diese Reserve Antibiotika zurückgreifen muss; mal ganz davon abgesehen das Salmonellen infektionen beim Menschen - mal abgesehen von Typhus - nahezu immer von selbst ausheilen, so das es überhaupt keine Rolle spielt wie resistent der Stamm ist.
Ein strenge unterscheidung zwischen Antibiotika für Tiere und für Menschen ist sinnlos! Zum einen weil sich bestimmte Antibiotika die nur für Tiere verwendet werden von denen die nur beim Menschen verwendet werden auf chemischer Ebene nur marginal unterscheiden (man vergleiche bspw Cefovecin mit Cefotaxim) und es deshlab für den Resistenzmechnismus keine Rolle spielt ob es ein Tierantibiotikum ist oder eines für den Menschen. Zum andren gibt es Kreuzresistenzen zwischen Antibiotikaklassen die nur bei Tier angewendet werden (weil sie zu giftig sind für Menschen) und Antibiotikaklassen die nur beim menschen angewendet werden, bspw cfr das sowohl Florfenicol als auch Linezolid Resistenz vermittelt (neben eine Resistenz gegenüber vielen weiteren Antibioka).

Die Lösung des Problems ist ganz einfach - es hat überhaupt nichts mit Tierzucht oder sonst was zu tun:
1. alle Privaten Kranhäuser und Pfelgeeinrichtugnen enteignen - die Gesund der Bevölkerung ist nichts für privat Unternehmen der einziges Ziel Gewinnmaximierung ist; es handelt sich um ein Grundbedürfniss für das der Staat zu sorgen hat! (Ähnlich wie die Polizei).
2. Genug Pflegepersonal einstellen das genug Personal da ist um anständig zu pflegen, ohne Zeitdruck, mit genug Zeit einkalkuliert zum Hände wasche.
(Wenn das nicht kostendeckend möglich ist muss das eben aus Steuermitteln finanziert werden; wenn es oK ist Milliarden an Steurgelden in die Rettung von Banken oder Staaten zu pumpen, dann sind bestimmt auch noch irgendwo ein paar MIlliarden um ein paar extra Krankenschwestern zu bezahlen)
4. Es muss abgeschaft werden das jeder der nen Dr.med. hat Antibiotika veschreiben darf wie er will; bestimmte Antibiotika dürften nur von spezielle geschulten Fachpersonal verordnet werden - Stichwort Antimikrobialstuartship.

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zoon.politicon 22.02.2017, 19:42
4.

Über den illegalen bzw. rein prophylaktischen - zur Vorbeugung gegebenen - Einsatz von Antibiotika in der Tiermast müßten unsere Journalisten mal wieder recherchieren.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Praxis heutzutage aufgehört hat.

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guka-le. 22.02.2017, 19:44
5.

In Spanien sind die frei verkäuflich?
Auf Mallorca sind Sie das jedefall nicht.

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Landkaertchen 22.02.2017, 19:44
6. Keine Forschung mehr, weil Krebs lukrativer ist.

Die Antibiotikaresistenzen sind deshalb so gefährlich, weil mit den 80igern beginnend sich nahezu all Arzneimittelfirmen aus der Antibiotikaforschung zurückgezogen haben. Grund: Der Einsatz der Forschungsgelder für die Entwicklung von Medikamenten zur Krebsbehandlung war ab diesem Zeitpunkt sehr viel gewinnträchtiger.

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DieButter 22.02.2017, 20:08
7. Tiermast

So sehr man mal wieder Veterinäre bashen möchte, gibt das diesmal der Artikel eben nicht her.
Carbapeneme sind nämlich tatsächlich so dermaßen "Reserveantibiotika", dass sie in der Tiermedizin gar nicht erst zugelassen sind!
Hier muss das Problem also von anderer Seite verschuldet worden sein. Wenn man sich die Liste der Länder ankuckt, die die meisten Carbapeneme produzieren und verschreiben, wird klar, was des Pudels Kern ist.
Wenn ich das hier schreibe, wird mein Post wegen fehlender political correctness aber gar nicht erst veröffentlicht.

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diesre 22.02.2017, 20:12
8. Durch den unbedachten Einsatz von Antibiotika macht man den Bakterien das Leben leicht

Nicht nur wegen der Resizenzen - auch wird durch Antibiotika die Besiedlungsresistenz reduziert - d.h. Bakterien können einen leicher krank machen. Im Buch 'Missing Microbes' von Martin Blaser wird ein Tierexperiment zitiert: Für normale Mäuse braucht man c.a 100000 Salmonellenbakterien um sie zu infizieren. Nach einer einzigen Dosis Antibiotika reichen dafür 3. Das ist ein Faktor von 30000! Ich weiss nicht, ob irgendwo nachgewiesen wurden, dass sich die Besiedlungsresistenz wieder vollständig erhohlt.

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domjar 22.02.2017, 21:20
9. Liebe Leute…

Das "Antibiotikum Carbapenem" existiert leider (noch) nicht... Der Begriff "Carbapeneme" bezeichnet eine ganze Wirkstoffgruppe, so wie zum Beispiel Fußball unter die Gruppe "Ballspiele" fällt! Bitte ein kleines bisschen genauer recherchieren/kopieren…

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