Forum: Gesundheit
Ehrgeiziges Ziel: 160-Kilo-Mann will Marathon laufen
Julia Schweineberger

Kann man mit 160 Kilo Marathon laufen? Eher nicht. Deswegen möchte Michael Kotzbier abspecken. Das Ziel: Berlin-Marathon 2016. Der 35-Jährige will sich aber so wenig wie möglich quälen. Abnehmen mit Spaß - geht das?

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Langkieler 21.03.2015, 14:23
10. Klar geht das!

Im vergangenen Jahr habe ich mit einem klinisch begleiteten Abnehmprogramm 50 von meinen ursprünglich 152 kg wegbekommen. Ein gut strukturiertes Programm mit hervorragender Betreuung (optifa**) in Kombination mit konsequentem leistungsfähigkeits-angepaßtem Training und nachfolgender Disziplin, um nicht wieder zurückzufallen, sind das einfache Rezept. In meinem Fall auch mit Anfang 60... Viel Glück und guten Erfolg!

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biber01 21.03.2015, 14:24
11. Radfahren kein Sport?

Der Arzt spinnt. Fuer jemanden mit 160 kg ist auch langsames Radfahren Sport.

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barlog 21.03.2015, 14:25
12.

Zitat von noalk
Aber 2 kg pro Woche? 2 kg Fettgewebe = 14000 kcal, also täglich 2000 kcal zusätzlich zu den 1200 kcal aus Nahrungsaufnahme verbrennen? Das geht nur bei schwerer körperlicher Arbeit oder sehr viel anderer Bewegung. Gut, wer
Stimme ihnen zu.
2 kg Fettgewebe pro Woche zu verstoffwechseln ist NICHT bequem zu erreichen.
Aber bekanntlich interessieren sich Übergewichtige, die irgendetwas betreiben, das zu Gewichtsabnahme führt, herzlich wenig dafür, WAS sie abnehmen.

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kismet56 21.03.2015, 14:57
13. Da hat sich einer she viel vorgenommen

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und vor allem Durchhaltevermögen. Alles Gute für Ihre Pläne!

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picard95 21.03.2015, 15:25
14.

Zitat von barlog
Stimme ihnen zu. 2 kg Fettgewebe pro Woche zu verstoffwechseln ist NICHT bequem zu erreichen. Aber bekanntlich interessieren sich Übergewichtige, die irgendetwas betreiben, das zu Gewichtsabnahme führt, herzlich wenig dafür, WAS sie abnehmen.
Bequem im Vergleich zu dem, was z.B. die SAT1 TV-Show "Biggest Loser" mit den Kandidaten anstellt.

Mein Kalorienbedarf in Ruhestellung lag anfangs bei 2700kcal täglich. Minus 1200 kcal (Nahrungsaufnahme) macht 1500kcal * 7 Tage sind 10.500 kcal, was durchaus 1,5Kg Fett sein könnnen.

Da ich vor 14 Uhr eh keinen Hunger habe, werden die 1200kcal auch nur manchmal erreicht. Meistens ist es weniger.

Nun mache ich ja auch Sport (pro Woche immer mehr), aber noch nicht soviel dass der Arzt im Artikel zufrieden wäre. Und ich trinke soviel Wasser, dass mein stetiger Gewichtsabbau nicht auf Flüssigkeitsschwankungen zurückgeführt werden kann.

Man muss aber auch ganz klar sagen: ich werde nie wieder jedes Jahr 12.000 - 18.000km mit dem Fahrrad fahren könnnen + unzählige Treppenstufen (zwischen 80 und 100 Etagen täglich an bis zu 7 Tagen die Woche an 180 Tagen im Jahr) steigen wie zu meinen Studentenjobzeiten. Die damaligen 82kg bei 1,91m müssen aber auch nicht mehr sein. 95-100kg wären ok.

Mit einer Knieverletzung wegen jahrelanger Überbelastung fing die Gewichtsspirale nach dieser Zeit an.

Der Knackpunkt ist inzwischen auch nicht mehr das Abnehmen. Das läuft.
Die große Frage ist wie man die Ernährung und den Sport im Berufsalltag langfristig so ausbalancieren kann dass später kein Rückfall mehr passiert.

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strixaluco 21.03.2015, 15:44
15. Viel Erfolg!

- und ich finde, Herr Klotzbier hat eine richtig starke Entscheidung getroffen.
Radfahren _zur Arbeit_ ist eine sehr gute Idee, erfahrungsgemäß, das fügt sich in den Alltag ein, und weil man schnell merkt, dass es gut tut, macht man das dann auch auf Dauer. Am besten funktioniert es, wenn man das Auto ganz abschafft...
Ich glaube, er kann das schaffen, wenn er genug abnimmt. Ich kenne auch ein paar Leute, die eine Menge auf den Rippen haben, so um die 100kg, und die, wenn sie sich denn bewegen, durchaus gut mithalten können. Wenn man länger Rad fährt, hat es auch nicht nur Nachteile, ein paar Vorräte zu haben - wer eher klein und dünn ist wie ich, bekommt leicht einen Hungerast, wenn er seine Esspausen nicht sehr diszipliniert einhält.

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doofnuss 21.03.2015, 15:53
16. was sagen die knie dazu? - aufzugfahren!

ich erinnere mich an ein gespräch von vor mindestens zehn jahren, mit einem angehenden charité-professor im fitness center.

beim üblichen small talk über unsere sporlichen heldentaten kamen wir auf das thema laufen und speziell den marathon.
ich spielte mit dem gedanken, dem herdentrieb folgend, es mit einem halbmarathon zu versuchen, um dann irgendwann mit den anderen vierzigtausend 42,195 kilometer auf betonharten straßen durch die stadt zu hecheln - wegen der herausforderung: "alter sack will noch mal was reißen", sagte ich (vorbeugend?) selbstironisch... .

beide waren wir schlank und rank, was ich auch heute mit einem bmi von knapp 22 immer noch bin.
trotz weiterhin "nur" regelmäßigen laufens auf semi-hartem untergrund im wald - von der gelenktortur des marathonlaufens nahm ich mittlerweile abstand -, habe ich nun eine idee davon, was der junge arzt damals meinte:

das reißen und ziehen im gebälk deutet an, dass auch ich nicht unsterblich bin, das ausheilen von kleinen aber schmerzhaften sportverletzungen dauert immer länger.
vor jahren noch verschwanden die lästigen wehwehchen fast wie von selbst, einfach die zähne zusammengebissen - voltaren-salbe oder diclofenac waren gar nicht nötig, ganz zu schweigen von noch härteren drogen -, und weiter gings.
aspirin zur schmerzprophylaxe - wie laut spon angeblich 60 % der freizeitläufer -, lehne ich grundsätzlich ab.

verblüfft hatte ich damals die aussage des jungen arztes zur kenntnis genommen: er laufe überhaupt nicht!
mein einwand, dass laufen doch hervorragend die ausdauerleistung, das ganze herz-kreislauf-system, trainieren würde, konterte er mit einer knappen bemerkung:
"ich will auch mit siebzig noch schmerzfrei treppen steigen können!".

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freilaufend 21.03.2015, 16:00
17.

der arzt spinnt nicht. am anfang ist es sport. irgendwann gehört
jeden tag rad fahren zum gesamt umsatz.
nur zusätzliche bewegung erhöht die fettverbrennung

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Petersbächel 21.03.2015, 16:13
18.

Zitat von noalk
"Überhaupt kein Alkohol" sollte die Devise lauten, denn Alkohol blockiert die Fettverbrennung.
Kann ich nicht beurteilen, das mit der Fettverbrennung.

ich kann aber beurteilen, daß Abnehmen und das Ziel, vernünftigen und selbstverständlichen Umgang mit Essen und Trinken zu erreichen umso leichter erreicht wird, je weniger man den Eindruck von Verzicht, Kasteien und absoluter Disziplin hat.

Leichter - nicht schneller. Dafür aber nachhaltiger und ohne JoJo.

Ich hatte auch mal deutlich zuviel Kilo (interessanterweise auch, nachdem ich das Kicken aufgehört habe) - aber hab das gaaanz langsam durch ganz kleine Drehungen an ein paar Schrauben und immer verbunden mit einem Mehr an Genuss abgebaut.

Und jetzt trinke und esse ich, was ich will, wieviel ich will und hab keine Gewichtsprobleme. Weil ich nicht mehr mag, als mir guttut.

Der "Rücksturz" in Körperbewusstsein ist die Devise - das erreicht man aber nicht über Verzicht, der als Verzicht im Hirn ankommt.

Dann hat man irgendwann mal eben NICHT mehr die Kraft, zu verzichten - und schon gehts in die andere Richtung. Oder man HAT die Kraft, sich ständig zu disziplinieren, dann ist m.M. nach schlicht das Gehirn angegriffen. Solche Zombies will ich nicht im Dunkeln Begegnen.

Ich Post hat im übrigen ein bisschen was vom Fernsehzuschauer, der "Quäl Dich" in den Bildschirm brüllt und an seinem Bier nuckelt. Oder von jemand, der sich den Kampf gegen Alkohol auf die Fahnen geschrieben hat. Ist aber auch nicht besser.

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verinet 21.03.2015, 16:20
19. 100% Diabetes

....die Aussage dass man mit diesem Gewicht zu 100% Diabetes bekommt ist falsch, dazu gehört auch eine gewisse genetische Veranlagung ohne die bekommt man auch kein Diabetes...klar die Wahrscheinlichkeit ist erhöht liegt aber nicht bei 100%

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