Forum: Gesundheit
Ein Jahr Hanf auf Rezept: Krankenkassen zahlen für Tausende Cannabis-Rezepte
DPA

Chronische Schmerzen, Grüner Star, Rheuma: Schwerkranke Patienten können seit einem Jahr Cannabis auf Rezept bekommen. Die Nachfrage steigt. Deshalb wird bald auch in Deutschland angebaut.

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conductor 09.03.2018, 18:09
10. Herstellungskosten von 10 Cent pro Gramm

Cannabis kostet in der Herstellung nur 1 bis 10 Cent pro Gramm, wenn man den Patienten erlaubt es im Garten zu pflanzen. Samen kosten 4-16€ pro Stück, woraus sich bis zu 400 Gramm ziehen lassen. Die Abgabe über die Apotheken führt zu einer Verhundertfachung bis Vertausendfachung, also einem Gewinnspanne um 10.000 bis 100.000 Prozent.

Legalize it!

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conductor 09.03.2018, 18:26
11.

Ich bin Cannabis-Patient. Cannabis hat in der Apotheke bis vor einem Jahr 12-15€ pro Gramm gekostet. Mit dem Gesezt kam ein Preissteigerung auf 22-25€ pro Gramm, was einer Umklassifizierung nach Rezepturmittlelverordnung geschuldet ist. Ich betrete die Apotheke als Goldesel. Wenn ich die Türe öffne, dann glitzern die Augen des Apothekers und es klingeln in der Kasse 1800€ Reingewinn, Monat für Monat.

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cosmose 09.03.2018, 19:16
12.

Zitat von Nico9
Ich kenne jemanden der jemanden kennt, dessen Schwager konsumiert täglich Cannabis und bezahlt dafür ca. 25 EUR / Monat auf dem Schwarzmarkt....
Ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der sagt, dass Sie für 25 Euro maximal 5g (eher weniger) auf dem Schwarzmarkt bekommen. Bei täglichem Konsum reicht das keine 3 Tage. Sagte mir jedenfalls der Jemand, der jemanden kennt.

An den Cannabis-Patienten hier im Forum: Die Preissteigerung halte ich für eine riesengroße Schwei...
Leider wird sich an der ganzen Praxis auch die nächsten Jahre nichts ändern, dafür wird unser neuer Gesundheitsminister schon sorgen.

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dennis x 09.03.2018, 19:40
13. @tuvalu2004

"Neben Steuereinnahmen, Kostenreduzierung bei Ermittlungsverfahren und Gerichtsprozessen jetzt Kostenersparnis im Gesundheitswesen. Und bei hunderten innovativen Anbietern wird es auch preiswerter im Medizinsektor. Zumal Cannabis nicht patentierbar oder der Wirkstoff geschützt werden kann. Oder: ein paar wenige verdienen sich auf Kosten der Gemeinschaft eine goldene (oder gepuderte) Nase. Liegt in der Hand der Politik *und* der Öffentlichkeit."

Das sind aber eher Argumente gegen eine Legalisierung in Schröder-Merkel-Deutschland. Durch die Legalisierung von Cannabis würden sämtliche Schmerzmittel, Schlaftabletten, eventuell sogar Antidepressiva völlig nutzlos werden für ein bisschen Gras, was wahrscheinlich keine 5 Euro das Gramm kosten würde. Die Pharmaindustrie muss schließlich geschützt werden.

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kinngrimm 09.03.2018, 20:28
14. Protektioniesmus als Antwort auf US Handelszölle

Hier währe eine Gelegenheit die eigene Canabisindustrie aufzubauen. In den USA gab es einen Goldrausch auf Canabis und der Markt und dessen Unternehmen stehen gut im Saft. Diese schauen sich nun nach neuen Märkten um hier ist das jungfräuliche Deutschland mal wieder hinten dran.
Immer wieder wird von fehlenden Studien gesprochen und oftmals wurden diese einfahc untersagt damit es diese erst gar nicht gibt um dann sich für oder dagegen ausprechen zu können. Kommt mal in die Hufe, sonst wird eine weitere Industrie durch "Amerika First" abgegriffen.

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practicus 09.03.2018, 21:50
15. Die Gewinnerwartungen

der Hersteller gehen nicht so einfach auf. Der heutige Apothekenpreis besteht zum größten Teil aus den Kosten für die Konfektionierung der Cannabisblüten und die Qualitätskontrolle, bleibt also in der Apotheke - und 19% Umsatzsteuer kassiert der Staat.
Cannabis anbauen kann im Prinzip jeder - schwierig wird allerdings die Herstellung von sortenreinem, schadstofffreiem Hanf mit definierten Gehalten an THC und CBD plus der Sicherheitsauflagen. Große Investitionen in Räume, Energie, Geräte, Gärtner, Wachpersonal, Laborausstattung, Sicherheitstechnik, Pharmazeuten, Chemiker, Laboranten - bevor das erste Gramm gerntet werden kann... und dann Preisverhandungen mit den Krankenkassen die, um jeden Cent-Bruchteil feilschen... nein, medizinisches Cannabis ist keine Gelddruckmaschine

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holy64 10.03.2018, 08:24
16. Ist ein fettes Geschäft

Cannabis in Kleinmengen legalisieren und die Krankenkassen werden entlastet. Unverschämt, wie sich wieder einige Berufsgruppen bereichern

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dbeck90 10.03.2018, 08:38
17. Wenigen euro pro Gramm?

Ehm.... also aus Erfahrung von Damals kann ich sagen: Stromkosten pro Gramm 15 Cent. Hydrosystem, Dünger, vollautomatisch, incl. Arbeitsstunden käme man auf nicht mal 50 Cent das Gramm - selbst mit Qualitätskontrolle und Wartungen.

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andreas_lüder 10.03.2018, 13:16
18. Stimmt so nicht

Eine Cannabis basierte Therapie zu bekommen ist in Deutschland so schwer wie Millionär zu werden.
Entweder findet man kein Arzt oder die Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht.
Gerade bei ADHS muss man erst mit ganz viele Medikamenten auf Amphetamin Basis mit Bösen Nebenwirkungen einnehmen bevor die Therapie überhaupt möglich ist. Auch ist es Set dem Gesetz Deutlich Teurer geworden 540€ ist nen Witz, da die Apotheken einen Aufschlag von 100% erheben müssen. Dazu kommt daß die jenigen die vorher eine Erlaubnis hatten ,die Kosten nicht übernommen werden und jetzt das doppelte privat zahlen müssen

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manicmecanic 10.03.2018, 13:44
19. Typisch deutsch

Bloß keine Möglichkeit dem Bürger geben,aber alles regeln und verbieten damit die,die uns sowieso schon seit Dekaden aussaugen jetzt auch mit dem lächerlich billig herzustellendem Hanf nun ihre fetten Gewinne machen können.Ich bin für richtige Freigabe statt wieder so ein typisch pseudorechtsstaatlicher Mist ala für Pharmafirmen ist das Kraut nun legal,aber im eigenen Garten oder gar nur im Topf auf der Fensterbank für normale Bürger nicht.Gleiches Recht für alle ala Animal Farm.

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