Forum: Gesundheit
Ein rätselhafter Patient: Absturzparty
Corbis

Der Rettungsdienst bringt einen aggressiven Patienten in die Notaufnahme. Der Mann ist eine Treppe hinuntergestürzt und offensichtlich betrunken. Doch das erklärt nicht, warum seine Lippen blau sind - obwohl die Sanitäter ihm Sauerstoff geben. Was ist passiert?

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gustavsche 16.02.2013, 22:18
10.

Zitat von blaubaer46
. . . dass dieser "39-jährige Patient" vermutlich nicht zur Kostenübernahme seiner Alkohol- und Drogen-Exzesse herangezogen wird und dies die irische "Solidargemeinschaft" übernehmen darf! Andernfalls wäre er wohl etwas klamm in der Kasse für den wöchentlichen Party-Stoff.
Ich frage mich auch immer, woher die Leute das Geld für diesen Mist haben. Wenn da pro Wochenende 150 € für Drogen (Alkohol und illegale Drogen), dann sind das im Monat 600 €. Wenn ich so mit meinem Geld umgänge, könnte ich ja kaum noch etwas sparen. Dabei bin ich Gutverdiener.

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zeitmax 16.02.2013, 23:18
11. Ein 39jähriger!

und als Alkoholiker bekannter Mann. Jetzt auch noch Drogen! Er müßte imho die Behandlung voll bezahlen.
Im Wiederholungdfall Vorauskasse!

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Mathesar 16.02.2013, 23:42
12. ....eben...

Zitat von cyberboy
als ich von drn blauen Lippen gelesen habe, hab ich sofort an Poppers gedacht. ein erfahrener arzt hätte ihn danach gefragt. Poppers ist übrigens keine Droge und auch nicht illegal. in Deutschland ist der Verkauf nicht erlaubt. der besitz ist legal. in vielen anderen Ländern ist es völlig legal zu erwerben. aus diesem Grund würde ich dem jungen Mann nicht unbedingt Vorwürfe machen. ein wenig bessere Recherche wäre allerdings gut.
....wahrscheinlich hätte schon der Blick auf die Nasenöffnungen einen hinweis gegeben...die sind nämlich oft leicht gereizt...immerhin, er hat Spass gehabt. Üblicherweise wird es als Orgasmusverstärker verwendet, da schadet auch die kurze Wirkung nicht....:)

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Mathesar 16.02.2013, 23:45
13. ...

Zitat von chris__78
Und der Mann hat ganz sicher gewußt, dass er da nicht an einer Dufkerze schnüffelt und das Zeug Gefahren birgt. Er wußte ziemlich sicher was er da tut und von daher ist ihm natürlich ein Vorwurf zu machen.
Nö, das wußter er wahrscheinlich nicht. Und dass das Poppers an seinem Zustand schuld ist, daran hat er wahrscheinlich auch nicht gedacht!

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loncaros 17.02.2013, 00:04
14.

Zitat von blaubaer46
. . . dass dieser "39-jährige Patient" vermutlich nicht zur Kostenübernahme seiner Alkohol- und Drogen-Exzesse herangezogen wird und dies die irische "Solidargemeinschaft" übernehmen darf! Andernfalls wäre er wohl etwas klamm in der Kasse für den wöchentlichen Party-Stoff.
Und wer nicht zahlen darf, muss sterben in deiner schönen neuen Welt?

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Ulenvater2 17.02.2013, 00:26
15. Meine Toleranzgrenze zu Drogen ist Null

Wenn mein Schulkamerad zu Besuch kommt - der mich nach 45 Jahren wiedergefunden hat (womit Sie mein Alter schätzen können) trinke ich ein Glas Rotwein und bin nach 3 bis 4 Schlucken schon blau, weil ich hier zwar ein Dutend Flaschen liegen habe, aber nicht ohne Gesellschaft trinke. Insofern hatte ich auch in islamischen/muslimischen Ländern niemals Probleme.
Ein Moslem von ca 17 bis 20 Jahren sprach mich im Schwabenländle an, ob ich Haschisch haben wolle; ich würde ihn gerne ausweisen lassen. Aber das versteht nur der, der jahrzehnte lang den Kampf befreundeter oder verwandter Drogenkonsumenten mit angesehen hat. Vor allen Dingen wird das dann ANSTELLE von Fußball und Erwerb des größeren Autos oder Flachbildschirms zur einzigen Prioritätsbesetzung des Hirns ....

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Matze Peng 17.02.2013, 01:26
16.

Ich frage mich die ganze Zeit, was wohl Dr.Cox dazu sagen würde...

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statussymbol 17.02.2013, 01:31
17.

Zitat von blaubaer46
. . . dass dieser "39-jährige Patient" vermutlich nicht zur Kostenübernahme seiner Alkohol- und Drogen-Exzesse herangezogen wird und dies die irische "Solidargemeinschaft" übernehmen darf! Andernfalls wäre er wohl etwas klamm in der Kasse für den wöchentlichen Party-Stoff.
Wäre eine gute Idee.

Dann bitte aber auch den Skifahrer- oder Mountainbiker selbst zahlen lassen der bei seinem Freizeitsport verletzt wird.

Übergewichtige Menschen (bekanntlich wohl aktuell möglicherweise die höchste Belastung für unser Gesundheitssystem) - zahlen lassen. Raucher und Trinker, sonstige Drogenkonsumenten sowieso.

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deaxmac 17.02.2013, 01:49
18. Sehnsucht nach dem ultimativen Kick?

Mal abgesehen davon, dass hierbei wiederum klar wird, welcher Wahnsinn in der sozialen Matrix herrscht, die zunehmend medikalisiert wird - gleichgültig ob legal oder illegal - auch Medikamente sind und bleiben Drogen!
Hier mit Belastung der Solidargemeinschaft u.ä. zu argumentieren, geht völlig am eigentlichen Problem vorbei.
Wann begreifen wir denn nicht endlich, dass es nichts führt, uns die mit Schuldzuweisungen die Köpfe einzuschlagen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.
Wie blöd ist das denn??
Sie wir eigentlich noch Menschen, die sich nicht nur wie Barbaren benehmen können? Menschen, die sich nicht erst zudröhnen müssen und Komasaufen ritualisieren, um
für einen kurzen Moment vielleicht die Ahnung eines kurzen Glückszustands zu erfahren?
Solidargemeinschaft bedeutet doch im Klartext, gleichgültig wie Du aussiehst, was Du tust, welche Show auch immer Du abziehst, wir haben begriffen, worum es sich dreht. Und merken auch, wie Du Dich anstrengen mußt, um Deine Sehnsucht nach Resonanz zu erfüllen, um aufgenommen zu werden...
Komm her, setz Dich zu uns. Du bist ein Mensch, Du gehörst zu uns und bist uns willkommen.
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

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Newspeak 17.02.2013, 01:50
19. ...

Die Leute, die immer von der Solidargesellschaft reden, sollen mal einen Gang runterschalten. Was dem einen sein Poppers, ist dem anderen sein Koks, dem dritten sein Alkohol, dem vierten sein fettes Essen. Nimmt man weitere Drogen und Genussmittel dazu und rechnet auch noch Extremsportarten mit ein (Skifahrer z.B. belasten die Solidargemeinschaft bei einem Unfall auch erheblich)...dann dürfet so gut wie jeder in der einen oder anderen Form irgendwann mal in die Gunst einer Behandlung kommen, die die Solidargemeinschaft bezahlt. Dafür steht nämlich die Vorsilbe "Solidar".Die Meisten, die der Meinung sind, es wäre besser, man macht jeden selbst für seine Risiken verantwortlich, haben es doch gar nicht nötig zu jammern. Im Zweifel tragen sie auch wenig selbst zur Solidarität bei. Im Grunde sind das die wahren Asozialen, und nicht die, die Hilfe benötigen.

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