Forum: Gesundheit
Ein rätselhafter Patient: Beim Pilates macht es "Pop" im Nacken
Davis et al./ Biomed Central

Nach einer Pilates-Stunde hat eine 42-Jährige starke Kopfschmerzen. Weder Physiotherapie noch Schmerzmittel helfen ihr. CT-Bilder verraten den Ärzten Wochen später, woher die Beschwerden rühren.

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kernbohrer 11.01.2015, 07:09
20. Vor einigen Jahren...

... bin ich gefallen und habe mich mit der Hand abgestürzt. Am nächsten Morgen in einem Krankenhaus im Berliner Süden (trotz extrem geschwollener Hand) "da ist nichts".
Ich bestand daraufhin auf einer Röntgenaufnahme in zwei Schichten (Kommentar des Arztes "Sie als Privatpatient meinen wohl, Sie seien schlauer als ich") und da war dann doch was, nämlich ein Knochenabsriss, der dann operiert werden musste. So viel zu dem Thema "überflüssige Diagnostik". Eine Röntgenaufnahme wohlgemerkt!

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pfzt 11.01.2015, 11:21
21.

So so, der gute alte Kaffee kommt ja langsam in Mode als Heilmittel für alles ;)

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keinewerbunginfilmen 11.01.2015, 12:27
22. Leider...

...werden meine Posts irgendwie nicht mehr gedruckt.
Trotzdem steht immer noch "Rückenmarkt" im Artikel.
Vielleicht verbessern Sie wenigstens den Artikel, wenn Sie schon meine Posts nicht drucken. DANKE.

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HarroVonLauerstein 11.01.2015, 12:57
23.

Zitat von kastaknokkel
bei mir hat es plop gemacht nicht pop,plop....
Solange es nicht zoom gemacht hat... ;)

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7eggert 11.01.2015, 14:04
24.

Zitat von Pferdeapfel
Sport ist Mord - dieses Palitus ist doch das Gezucke bei dem sich auch untrainierte schon von Beginn an die Nerven verklemmen können.
Ich glaube, das verwechseln Sie gerade mit dem morgendlichen Aufstehen, welches sich ohnehin gerade als die Grundursache aller Bewegungsverletzungen herauskristallisiert. Das sollte man also strengstens vermeiden!

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7eggert 11.01.2015, 14:07
25.

Zitat von asentreu
(...)Und auch kenne ich Pappenheimer die mit Rückenweh zum LWS- MRT kommen und nach Ende der Untersuchung "Danke, mir geht es schon viel besser" sagen, Magnetwellentherapie quasi... Nur vom "Bilder machen" allein, wird es eben auch nicht besser.
Auch bei mir hat der Rütteltisch "MRT" etliche Verspannungen und somit die dadurch ausgelösten Schmerzen temporär verringert. Aber so lange keine Ursache erkannt wird, kommt alles wieder.

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raptorx 11.01.2015, 15:08
26. Dann war das ein ärztlicher Kunstfehler !

Zitat von kernbohrer
... bin ich gefallen und habe mich mit der Hand abgestürzt. Am nächsten Morgen in einem Krankenhaus im Berliner Süden (trotz extrem geschwollener Hand) "da ist nichts". Ich bestand daraufhin auf einer Röntgenaufnahme in zwei Schichten (Kommentar des Arztes "Sie als Privatpatient meinen wohl, Sie seien schlauer als ich") und da war dann doch was, nämlich ein Knochenabsriss, der dann operiert werden musste. So viel zu dem Thema "überflüssige Diagnostik". Eine Röntgenaufnahme wohlgemerkt!
Jeder Patient ist bei solchen Beschwerden zu röntgen !

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PolitBarometer 11.01.2015, 20:43
27.

MRT-Diagnostik ist halt schonender als CT. Allerdings sind die LKW-lauten Geräte von Siemens oder Toshiba keine Freude, wenn man mit dem Kopf zuerst für etwa 30 Minuten in eine enge Röhre muss. Da ist ein CT mit vorne und hinten offenem Ring trotz "Strahlenbelastung" erheblich angenehmer. Macht man ja auch nicht jährlich.
Und beim Zahnarzt gibt es bei Röntgenaufnahmen der Zähne mal richtig was auf den Kopf.

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asentreu 12.01.2015, 05:11
28.

Zitat von PolitBarometer
MRT-Diagnostik ist halt schonender als CT. Allerdings sind die LKW-lauten Geräte von Siemens oder Toshiba keine Freude, wenn man mit dem Kopf zuerst für etwa 30 Minuten in eine enge Röhre muss. Da ist ein CT mit vorne und hinten offenem Ring trotz "Strahlenbelastung" erheblich angenehmer. Macht man ja auch nicht jährlich. Und beim Zahnarzt gibt es bei Röntgenaufnahmen der Zähne mal richtig was auf den Kopf.
Die Funktionsweise von MRT und CT ist komplett verschieden. Dadurch resultiert auch der Lautstärkeunterschied, im CT muss die Röntgenröhre und das Detektorsystem einfach nur beschleunigt, gedreht und gestoppt werden, im MRT werden verschiedene Hochfrequenzmagnetfelder erzeugt, das geht derzeit nicht viel leiser. Aufgrund des Untersuchungsprinzips (Magnetfeld muss in den Körper rein) muss es auch so eng sein. Dafür gibt es ja aber Ohrenstöpsel, Kopfhörer und Spiegelssysteme. Eine Alternative sind offene MRTs mit geringerer Feldstärke, den "Wellnessfaktor" erkauft man sch aber mit einem Verlust an Bildqualität und daraus resultierend auch ggf. diagnostischer Aussagekraft.

Eine zahnmedizinische Röntgenaufnahme verursacht im Übrigen immer bedeutend VIEL weniger Dosisbelastung verglichen mit einem CT des Gehirns oder Gesichtsschädels. Mal ein Vergleich: bei einer normalen Röbtgenaufnahme bekommen sie, je nach Organ, eine (mehrfache) Tagesdosis der ohnehin natürlich vorhandenen Strahlenbelastung ab, beim CT (selbst bei Low Dose Untersuchungen an Geräten der neuesten Generation) reden wir hier von Dosen im Monats- oder (Mehr-) Jahresdosisbereich der natürlichen Strahlenbelastung.

Im Übrigen sind die Fragestellungen für CT oder MRT recht verschieden. Ein Beispiel: Kopfweh. Akut gestürzt auf den Kopf und Verdacht auf Hirnblutung, dann gibt es ein CT. Kopfweh seit Monaten, ggf. MS in der Familie? Eine MRT Indikation.

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willibaldus 12.01.2015, 08:49
29. Vor Jahren hatte ich schon mal

Rückenschmerzen über einen Jahr lang. Den einen oder anderen Flug konnte ich nur mir Schmerzmittel und Alkohol ertragen. Orthopäden gaben Spritzen ohne Erfolg.
Massagen blieben wirkungslos. Alleine eine Frau im asiatischen Ausland (ohne irgendwelche Zertifikate) bekam mich einige Wochen schmerzfrei.
Ab und zu sackten mir die Beine weg und ich konnte es nicht mal ertragen, wenn meine Frau mir die Hand hielt.
Bis ich eines Tages eine ungewöhnliche Bewegung machte. Beim Aussteigen aus dem Pickup hatte ich mein Gewicht an den Griff über der Tür und die Beine rausgeschwungen. Bei der Drehbewegung gab es ein lautes knacken mit Schmerz und danach dauerte es nur einige Wochen bis die durch Schonhaltung verzogenen Muskeln im Rücken wieder gleich waren. Seit mehr als 10 Jahren schmerzfrei seitdem. Ich nehme an, dass ein Wirbel um Millimeter verschoben war und sich wieder eingerenkt hat.

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