Forum: Gesundheit
Ein rätselhafter Patient: Der Knochenmann
T. Schiergens/ A. Reichelt

Ein 33-Jähriger hat nach einer Blinddarm-OP Komplikationen und muss mehrmals operiert werden. Schließlich entdecken die Ärzte ein riesiges Knochengebilde in seinem Bauch. Woher kommt das?

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citi2010 09.05.2015, 12:08
1. Warum lese ich immer wieder diese Beiträge ;-) ???

Diese Artikel jagen mir regelmässig den Schauer über den Rücken und Stiche im Magen. Warum lese ich sowas wenn mich schon der Anblick eines Arztes schreiend davon rennen lässt ,-)

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ColdFever 09.05.2015, 12:18
2. Unglaublich

Unglaublich, was es alles gibt. Respekt an die Ärzte, die ihre Patienten aus solchen exotischen und kritischen Situationen lösen.

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Grafsteiner 09.05.2015, 13:29
3. Blinddarm-Operation mit Darmperforierung und Narbenbruch.

Ein bisschen viel Inkompetenz der Chirurgen.

Mein Gott, haben diese Stümper an dem rumgeschnitzelt.

Anschliessend kam hohe medizinische Kunst in dem Krankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Meine Hochachtung für dieses Können.

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Meskiagkasher 09.05.2015, 14:51
4.

Zitat von citi2010
Diese Artikel jagen mir regelmässig den Schauer über den Rücken und Stiche im Magen. Warum lese ich sowas wenn mich schon der Anblick eines Arztes schreiend davon rennen lässt ,-)
Die Realität kann ja nichts für ihre Ängste gegenüber der Realität.

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Golengo 09.05.2015, 16:24
5. Oha ...

@coldfever Genauso so sehe ich das auch. Es ist einfach unglaublich was es alles gibt. Ich bin glücklich, dass ich nicht einer der Ärzte war, bzhw. der Patient. Ich gebe zu ,dass das ein bisschen gruselig aussieht. Respekt an die Ärzte , dass die so schnell und konsequent gehandelt haben. Wären sie das Risiko nicht eingegangen , wäre vielleicht dem 33 jährigen schlimmeres passiert. Einfach nur unglaublich.

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bellfleurisse 09.05.2015, 16:47
6. Unter anderem

kann die Mutation des G ProteeinsWucherungen des Knochens sorgen.
Für "entartende" Knochen gibt es seltene, aber bekannte Ursachen.

Hatten die Chirurgen kein MRT zur Verfügung? Ultraschall? Szintigrafie?

Mich erschreckt es immer wieder, dass viele Ärzte nur nach Null Acht Fuffzehn verfahren und scheinbar keine Erinnerung an ihr Studium haben in denen Fälle seltener und seltenster Erkrankungen in Lehrbüchern stehen....

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wolf_xl 09.05.2015, 19:57
7. Kostenfrage

Zitat von bellfleurisse
Hatten die Chirurgen kein MRT zur Verfügung? Ultraschall? Szintigrafie?
... naja, hätten die Ärzte den Patienten gleich in die Röhre schicken sollen - so nach dem Motto, vielleicht findet sich noch was, was man zusätzlich noch operieren könnte... Bei den heutigen knappen Kassen ist so eine Vorgehensweise einfach nicht mehr drin... Zumindest bei Kassenpatienten sollte schon ein recht konkreter Verdacht auf eine Krankheitsbild vorliegen, dass eben nur mit dieser Methode verifiziert werden kann. Auf gut Glück werden solche teuren Diagnosemethoden schon lange nicht mehr verordnet.

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Oliverhamburg 10.05.2015, 11:02
8. Inkompetenz...

Zitat von Grafsteiner
Ein bisschen viel Inkompetenz der Chirurgen. Mein Gott, haben diese Stümper an dem rumgeschnitzelt. Anschliessend kam hohe medizinische Kunst in dem Krankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Meine Hochachtung für dieses Können.
Es ist leicht, den Chirurgen Stümperhaftigkeit und Inkompetenz zuzuschreiben. Allerdings ist ein Narbenbruch sehr häufig mit einem erheblichen Verwachsungszustand vergesellschaftet. Dieser muss im Rahmen der Hernienversorgung aufgelöst werden. Wenn Sie eng aneinanderliegende Dünndarmschlingen voneinander lösen, können durchaus kleine Defekte in der Serras des Darms entstehen, die oftmals auch sekundär, also nach Abschluss der Operation perforieren. Ein böse Komplikation, die dem Chirurgen sicher schlaflose Nächte macht, aber nicht immer mit Stümperhaftigkeit gleichzusetzen ist. Die Dünndarmperforation ist eine Komplikation, die auch den geschätzten Chirurgen der Ludwig-Maximilians-Universität schon oft genug passiert sein dürfte...

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Oliverhamburg 10.05.2015, 11:04
9. ?

Zitat von bellfleurisse
kann die Mutation des G ProteeinsWucherungen des Knochens sorgen. Für "entartende" Knochen gibt es seltene, aber bekannte Ursachen. Hatten die Chirurgen kein MRT zur Verfügung? Ultraschall? Szintigrafie? Mich erschreckt es immer wieder, dass viele Ärzte nur nach Null Acht Fuffzehn verfahren und scheinbar keine Erinnerung an ihr Studium haben in denen Fälle seltener und seltenster Erkrankungen in Lehrbüchern stehen....
Was genau erschreckt Sie denn? Die Veränderungen sind doch in der präoperativen Diagnostik, also in der CT aufgefallen... oder habe ich etwas falsch verstanden?

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