Forum: Gesundheit
Ein rätselhafter Patient: Hoppla, was ist denn das?
American Medical Association

Eine junge Mutter geht ins Krankenhaus, weil sie in ihrem Bauch eine große Wucherung ertastet. Nach einer Computertomografie raten die Ärzte zur Operation. Dabei fördern sie etwas zutage, was definitiv nicht in den Bauch eines Menschen gehört.

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werbungsv 16.02.2014, 14:51
50.

Zitat von zermuerber
Ich hab mich in keiner Weise über mein Gehalt beklagt. Ich strebe auch nicht nach höherem Einkommen, ich nehme es so wie es ist. Ich habe nur zum Ausdruck gebracht, dass die Aussage von Kosenbein zum Einkommen von Krankenhausärzten falsch ist. Kosenbein hätte auch sagen können, Bockwürste oder Weihnachtsbäume verdienen 85000,- Euro. Die Aussage wäre inhaltlich gleich viel wert gewesen. Wobei es vermutlich nicht viel Resonanz bringt, Stimmung gegen Bockwürste zu erzeugen. Mehr Gehalt für Schwestern und Pfleger wäre sicher toll, trifft für viele andere Berufe zu.Aber wie kommen sie jetzt darauf ? Soll das vom Gehalt der Ärzte finanziert werden, weil ja beide aus dem Gesundheitswesen kommen ? Hier, ihr kleinen Piranhas ! Nehmt den Knochen, aber nur den einen, balgt euch drum.
Lassen Sie ihn, herr Kollege, das ist der User "Bankenpeter", der hier nur seinen Nick geändert hat. Einfach mal im Forum bankenpeter suchen, dann merken Sie, dass der ein ganz anderes -ich tippe auf psychiatrisches - Problem mit Ärzten hat.

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werbungsv 16.02.2014, 14:51
51.

Zitat von zermuerber
Bin Facharzt für orthopädie. Arbeite im Krankenhaus . Verdiene inkl. Dienste 60000,-€ im jahr. 12 Jahre ausbildung, 55 stunden pro Woche. Herr Kosenbein hat nicht recht , seine Worte sind komplett unwichtig.
Lassen Sie ihn, herr Kollege, das ist der User "Bankenpeter", der hier nur seinen Nick geändert hat. Einfach mal im Forum bankenpeter suchen, dann merken Sie, dass der ein ganz anderes -ich tippe auf psychiatrisches - Problem mit Ärzten hat.

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geo_48 16.02.2014, 16:00
52. Hmm, dann müssten die leitfähige

Zitat von MediTomSin
Das Problem damit: intraoperativ wird gerne mit Strom gearbeitet, postoperativ auch mal das eine oder andere MRT gebraucht. Vielleicht sollte der Ingeneur auch mal mit dem Arzt reden -wobei ich den Gedankengang grundsätzlich sehr gut finde!
Strukturen kleiner als eine Amalgan-Plombe sein. Die machen ja auch im NMR keinen Stress... Und dem Defilibrator sollte das auch egal sein. Nur müsste man dann mit kurzweiligen Strahlung arbeiten...welche ja wieder nicht so gut durch Wasser gehen!

Wärend man sich über etwas aufregt kann man ja auch nach einem Lösungsweg suchen!

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DieButter 16.02.2014, 16:52
53.

Zitat von geo_48
Strukturen kleiner als eine Amalgan-Plombe sein. Die machen ja auch im NMR keinen Stress... Und dem Defilibrator sollte das auch egal sein. Nur müsste man dann mit kurzweiligen Strahlung arbeiten...welche ja wieder nicht so gut durch Wasser gehen! Wärend man sich über etwas aufregt kann man ja auch nach einem Lösungsweg suchen!
Ihr Ansatz ist eigentlich völlig richtig. Das wird auch schon gemacht, zwar nicht über elektrische Strukturen, aber zB. durch röntgendichtes Metall bzw. Chips, die unter anderem in Bauchtücher eingebettet werden.
Wie übrigens auch im vorliegenden Fall! Man erkennt deutlich das röntgendichte, hyperdense Material auf den CT-Bildern - es ist das Zeug, was strahlend (höhö) heller aussieht als der übrige Rest

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blauervogel 16.02.2014, 17:05
54. Ärztebashing als Sozialhygiene

Ich bin keine Ärztin, wie ich gerne nochmals betone. Was, hier wie immer wenn sich die Gelegenheit bietet, geschieht, könnte aber auch meine Berufsgruppe und grundsätzlich alle Besserverdiener treffen. Das Gehalt von Ärzten im Krankenhaus als zu hoch zu bezeichnen, zeigt wie viel Neid und Realitätsverlust bei vielen Menschen hier herrscht. In der Wirtschaft verdienen viele Menschen nicht nur in leitenden Positionen deutlich mehr. Dort reguliert der Markt, also Angebot und vor allem die Nachfrage den Preis. Sekretärin können viele, meine Job wenige, also verdiene ich mehr als meine Sekretärin.
Ein Gehalt von 6000 Euro brutto für einen angestellten Facharzt halte ich nicht für zu hoch, im westlichen Ausland verdienen Ärzte, soweit ich weiß, deutlich mehr. Natürlich erscheint solch ein Gehalt sehr hoch aus der Sicht eines Niedrigverdieners. Wie viel Ausbildung und Fachwissen verlangt der Arztberuf und wie viel ein Niedriglohn-Job? Auch der ständige Vergleich der Gehälter von Arzt und Krankenschwester ist absolut unsinnig, Ausbildung, Tätigkeiten und Verantwortung sind zu unterschiedlich. Und die Arbeitsbelastung wohl auch.
Als ich letztes Jahr meine Urgroßmutter zwei Wochen täglich im KH besuchte, war ich erstaunt und enttäuscht, die Krankenschwestern ständig in der Küche beim Schwätzchen anzutreffen. Zeit mit meiner Urgroßoma spazieren zu gehen, vom Arzt verordnete Mobilisierung, hatte sie während der zwei Wochen nicht. Den Stationsarzt konnte ich nur abends nach seinem nominellen Feierabend und nach Terminvereinbarung sprechen, sonst war er im Op, bei anderen Patienten, oder anderweitig beschäftigt. Vermutlich waren diese Schwestern eine Ausnahme, vermutlich arbeiten die meisten Krankenschwestern sehr hingebungsvoll und sind überlastet. Sollte ich aus dieser Erfahrung jetzt schlussfolgern, dass alle Krankenschwestern unmotiviert und überbezahlt sind?
Mir scheint, das Ärzte heute im Zuge der allgemeinen Gleichmacherei und Verachtung von Eliten, dafür bestraft werden, dass sie in der besonderen Situationen der persönlichen Schwäche und Not der Patienten einen Entscheidungshoheit über die Integrität der Menschen/Patienten besitzen, denen die Patienten nichts wirklich entgegen setzen können.
Ähnlich wie im Verhältnis kleiner Kinder zu ihren Eltern, erwächst aus der Beziehung zum Arzt, die eine andere Beziehung als zum Klempner, Bäcker oder KFZ-Schlosser meines Vertrauens ist, der Anspruch auf absolute Verlässlichkeit, Hingabe und unbedingte Hilfe auf perfekte Heilung. Da diese Erwartungen von einem Arzt kaum so umfassend zu realisieren sind, reagieren viel Patienten deren Erwartungen nicht erfüllt werden, mit Entwertung.
Was wir bewundern und zunächst erhöhen, auch um uns selbst zu erhöhen, das erniedrigen wir, wenn wir auch nur ansatzweise enttäuscht werden. Wenn Ärzte-, Politiker-, Kirchen-, Gutmenschen- und sonstiges Bashing zur sozialen Hygiene beiträgt und vielleicht Gewaltausbrüche verhindert, könnte man dem auch positive Seiten abgewinnen. Zumindest die Ärzte können ihre fürstliche Bezahlung ja auch als Schmerzensgeld dafür ansehen. ;-)

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co60 16.02.2014, 17:19
55. Himmel...

… immer der gleiche Diskussionsverlauf.

Bei der jungen Dame wurde ein Bauchtuch vergessen, das kommt leider vor. Das ist ein Fehler, den das OP-Team gemacht hat.
In dem Tuch ist bereits eingenäht ein röntgendichter Faden, sonst hätte man das Tuch im CT gar nicht als Fremdkörper erkennen können, es bedarf also keiner Ingenieure, die helfen könnten.

Dass aus dieser Geschichte das immergleiche Ärzte-Bashing hier enstehen muss, ist langsam öde. Wie wäre es denn damit: Genießen Sie Ihre Gesundheit, und im Falle einer Krankheit helfen Sie sich einfach selbst. Sie bekommen das sicherlich prima hin und stören dabei keinen der überbezahlten Ärzte, die sicherlich gerade dabei sind, eine Pflegerin/einen Pfleger abzuschleppen.

We

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geo_48 16.02.2014, 22:16
56. Nun mal entspannen...

Zitat von co60
… immer der gleiche Diskussionsverlauf. Bei der jungen Dame wurde ein Bauchtuch vergessen, das kommt leider vor. Das ist ein Fehler, den das OP-Team gemacht hat. In dem Tuch ist bereits eingenäht ein röntgendichter Faden, sonst hätte man das Tuch im CT gar nicht als Fremdkörper erkennen können, es bedarf also keiner Ingenieure, die helfen könnten. Dass aus dieser Geschichte das immergleiche Ärzte-Bashing hier enstehen muss, ist langsam öde. Wie wäre es denn damit: Genießen Sie Ihre Gesundheit, und im Falle einer Krankheit helfen Sie sich einfach selbst. Sie bekommen das sicherlich prima hin und stören dabei keinen der überbezahlten Ärzte, die sicherlich gerade dabei sind, eine Pflegerin/einen Pfleger abzuschleppen. We
Was meinen Sie, wer das CT entwickelt hat:)... Sagt ja auch auch keiner(ernstzunehmender), das Ärzte überbezahlt sind. Beklagen sich ja hier einige Ärzte, das es schwer ist, die Tücher überhaupt zu erkennen. Schön wäre ein Nachweisverfahren, was billig ist und ohne ionisierende Strahlung auskommt! Mit ein wenig Fantasie wird das möglich sein...

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mxdoc 17.02.2014, 01:28
57. Einspruch!!

1. Braucht man Abitur um sich denken zu können, daß, wenn nach einer OP etwas im Bauch zu tasten ist, was da nicht hingehört, dieses möglicherweise mit der OP und irgendetwas irregulärem, ebenfalls verursacht durch diese OP, in Verbindung steht?
2. Auf der linken Scout-Aufnahme ist die Markierungslasche des Tuches einwandfrei zu erkennen. Wenn das nicht zu einem Kleidungsstück oder irgendetwas Anderem von außen draufprojiziertem gehört, gibt es nichts, was sonst so einen Schatten macht (Tupfer haben einen Markierungfaden). Die Lasche ist auch das Weisse, auf das der Pfeil zeigt, das ist Metall. Das Tuch ist die runde graue Struktur links davon.
3. Ich habe den Kaiserschnitt als extraperintonealen Eingriff in Erinnerung, das heißt, die freie Bauchhöhle wird dabei überhaupt nicht eröffnet. Das Tuch liegt mitten im freien Bauchraum, auf dem Bild rechts ist es von gasgefüllten Dünndarmschlingen umgeben. Dort oben liegt manchmal aber nicht immer der obere Pol des Uterus in der Spätschwangerschaft. Der Schnitt ist viel weiter unten, unterhalb des Nabels. Das heisst: entweder es kam zu einer schweren Komplikation wie Uterusruptur, die furchtbar blutet, die hier die notfallmäßige Eröffnung der Bauchhöhle notwendig machte. Dann drückt und stopft alles und am Ende sieht alles aus wie ein einziger roter Koagel. Die Patientin hatte dann Glück, daß sie das überlebt hat. Das Tuch ist ein Übel, aber das kleinere, als der viel wahrscheinlichere Tod. Bei schweren unstillbaren Blutungen wird manchmal der ganze Bauchraum mit Tüchern ausgestopft, zum Beispiel bei der Leberruptur beim HELLP Syndrom, dem Schwangerschafts-Super-GAU. Ein Messerstich ist NICHTS gegen die Leberruptur beim HELLP. Der Bauch bleibt dann offen und mit Tüchern ausgestopft für ein paar Tage oder sogar Wochen. Diese Tücher werden täglich im OP gewechselt. Dass man, wenn man 50 x 25 Bauchtücher im OP wechselt, jedes Mal unter Beteiligung eines anderen chirurgischen Teams, auch mal eines vergessen kann, ist peinlich aber erklärlich. Das HELLP ist zum Glück selten, die Leberruptur noch seltener. Dabei noch ein Tuch zu vergessen kommt alle 20 Jahre auf der Welt vor. Mit genereller Sorglosigkeit des Personals bei der OP hat das aber nichts zu tun. Die zweite Möglichkeit: Es wurde irgend etwas im Bauchraum entdeckt und mitoperiert, wozu ein Gynäkologe den Bauchchirurgen hinzuzieht. Wahrscheinlich haben beide vom Anderen gedacht: "Der wird meine Tücher schon rausziehen". Auch peinlich aber extrem selten.
Dritte Möglichkeit: Die OP fand irgendwo unter Katastrophen- oder Kriegsbedingungen in irgendeiner primitiven Umgebung statt. Irgendwo, wo alle halbe Stunde für 10 Minuten das Licht ausgeht und der Chirurg und das Personal bei jedem Zischen in einen Splitter-Graben springt. Dann sollte man froh sein, daß man ein Tuch und keine Ratte in der Patientin gefunden hat. Irgend etwas wird uns jedenfalls in der Patientengeschichte verschwiegen.

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joderbaer 17.02.2014, 01:55
58. at 0xd00faffe

Es gab schon Abstürze wegen vergessener Werkzeuge im Flugzeug, oder wegen falscher Schrauben oder wegen falschen Drehmoments beim Schrauben anziehen usw. Bin aber grade zu müde, das rauszusuchen...

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kroschwald 17.02.2014, 11:31
59. Gonadenschutz

bei Abdomenübersicht? Die Strahlenbelastung ist gering, und ein Gonadenschutz könnte dazu führen, dass das Bild diagnostisch nicht verwertbar ist. Und beim MRT - und darum handelt es sich bei dem Tomogramm - braucht man keinen Gonadenschutz.
Und noch eins für die postmortalen Klugscheisser: Nur wer nichts macht, macht keine Fehler. Sollte nicht passieren, passiert aber.

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