Forum: Gesundheit
Ein rätselhafter Patient: Weiß-braunes Haarmysterium
Elsevier

Erst sind es nur wenige rötliche Strähnen, doch im Laufe der Zeit wird aus dem schlohweißen Haar der 91-jährigen Dame hellbraunes. Als Ärzte die Patientin untersuchen, machen sie eine unerfreuliche Entdeckung.

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johosl 12.10.2013, 13:03
1. Laienhaft gefragt

Könnte man nicht mit einem ähnlichen Effekt graue Haare verschwinden lassen? Wenn zB junge Menschen sehr früh ergrauen, dann müsste das doch möglich sein, oder?

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td007 12.10.2013, 13:17
2. 3,5 cm?1

Wie kann ein Tumor in der Kopfhaut 3,5 cm einwachsen? Dann dann müsste er ja angesichts der ca. 0,5 cm dünnen Kopfhaut durch den Schädel ins Gehirn gewachsen sein.

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algoviano 12.10.2013, 13:36
3. Pisa-Zentimeter

Nehme an, dass es nicht 3,5 Zentimeter, sondern Millimeter sind. Immer mehr Deutsche haben zunehmend nicht nur Probleme mit dem Lesen, sondern auch mit dem Rechnen und mit Masseinheiten, siehe aktuelle Pisastudie.

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physiker007 12.10.2013, 14:14
4.

Da sieht mans wieder: Das Äußere trügt!

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stasilaus 12.10.2013, 14:21
5. Die Frau ist 91

Mit dem Tumor und unterschiedlicher Haarfarbe hatte sie eine Lebenserwartung von 2 Jahren. Da das eigene Immunsystem bereits sehr aktiv war.

Nun -mit der Schwächung des gesamten Organismus durch die Operationen- hat sie einen Lebenserwartung von 18 Monaten. Wahrscheinlich hat sie eine gute Versicherung.

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rydd 12.10.2013, 14:28
6. 3.5 mm

Aus dem Originalartikel:

"Histological investigation of the excised nodule showed a melanoma with a tumour thickness of 3.5 mm."

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Dumme Fragen 12.10.2013, 15:07
7. @ Kommentar 1:

Ja, sicherlich! Wenn man den Botenstoff kennt, und zu einem vernünftigen Preis herstellen kann, und auch an Ort und Stelle, also den Wirkort bekommt...

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neuer23 12.10.2013, 17:37
8.

Zitat von johosl
Könnte man nicht mit einem ähnlichen Effekt graue Haare verschwinden lassen? Wenn zB junge Menschen sehr früh ergrauen, dann müsste das doch möglich sein, oder?
Könnte man, ja. Das Problem dabei ist nur, das die Signalwege, die man dazu aktiveren muss, um in gesunden Melanozyten Pigmentierung hervorzurufen auch in Krebszellen aktiviert sind. Und auch, wenn an diesem Bereich stark geforscht wird (hauptsächlich um die Fehlregulation bei Melanomen zu verstehen), wird vermutlich niemand das Risiko eingehen.
Interessant ist noch eine andere Tatsache: Die Melanozyten der in der Haarwurzel für eine Pigmentierung des Haares sorgen, erneuern sich aus Melanozytenstammzellen. Wenn diese sich nicht mehr erneuern, setzt die Pigmentierung aus und man bekommt graue Haare. Offensichtlich sind durch das Melanom entweder wieder Melanozyten aktiviert worden oder neu eingewandert, die vorher dort nicht aktiv waren. Ich würde in dem Zusammenhang auf vom Melanom sekretierte Signalstoffe tippen.

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Tahlos 12.10.2013, 18:44
9. Eine 91-jährige

hat durch Hautkrebs eine ungünstige Zukunftsprognose. Das wäre wirklich komisch, wenn die Krankheit nicht wäre, denn welche/r 91-jährige hat schon eine rosige Zukunftsaussicht.. - 91 muss man auch erstmal erreichen.

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