Forum: Gesundheit
Eingeschleppte Hyalomma-Zecke: Riesenzecke überträgt erstmals Fleckfieber in Deutschl
Oskanov/ iStockphoto/ Getty Images

Sie ist deutlich größer als heimische Zecken, man erkennt sie an den gestreiften Beinen: Die Tropenzecke Hyalomma kommt inzwischen auch in Deutschland vor - und hat offenbar erstmals einen Menschen mit Fleckfieber infiziert.

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permissiveactionlink 14.08.2019, 17:44
1. Entschuldigung vorab,

wenn ich hier mal zynisch-sarkastisch-hämisch feststellen muss, dass in naher Zukunft auch die semiprofessionellen Leugner des anthropogen verursachten Klimawandels, namentlich von EIKE e.V. von heimtückischen neuen Blutsaugern mit verheerenden Krankheiten (typhus fever bzw. Fleckfieber, verursacht in erster Linie durch Rickettsia provazekii, potentiell tödlich und als Biowaffe eingestuft) infiziert werden. Wer nicht hören will, muss eben fühlen ! Und da kommt noch mehr : Zecken-Wechselfieber (spezielle Borellien), Dengue-, Chikungunia-, West-Nil-, Krim-Kongo-Virus, einzellige Plasmodien und tödliche Amöben im Schwimming Pool, Vibrio vulnificans und toxische Cyanobakterien in der Ostsee, Leishmanniose durch Sandmücken... Es ist anzunehmen, dass wir in Deutschland durch den Klimawandel auch mit neuen Gifttieren und -pflanzen konfrontiert werden. Da freuen sich die Spinnen-Phobiker jetzt schon auf die schwarzen Witwen im Garten...Allergiker dürften einen Horror vor dem Beifußblättrigen-Taubenkraut (Ambrosia artemisifolia) haben, und der durch den Klimawandel verlängerten Pollenallergie-Saison. Aber auch ohne Neozoen und -phyten besteht Gefahr : Der Wald ist z.Z. voller "gemeiner" Holzböcke (Ixodes ricinus), und die übertragen u.a. Borreliose, die schnell chronisch werden und erhebliche gesundheitliche Probleme verursachen kann. Und FSME, ein Virus das auch tödlich sein kann. Sage keiner, man hätte nicht früh genug gewarnt !

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Claas Störtebeker 14.08.2019, 17:55
2. Viele unbewiesene Behauptungen

@permissiveactionlink
es heißt "typhoid fever" -- soviel Korrektheit muß sein.
Und ich muß gar nicht zynisch sein, um zu erkennen, daß wir gar nicht wissen, ob sich die Zecke am Wirt, oder der Wirt an der Zecke "infiziert" hat. Und wir wissen nicht einmal, ob eine DNA Analyse des Krankheitserregers stattgefunden hat. Und ob es sich tatsächlich um "typhoid fever" handelt. Und, daß das Thema von Mitgliedern der Klima Kirche sehr hoch gehängt wird, ohne daß diese überhaupt das Fachwissen haben, um auch diesen Vorfall richtig einordnen können. Dem Artikel fehlen wichtige Informationen... aber wahrscheinlich konnten die Beteiligten "Wissenschaftler" diese auch nicht liefern...

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permissiveactionlink 14.08.2019, 18:22
3. #2, Claas Störtebeker

Schon wieder einer, der mir meinen Job erklärt. Ohne jegliche Ahnung von der Materie. Im internationalen Sprachraum gilt die Bezeichnung "Typhus" oder "Typhus fever" für das von Rickettsien verursachte "Fleckfieber", bei und bisweilen auch als Flecktyphus bezeichnet. Die bei uns als Typhus bekannte Erkrankung wird hingegen von Salmonella typhi verursacht, und im englischen Sprachraum als "typhoid fever" bezeichnet. Mary Mallon, eine Typhus-Dauerausscheiderin in New York, wurde also zu Recht als "Typhoid-Mary" bezeichnet, und nicht als "Typhus-Mary".

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headmiller 14.08.2019, 18:24
4. Danke!

Zitat von Claas Störtebeker
@permissiveactionlink es heißt "typhoid fever" -- soviel Korrektheit muß sein. Und ich muß gar nicht zynisch sein, um zu erkennen, daß wir gar nicht wissen, ob sich die Zecke am Wirt, oder der Wirt an der Zecke "infiziert" hat. Und wir wissen nicht einmal, ob eine DNA Analyse des Krankheitserregers stattgefunden hat. Und ob es sich tatsächlich um "typhoid fever" handelt. Und, daß das Thema von Mitgliedern der Klima Kirche sehr hoch gehängt wird, ohne daß diese überhaupt das Fachwissen haben, um auch diesen Vorfall richtig einordnen können. Dem Artikel fehlen wichtige Informationen... aber wahrscheinlich konnten die Beteiligten "Wissenschaftler" diese auch nicht liefern...
Für Ihren Beitrag!
Ich bin kein Wissenschaftler - nur Interessierter.
Wir alle werden in etwa 5 bis 10 Jahren ca. 2456 andere Probleme haben. Klimawandel und anderes betreffend. Diese "Krankheitserreger" dürften dann in ihrer Wertung ziemlich hinten rangieren!

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equigen 14.08.2019, 18:32
5. Der Klimawandel - natürlich... Januar 2019 war KÄLTER als Durchschnitt

Das Eischleppen von Zecken durch globalen Tourismus und vor allem globalen Handel hat doch nix mit dem Klimawandel zu tun.
Wenn man sich die Mühe macht und die Wetterdaten von diesem Winter raussucht, dann sieht man, dass zwar der Februar in Lüdenscheid im Sauerland deutlich zu warm war, der ohnehin kältere Januar aber KÄLTER ALS IM DURCHSCHNITT war! Mit anderen Worten: Die Zecke hätte den Januar erst recht nicht überleben dürfen. Angeblicher Klimawandel hin oder her. Die Behauptung ist falsch, sie kann mit den Wetterdaten von Januar 2019 widerlegt werden... Man muss halt selber denken, und sich nicht jeden Blödsinn auf die Nase binden lassen.

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roadcrew 14.08.2019, 18:38
6. Dass's wäma wiad stimmt ja ga nich, aba de Viecha glaubn's halt!

Zitat von Claas Störtebeker
@permissiveactionlink ...Und, daß das Thema von Mitgliedern der Klima Kirche sehr hoch gehängt wird, ohne daß diese überhaupt das Fachwissen haben, um auch diesen Vorfall richtig einordnen können. Dem Artikel fehlen wichtige Informationen... aber wahrscheinlich konnten die Beteiligten "Wissenschaftler" diese auch nicht liefern...
Ja, ja. Schon klar. Bewiesen ist nichts. Und das einzige, was sich rasend ausbreitet, sind all diese "Wissenschaftler" (Ihre Gänsefüßchen), die auf nichts weiter warten, als hemmungslos von der Klimaangst zu profitieren.
Alle anderen lieben Menschen, besonders die Öl- und Kohle-Händler, sind ja bekanntlich von der Wohlfahrt...

Der Artikel legt dar, dass diese Wissenschaftler das Geziefer schon ziemlich genau beobachten. Von den 2019 gefundenen 50 Exemplaren trug laut Fachkraft fast jedes zweite den Fleckfieber-Erreger in sich. Erstmals konnten nach Einschätzung der Experten in diesem Jahr Hyalomma-Zecken in Deutschland auch überwintern. Wahrscheinlich gibt's sogar Fachartikel dazu. Richtig ist aber wohl, das keine Wissenschaftler abgestellt waren, den Tierchen beim leibhaftigen Überwintern zuzugucken.
Alles nicht wild?!

Insgesamt zeichnet sich ein Bild eines reichhaltigen faunistisch-floralen Nordwärts-Betriebsausflugs von allerlei eher wärmeliebenden Arten, immer nach ähnlichem Muster: Die Burgunder Pforte hoch übern Breisgau ins Rheintal und so weiter, oder aus der pannonischen Tiefebene übers Wiener Becken und längs der Donau nach Bayern usf. Das machen die, weil es bei uns wärmer wird - was natürlich gelogen ist von diesen "Wissenschaftlern", aber die Viechlein glauben dran und halten's aus!

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77kremer 14.08.2019, 18:50
7. Zecken ausrotten

Es ist wesentlich schlimmer geworden, ein einfacher Gang durch den Wald, selbst auf Wegen - und man fängt sich eines dieses Biester ein. Bei all der Forschung -- warum wird nicht endlich ein Gendefekt in Zecken eingeschleust, der sie unschädlich macht, beispielsweise indem nur noch männliche Exemplare entstehen? Das ist technisch möglich. Zecken haben so gut wie keine natürlichen Fressfeinde oder eben nur solche, welche die Population nicht signifikant reduzieren können, sie vermehren sich überall explosionsartig und sind weltweit neben Mücken die größten Krankheitsüberträger auf den Menschen, verursachen - ungewollt natürlich - millionenfaches Leid und Schaden. Es wird Zeit, dass wir uns wehren! Hier wäre doch nun wirklich wirtschaftliches Potenzial für breite Forschung. Und gleich vorweg: Die Kommentare, dass obiges ja eben auch und vor allem auf den Menschen zutreffe, möge man sich bitte sparen. Ökologisch wäre dies wahr, ethisch nur zynisch zu nennen.

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widower+2 14.08.2019, 18:54
8. Kleine Korrektur

Zitat von permissiveactionlink
Mary Mallon, eine Typhus-Dauerausscheiderin in New York, wurde also zu Recht als "Typhoid-Mary" bezeichnet, und nicht als "Typhus-Mary".
"Typhoid-Mary" im englischen Sprachraum (allerdings ohne Bindestrich) und "Typhus-Mary" im deutschen Sprachraum (da ist der Bindestrich korrekt).

Ansonsten volle Zustimmung.

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Stereo_MCs 14.08.2019, 19:03
9.

Zitat von permissiveactionlink
Schon wieder einer, der mir meinen Job erklärt. Ohne jegliche Ahnung von der Materie. Im internationalen Sprachraum gilt die Bezeichnung "Typhus" oder "Typhus fever" für das von Rickettsien verursachte "Fleckfieber", bei und bisweilen auch als Flecktyphus bezeichnet. Die bei uns als Typhus bekannte Erkrankung wird hingegen von Salmonella typhi verursacht, und im englischen Sprachraum als "typhoid fever" bezeichnet. Mary Mallon, eine Typhus-Dauerausscheiderin in New York, wurde also zu Recht als "Typhoid-Mary" bezeichnet, und nicht als "Typhus-Mary".
Machen sie sich nichts draus. Die Klimawandel Leugner sind grundsätzlich Fachmann für alles. Die würden einen F1 Fahrer sogar noch das Autofahren erklären wollen.
Dabei hätte ein kurzer Blich zu Wikipedia gereicht um zu sehen, dass ihre Bezeichnung durchaus zulässig ist:

Im internationalen Gebrauch, wie z. B. im Englischen, wird die hier beschriebene Krankheit als typhus oder gelegentlich als typhus fever bezeichnet.

Und der Einwurf, dass sich die Zecke bei dem bis dahin gesunden Mann angesteckt haben kann, rundet dann das Bild des wahren Fachmanns ab.

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