Forum: Gesundheit
Eingeschleppte Hyalomma-Zecke: Riesenzecke überträgt erstmals Fleckfieber in Deutschl
Oskanov/ iStockphoto/ Getty Images

Sie ist deutlich größer als heimische Zecken, man erkennt sie an den gestreiften Beinen: Die Tropenzecke Hyalomma kommt inzwischen auch in Deutschland vor - und hat offenbar erstmals einen Menschen mit Fleckfieber infiziert.

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Simmentaler 15.08.2019, 19:52
60. @permissiveactionlink

Nach weiterem Suchen hat mir Wikipedia dieselbe Erklärung geliefert, Sie haben also in jedem Fall Recht und der Spiegel auch.
Erinnert mich trotzdem an "der Virus" ;-).
Was den Draht angeht, scheint es Moderatoren-abhängig zu sein.

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permissiveactionlink 15.08.2019, 20:03
61. #60, Simmentaler

Man lernt immer wieder was Neues dazu, nicht wahr, wenn das Studium schon geraume Zeit zurückliegt ? Sogar Definitionen variieren mit der Zeit. Unter Bazillen versteht man aktuell entweder Bakterien der Gattung Bacillus i.e.S., oder stäbchenförmige Bakterien jedweder Art, oder umgangssprachlich Bakterien generell ("Bazillenschleuder"). Daneben gibt es noch die gerade hierzulande politisch motivierte und höchst bemerkenswerte bakteriologische Einteilung in linke (und seltener) rechte Bazillen. ;-)

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Simmentaler 15.08.2019, 20:25
62. permissiveactionlink

Ja, die Mikrobiologen sind da eine zuverlässige Quelle - selbst wenn sich eigentlich nichts ändert, ändert sich doch immer wieder etwas. Ich bin mir recht sicher, das in den 80ern (tatsächlich schon eine Weile her) anders gelernt zu haben. Umgangssprachlich war damals Bazillen gleich Bakterien bzw. Krankheitserreger allgemein, sofern man sie nicht sehen konnte. Und natürlich die von Ihnen angeführten Erreger. In dem Fall dann häufig öffentlichen Ärgernisses ;-).
Übrigens, den Verdacht, dass Sie etwas anderes als klassisch "Medizin" studiert haben, hatte ich wegen Ihrer Kenntnisse über die Vektoren. Die Humanmediziner haben von Parasiten von Haus aus meist keinerlei Ahnung. Auch von Zoonosen oft erschreckend wenig.

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permissiveactionlink 15.08.2019, 20:58
63. #63, Simmentaler

Parasitologie-Kurs und Parasitoide-Kurs in der Entomologie (biol. Schädlingsbekämpfung), alles war dabei. Wenn ich irgendwie Langeweile hatte, war ich noch bei den Geologen als Gasthörer (Paläontologie). In Deutschland haben Mikro"biologen" übrigens gewisse Probleme, ihren Job auszuüben, wenn sie sich für medizische Aspekte ihres Fachgebietes interessieren. Um Krankheitserreger züchten zu dürfen, muss man Arzt sein. Selbst wenn die seinerzeit "nur" ein Semester Mikrobiologie (zwei Wochenstunden) samt vierwöchigem Praktikum absolvieren mussten. Vom BGH höchstrichterlich abgesegnet. Selbst Forschungen mit Bakteriophagen zum medizinischen Einsatz sind Medizinern vorbehalten, zumindest bei der Laborleitung. Aber Labormediziner verdienen ja auch noch mehr als Radiologen...

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Thomas Schröter 15.08.2019, 23:58
64. Rhipicephalus sanguineus- mehrere 100.000 Zecken in der Wohnung

Zitat von permissiveactionlink
..Fächerkombi : med. Mikrobiologie, Immunologie, Strahlenbiologie. .....Guter Draht zum Spiegel ? Schön wär's ja. Die nehmen micheher selten ernst. Ich hatte da einiges sehr Interessantes zu unserem "Biowaffenexperten" Schröter geschrieben. War aber wohl nicht akzeptabel...
Sie sind wahrscheinlich zu unspezifisch.
Zu nennen wäre noch Rhipicephalus sanguineu, die Braune Hundezecke als Überträger von Babesiose, Rickettsia conorii - Mittelmeerfleckfieber und Bartonellen.

Diese zeigt sich Ixodus ricinus dahingehend überlegen, daß sie sich unbemerkt in Wohnungen von Hundebesitzern nach ihrer Blutmahlzeit in Ritzen und Spalten einistet und bis zu 4.000 Eier legt. Innerhalb weniger Monate hat man dann schnell mehrere 100.000 Zecken in der Wohnung. Bei hinreichend großer Populationsgröße ist sie nicht nicht wählerisch und befällt auch den Menschen.
https://www.scinexx.de/news/medizin/braune-hundezecke-breitet-sich-aus/
Meldung an hundezecken@uni-hohenheim.de

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dw_63 16.08.2019, 08:04
65. Aha

Zitat von Thomas Schröter
https://www.welt.de/politik/ausland/article143846029/US-Armee-unterlaeuft-Fehler-mit-Anthrax-in-Deutschland.html "Die US-Armee hat einem Zeitungsbericht zufolge offenbar mehrfach aktive Sporen des Biokampfstoffs Anthrax bei Nato-Übungen in Deutschland eingesetzt. Dies gehe aus einem Mail-Wechsel zwischen der deutschen Botschaft in Washington und US-Militärs vom 24. Juni 2015 hervor, berichtete die „Bild“-Zeitung. Demnach seien in den Jahren 2007, 2009 und 2010 Sporen des tödlichen Milzbrand-Erregers an das Labor der US-Armee im rheinland-pfälzischen Landstuhl geliefert worden. Im Rahmen „mehrerer Nato-Übungen“ seien diese Proben „zur Identifizierung“ chemischer, biologischer und nuklearer Kampfstoffe eingesetzt worden, schreibt das Blatt. Demnach kam es nach US-Angaben bei der Inaktivierung der Keime durch das US-Labor Dugway Proving Ground vorab zu „Unregelmäßigkeiten“, sodass „möglicherweise einige Sporen noch aktiv“ sein könnten."
Die ausgesetzten Sporen dienten zum Test für die Erkennung auf dem Schlachtfeld, diese Sporen waren vorher inaktiv gesetzt worden, damit nicht gefährlich, und bei der Deaktivierung ist ein Fehler unterlaufen.

Nett, ihre Darstellung hatte den fakt nicht aufgeführt, sondern den Eindruck erweckt, in Deutschland hat die US Armee bewusst (scharfe) B-Waffen eingesetzt. Mit ihrer folgenden konzentrischen Ausbreitung, haben Sie bewusst oder unbewusst den Eindruck untermauert.

War es bewusst, dann war es manipulativ.

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dw_63 16.08.2019, 08:10
66. Biowaffen

Zitat von Thomas Schröter
Wozu setzt man dann Biowaffen ein?
Vielleicht um die Gerätschaften unter realen Bedingungen zu testen, um einen Biowaffenangriff des Gegners zu erkennen?

Was braucht man dazu?

Proben, die vorher deaktiviert worden sind, Fehler hin oder her, da war keine Absicht wirksame Biowaffen auszusetzen, so wie Sie es hier vermeidlich vermitteln wollen.

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lupenreinerdemokrat 16.08.2019, 11:24
67.

@permissiveactionlink

Sorry, wenn ich Ihren Unsinn als solchen bezeichne.
Der "Klimawandel" wird mit Sicherheit nicht dafür zuständig sein, wenn tropische Spinnentiere oder Insekten nach Europa kommen, um hier ihr "Unwesen" zu treiben.
Es sei denn, durch den "Klimawandel" entstünden riesige Dauertornados, die afrikanische Botanik nebst darauf lebenden Tierchen nach Europa transferieren würden ;-)

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ardbeg17 16.08.2019, 12:33
68. @lupenreinerdemokrat #68

Darf man nach Ihrer Expertise fragen, dass Sie das so klar beurteilen können?

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Thomas Schröter 16.08.2019, 12:55
69. So so - die USA machen sowas nicht?

Zitat von dw_63
Vielleicht um die Gerätschaften unter realen Bedingungen zu testen, um einen Biowaffenangriff des Gegners zu erkennen? Was braucht man dazu? Proben, die vorher deaktiviert worden sind, Fehler hin oder her, da war keine Absicht wirksame Biowaffen auszusetzen, so wie Sie es hier vermeidlich vermitteln wollen.
Genau - die USA haben nur die besten Absichten und setzen aktive Biowaffen nur versehentlich in Deutschland ein obwohl sie einen Biowaffensperrvertrag unterschrieben haben aber aus irgendwelchen Gründen nicht umsetzen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Biowaffenkonvention
Woher wissen Sie wer in dem Programm was wollte? Über die verfolgten Absichten und deren Umfang steht nichts konkretes ausser Allgemeinplätzen drin.

Konkret ist nur das aktive Milzbrandereger irgendwie in Deuutschland im Rahmen von Nato-Übungen durch US-Truppen 2007-2010 eingesetzt wurden und diese immer noch aktiv seien was wohl nur im Rahmen der unkontrollierten Freisetzung möglich ist.

Was ethische Fragen im Zusammenhang mit US-Militärexperimenten angeht gibt es einschlägige Literatur auch zu finden über Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/Unethical_human_experimentation_in_the_United_Stat es
https://en.wikipedia.org/wiki/Category:Human_rights_abuses_in_the_United_States
https://en.wikipedia.org/wiki/Project_ARTICHOKE
https://www.heise.de/tp/features/US-Abgeordnete-wollen-wissen-ob-Lyme-Borreliose-durch-Biowaffenexperimente-entstanden-ist-4475868.html
Syphilis-Menschenversuche in Guatemala – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Syphilis-Menschenversuche_in_Guatemala
https://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article13702846/Die-grausamen-Menschenversuche-der-US-Amerikaner.html
https://www.sueddeutsche.de/politik/menschenversuche-vor-60-jahren-us-aerzte-infizierten-hunderte-mit-syphilis-1.1136884

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