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Eltern als Leitwölfe: Was tun, wenn das Rudel tollt?
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Eltern, seid endlich wieder Leitwölfe! Das fordert der prominente Familientherapeut Jesper Joul. Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Kinder in den Griff kriegen? Schicken Sie dem Coach Ihre Fragen.

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nettes Gespräch 01.02.2016, 15:37
1. Fehler im Artikel: kein Psychologe

laut Wikipedia ist kein Psychologe, sondern Lehrer.

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dies_irae 01.02.2016, 15:44
2. das

erlebe ich in meiner Arbeit als Erzieher oft. Da hilft nur eine Sache: konsequent sein. Das ist der Schlüssel zu vielen Problemen. Habe auch zwei Kinder zu hause. konsequent zu sein ist oft anstrengend. Aber das zahlt sich aus.

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olicrom 01.02.2016, 16:08
3. Das Ergebnis dieser Erziehung erleben wird doch längst!

Konfliktscheue, extrem entscheidungsschwache Rudel an Harmoniehäschen terrorisieren im Wechsel mit orientierungslosen und unberechenbaren Angstdespoten deutsche Büros und Parlamente. Auch das ein Grund, warum es schwierig wird in Zeiten, in denen es schon sehr bald mehr ums Handeln denn ums Ausdebattieren gehen wird.

Aber natürlich hat der Mann auch heute noch Recht. Wer die letzte 37Grad Sendung gesehen hat, dem musste Angst und Bange werden. Im Porträt zwei Elternpaare, die in der Diskussion über das richtige Atmen (sprich Kindererziehung "auf Augenhöhe") zu ersticken drohten, anstatt einfach Luft zu holen, sprich den Kindern Ansagen zu machen, wie die Dinge funktionieren. Bei derart dysfunktionale Eltern möchte man an das Ergebnis im Erwachsenenalter gar nicht denken.

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helgman 01.02.2016, 16:11
4. Absolute Beginner

Liebe Spiegel Redakteure,
ich denke so manches mal, dass Eure Worspiel-Headlines eher missglückt sind. Hier aber die Beginner ("Füchse") herzunehmen ohne das Zitat kenntlich zu machen... das ist schon arg billig.
(strenger Blick ;))

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jjcamera 01.02.2016, 16:20
5. Kita

Wie sollen Eltern "Leitwölfe" werden, wenn der Staat die Kinder in die Kita schickt, um sie dem schädlichen Einfluss ihrer Eltern zu entziehen?

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andreasclevert 01.02.2016, 16:30
6. Ich kann

für meine Kinder da sein und trotzdem Leitwolf sein. Und ich bin im Übrigen dennoch manchmal überfordert und gestresst. Wahrscheinlich kommt jetzt nach #regrettingfatherhood #notregrettingbeingthewolf...

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rockyrod 01.02.2016, 16:33
7.

alleinerziehenden Mamis. Besonders bei den vielen alleinerziehenden "Helikopter"-Mamis. Ich bin ein alleinerziehender Papa, komisch, dass das bei mir reibungslos und ohne dass ich dazu 100 Freundinnen um ihren Rat fragen muss funktioniert...

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geando 01.02.2016, 16:39
8. Ja und Nein

Nach meiner Erfahrung mit Kindern ist Konsequenz natürlich das "A und O". Aber folgende Aussagen: "Ich will nicht mit dir spielen, ich will nicht mit dir lesen. Ich will meine Ruhe haben. Geh in dein Zimmer"... sind sehr schroffe und plumpe Zurückweisungen. So etwas nimmt jeder Mensch persönlich, auch (und vor allem) kleine Kinder. Da Kinder aber auch in einem besonderen Abhängigkeitsverhältnis zu ihren Eltern stehen, kommt eine so formulierte Abfuhr für sie doppelt strafend. Daher sind klare und Konsequente Regeln wichtig. Wenn die Mutter aus dem Beispiel abends ihre Ruhe haben will, wird halt der Zeitpunkt fürs Schlafengehen klar kommuniziert und Eingehalten. Die Mutter muss dann nicht sagen:"Ich will nicht mit dir spielen, ich will nicht mit dir lesen. Ich will meine Ruhe haben. Geh in dein Zimmer"- sondern einfach: "Es ist schon lange Schlafenszeit und Du gehörst ins Bett und genau da stecke ich Dich jetzt wieder hin." Die Message ist dann nicht: "Verpiss Dich, ich hab jetzt keinen Bock auf Dich", sondern: "Wir haben eine Regel, an die Du dich jetzt halten musst."

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hemithea 01.02.2016, 16:39
9. an dies_irae

Va schmerzt das Konsequentsein, ich will nicht, dass mein Kind weint und traurig ist. Aber ich ziehe es durch, weil ich später ein selbstbewusstes und selbstständiges Kind haben möchte, dass in der Gesellschaft klarkommt und die Bedeutung von "Nein" kennt. Hilft ihm ungemein, so in der Zukunft.
Man muss immer im Gleichgewicht sein. Ich möchte, dass mein Kind weiss, dass ich ihn liebe, einfach so, weil er da ist. Die anderen Menschen tun das aber nicht. Andererseits will ich nicht, dass mein Kind das Gefühl hat, er dürfe alles machen. Eine schwere Gratwanderung, va wenn beide Eltern vollzeit arbeiten müssen und man auch oft schlechtes Gewissen hat.

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