Forum: Gesundheit
Epidemie: Ebola-Patient in Dallas ist tot
DPA

Der Ebola-Patient in Dallas hat die Infektion mit dem Ebolavirus nicht überlebt. Wie das Krankenhaus mitteilte, starb der 40-jährige Mann aus Liberia am Mittwoch an den Folgen des Ebolafiebers.

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Kurt Kraus 08.10.2014, 17:39
1. Hilflose Medizin

Wenn es nicht einmal in den USA gelingt, einen einzigen Ebola-Patienten zu retten, für den sicher getan wurde was möglich ist nach dem Stand der Wissenschaft, ist es da nicht vernünftiger, die verfügbaren Ressourcen in Quarantäne-Maßnahmen zu stecken?

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eloquentinkompetent 08.10.2014, 17:42
2.

Was ist daran so essentiell, dass dies eine Eilmeldung wert ist? Nein nur weiter Panik machen Klicks erhöhen. Diese Art von Journalismus ist sehr fragwürdig. Wo ist der Auftrag der Aufklärung!

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mase96 08.10.2014, 17:45
3.

Erst die zwei Patienten in Deutschland, dann die Spanierin die wahrscheinlich mit dem Virus noch in den Urlaub geflogen ist und nun das erste Todesopfer... ich glaube, dass das erst der Anfang ist...

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sebastian.teichert 08.10.2014, 17:47
4.

Hauptsache die Scheiße mal noch schön über die halbe Welt verteilt -.-

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firefly 08.10.2014, 17:52
5.

Das ist keine schöne Nachricht. Es scheint, als ob Brincidofovir in diesem Stadium auch nicht mehr viel ausrichten kann.
Wer sich dafür interessiert wie "professionell" vor Ort gearbeitet wird, sollte sich unbedingt dieses Video ansehen und dabei bei 0:0:23 genau hinschauen was der Mann in seinem Arm trägt. Kein Wunder das sich bereits so viele Helfer infiziert haben:

http://edition.cnn.com/video/data/2.0/video/world/2014/10/08/pkg-elbagir-us-ebola-labs-in-liberia.cnn.html

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nikolaus05 08.10.2014, 17:56
6. Der Ebola-Skandal wurde lange von der Jubel-Presse verharmlost.

Die Jubelpresse (Auch Spiegel zählt dazu)
schrieb noch kürzlich zum Fall Kent Brantly:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ebola-us-arzt-kent-brantly-nach-zmapp-behandlung-genesen-a-987305.html

Beide US-Patienten haben Ebola überstanden
So als sei das ein Verdienst der Medizin gewesen.
Aller Wahrscheinlichkeit nach waren die Überlebenden nicht angesteckt. In den Medien wird nicht über unzuverlässige Bluttests geschrieben.

So kann es vorkommen, dass Patienten als Positiv gewertet werden, die gar nicht angesteckt worden sind.

Hinterher wenn sie "genesen" deklariert und das wird von der Jubelpresse als ein "Erfolg" der modernen Medizin gewertet. Mich würde gerne interessieren, warum nicht die gleiche Therapie, wie im Falle vom Kent Brantly, bei dem verstorbenen Patienten angewandt worden ist?

Immer noch haben die unfähigen Mediziner keine Medikamente, keine Impfung, keine zuverlässigen Bluttests und keine Therapie gegen diese Krankheit.
Und nicht einmal die Spiegel-Zensur kann an dieser Tatsache etwas ändern.

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Ponce 08.10.2014, 17:59
7. Kommentar #3

Zur Beruhigung aller in Deutschland zurück gebliebenen: Die Frau ist NICHT in Urlaub geflogen, sondern hat die Zeit in ihrem Stadtviertel verbracht.

Schöne Grüße aus Madrid!

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insaneplanet 08.10.2014, 18:14
8.

Als medizinischer Laie weiß ich jetzt lediglich, dass Ebola über Körperflüssigkeiten übertragen wird durch engen Kontakt. Atemluft sei auszuschließen, sagt Dr google. Dafür spricht auch, dass es noch keine Millionen Toten in Afrika gibt. Das muss man dann auch so hinnehmen. Wegen der extrem hohen Todesrate von, ich glaube, 50-80 Prozent der Betroffenen, verstehe ich nach wie vor nicht, warum es keine strengeren Quarantäne-Bestimmungen gibt. Wenn ich in diese Gebiete reisen möchte, weil ich Verwandte besuchen möchte oder warum auch immer, sollte man auch bei der Rückkehr eine Quarantäne über sich ergehen lassen, die der Inkubationszeit mindestens entsprechen sollte. Gerade eben auf der Tagesschau gesehen, wie überfordert die Betroffenen Länder wirklich sind. Leichen werden liegen gelassen, weil die Bestatter nicht bezahlt werden und Behausungen von Erkrankten nicht mehr desinfiziert werden. Die Hilfe von den entwickelten Ländern ist so unzureichend, da könnte man fast vermuten, die Betroffenheit der Politiker ist ein mediales Schauspiel. Und vergessen wird dabei auch, dass sich Krankheitserreger sehr schnell weiterentwickeln, je mehr Infizierte, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann hochansteckend ist. Muss nicht, das Risiko sollte aber minimiert werden. Ebola und IS, die Themen werden wir für lange Zeit nicht mehr los werden, Zeitgeist im frühen 21. Jahrhundert,parallel zu all dem anderen Mist, der auf unserer Welt so abläuft.

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dieteroffergeld 08.10.2014, 18:23
9. Eine

"Das spanische Gesundheitswesen ist eines der besten der Welt", sagte der Regierungschef im Parlament.
Da gibt es gewiss einige Stimmen, die eher Gegensätzliches ausdrücken.
Oder Senor hat vergessen anzumerken:"Wenn dem Patienten im Krankheitsfall ausreichend Geldmittel zur Verfügung stehen." Dann nämlich erhält erstgenannter Satz etwas mehr an (Wahrheits)-Gehalt.

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