Forum: Gesundheit
Epidemie in Westafrika: Krankenschwester in Madrider Klinik mit Ebola infiziert
REUTERS

Ebola hat nun definitiv den europäischen Kontinent erreicht: Eine Krankenpflegerin in der spanischen Hauptstadt Madrid hat sich bei einem infizierten Patienten angesteckt.

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der M 07.10.2014, 06:12
30. Krankenschwester

Wenn sich nun schon Gesundheitsprofis wie Krankenschwestern problemlos anstecken und offensichtlich nicht auf Ebola getestet werden müssen, dann stimmt mich das nachdenklich. Oder ist das Virus etwa mutiert und hat sich neue Übertragungswege gesucht? Irgendwie beginnt es so, wie 'Infektionsromane' es auch beschreiben. Ich erwarte, dass es weitergeht und das wir auch in dem ach so sicheren Europa eine deftige Zahl von Ausbrüchen abbekommen werden.

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funnyone2007 07.10.2014, 06:19
31. Was ich nicht verstehe..

Überall wird geschrieben, dass der Erreger durch direkten Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten wie Schweiß, Speichel, Stuhl oder Urin von erkrankten Menschen oder Verstorbenen übertragen wird.

Ich gehe mal davon aus, dass diese Krankenschwester und das Personal wußten , welche Krankheit der Geistliche hatte,
wie kann es dann bei solch einem gefährlichen Virus in einem Krankenhaus mit solch Standards, das sicherlich auf solche Krankheiten ausgebildet ist, trotzdem zu einer Ansteckung gekommen sein???

Mir macht das Angst im Bezug auf weitere Ansteckungen und bin langsam dafür dass man ein Ausreisestop veranlasst in betroffenen Ländern.

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t dog 07.10.2014, 07:23
32. Eindämmung

In diesem Fall ist es nicht Mal gelungen das Virus in einer hochsicherheitsquaratäne Station zu isolieren. Reine Wunschvorstellung die Seuche in Europa eindämmen zu können. Ein Spiegelinterview mit einem Tropenmediziner zum Thema Kontrollierbarkeit von Ebola wäre mal intetessant. Wieviele Betten in geeigneten Isolierstationen des höchsten Standards haben wir in der BRD? 50? Was kann irgendeinen Menschen zu der Annahme verleiten, das uns Ebola nicht eiskalt erwischen wird?

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lupenreinerdemokrat 07.10.2014, 07:24
33. Die bisherigen Verharmlosungsversuche

der Politik und Medien dürfte nun so langsam von der Realität überholt werden.

Bei der Krankenschwester in Madrid ist auch nicht unbedingt von grober Fahrlässigkeit oder einem "Unfall" auszugehen, dass sie sich angesteckt hat. So kann also davon ausgegangen werden, dass Ebola doch deutlich gefährlicher ist, als bisher verlautbart.

Vor allem die lange Inkubationszeit von nahezu 2 Wochen lässt die bisherige Verharmlosung, das Ebola könne bestenfalls über den Weg per Flug nach Europa gelangen, nichtig werden. Auch Flüchtlinge sind selten länger als 2 Wochen unterwegs, bis sie mit ihren Booten vor Malta oder den Kanaren auftauchen.

Es darf gespannt abgewartet werden, bis die ersten Fälle in den einschlägigen Flüchtlingslagern auf den Kanaren, Spanien, Italien und dann kurz darauf auch in Frankreich und Deutschland auftauchen.
Das wird man aber so lange wie möglich versuchen zu verheimlichen, denn ein Ebolaausbruch in Europa würde die Wirtschaft in eine tiefe Krise stürzen.
Da heisst es so lange wie möglich den Kopf in den Sand, Augen zu und hoffen für unsere Entscheidungsträger...

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Thorsten_Barcelona 07.10.2014, 07:53
34. Falsche Sparmassnahmen ....

In den spanischen Zeitungen kann man lesen, dass die Mitarbeiter sich über die nicht ausreichenden Anzüge beschwert hätten. Die Handschuhe wurden "hermetisch" mit Klebeband am Anzug befestigt. Wirklich beängstigend ist, dass die Frau 6 Tage Fieber hatte bevor man sie auf Ebola getestet hat und nur weil sie darauf bestand. Man kann einzelne Ebolakranke nach Europa bringen bei minimalen Risiko für die Allgemeinheit, aber das sollte man nicht in einem Land machen mit unfähiger Gesundheitsministerin und einem kaputt gesparten Gesundheitssystem.

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Vollkornsprudel 07.10.2014, 07:55
35. Oha!

Man sieht immer das Personal in den Ganzkörperanzügen. Die sollten ja eigentlich der beste Schutz sein. Was ist da schief gelaufen ? Fehler beim Ausziehen? Langsam wird es auch bei uns in Europa spannend.

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wulf.d 07.10.2014, 08:37
36. Wahnsinn.....

wenn die Meldungen stimmen und die Ebolaausbreitung so weiter geht, dann glaube ich langsam einiger Mikrobiologen, die den absoluten worse case so beschreiben: ....werden die Grenzen zu den Ländern mit Ebola Ausbruch nicht geschlossen, der Flug und Schiffverkehr eingestellt, Kein Impfstoff gefunden und weitere Mutationen des Ebola Viruses zu einer noch höheren Ansteckungsgefahr ( Tröpcheninfektion wie zb bei einer Grippe ), wird es in den nächsten 12 Monaten zum unkontrolierten Ausbruch in Asien kommen und in den nächsten 3-7 Jahren 4 Mrd dem Ebolavirus zum Opfer fallen.

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barbarine 07.10.2014, 08:40
37. Panik hilft nicht weiter ...

... viel wichtiger ist es jetzt herauszufinden, welcher Fehler passiert ist, so dass sich die bedauernswerte spanische Krankenschwester bei ihrem Patienten anstecken konnte. Es hilft niemandem, jetzt in Panik zu verfallen, denn Panik hilft nur vor dem Problem wegzulaufen, nicht aber es zu lösen. Selbst wenn die beiden an Ebola erkrankten Missionare nicht nach Europa geholt worden wären und selbst wenn sämtliche Grenzen vermeintlich geschlossen und alle Flüge gestrichen worden wären, könnten wir uns hier nicht in absoluter Sicherheit wiegen. Umso wichtiger ist es deshalb, jetzt herauszufinden, wie die Krankenschwester sich anstecken konnte. Welcher Fehler ist passiert, dass sie eben nicht richtig geschützt war?

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schmusel 07.10.2014, 08:40
38.

Zitat von chalchiuhtlicue
Zum Glück kann so etwas bei uns überhaupt nicht passieren, zumindest wenn man den gebetsmühlenartig wiederholten Versicherungen deutscher Behörden Glauben schenken will.
Schlampereien wie diese kann man zum Glück zu 100% ausschliessen, wenn man die richtigen Leute damit betraut.

Aber du musst dir keine Sorgen machen. Einfach im Keller einschliessen und es wird dir nichts geschehen.

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dr.b70 07.10.2014, 08:42
39. Fehlende Erfahrung

Uns fehlt nunmal die Erfahrung im Umgang mit dem aggressiven Virus. Ein bekannter Virologe hat mal gesagt:..... ich arbeite mit Allem nur bei Ebola suche ich das weite. Und wir holen uns die Infizierten auf den Kontinent?!! Unverantwortlich! Infizierten muss vor Ort geholfen werden. Das traurige Ergebnis der Behandlung steht ohnehin fest.
Das Wohlergehen vieler steht über dem Schicksal einzelner. Latexhandschuhe und Schutzanzüge sind ganz offensichtlich kein ausreichender Schutz. Die Behauptung Ebola sei erst nach Symptomen infektiös, ist auch der Hammer !

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