Forum: Gesundheit
Epidemie in Westafrika: Mali meldet ersten Ebola-Fall
REUTERS

Die Ebola-Epidemie hat Mali erreicht: Das Virus wurde bei einem Kleinkind aus Guinea diagnostiziert. In den USA wächst die Angst vor einem neuen Ebola-Fall. Ein kürzlich aus Westafrika zurückgekehrter Arzt zeigt die typischen Symptome.

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Senf-Dazugeberin 24.10.2014, 12:42
60. Wie dumm können Menschen sein?

Zitat von Europa!
Schlauer wäre es, den Leuten in Westafrika klar zu machen, dass der Verzehr von Fledermäusen eine schlechte Idee ist.
Ach, hat den infizierten Krankenschwestern in Spanien und den USA niemand gesagt, dass sie keine infizierten Fledermäuse essen sollen?
Anders kann man sich deren Erkrankungen nun wirklich nicht erklären...
*Ironie off*

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ericcc 24.10.2014, 12:50
61. is ja schön und

gut, wenn diese Menschen helfen wollen. Aber wenn sie von ihrem Einsatz zurück kommen, sollten Sie 3 Wochen in Quarantäne verbringen. Ja toll, 3 Menschen gerettet und 100 angesteckt - super.

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moistvonlipwik 24.10.2014, 12:54
62.

Zitat von klaussuedheide
Es ist eigentlich logisch, die eigene Bevölkerung mit größter Vorsicht vor Einreisenden zu schützen. Nur geht die "Freizügigkeit" der linken Gutmenschen so weit, lieber eine Masseninfektion zu riskieren als irgend etwas zu begrenzen. Es ist ein linker Wahn, nur nicht irgendwie eine staatliche Maßnahme gegen irgendwas vorzunehmen, außer gegen Andersdenkende.
Wissen Sie, dass in den U.S.A.Leute, die Reisesperren, Quarantäne o.ä. fordern als "communist", "marxist" etc. beschimpft werden?
Es geht nämlich auch ums Geld: Reisesperren sind in der globaliasierten Welt unbezahlbar.

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danenffm 24.10.2014, 12:56
63. Verantwortungsloses Handeln

Da die betroffenen (auch Ärzte) offensichtlich verantwortungslos handeln, gehören alle Reisenden die aus den betroffenen Gebieten einreisen, generell für 21 Tage unter Quarantäne. Punkt!

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berndasbrot 24.10.2014, 13:24
64. gut gemeint und gut gemacht sind nicht dasselbe

Ich habe grossen Respekt vor jedem Menschen, der Zeit und Geld opfert und Einsatz zeigt, um anderen zu helfen.
Es gibt aber auch Fälle, wo offensichtlich leider nicht (mehr?) viel zu helfen ist, Aufwand und Nutzen / Risko in einem schlechten Verhältnis stehen.
Das scheint mir hier gegeben.
Es ist auch ein bisschen westliche Hybris, immer Aktionismus zeigen zu müssen, egal ob sinnvoll oder leider sinnlos, und immer meinen zu müssen, man könnte alles kontrollieren, steuern, verbessern, optimieren.

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pilatus0381 24.10.2014, 13:29
65. Genau!

Zitat von Beat Adler
Noch einmal: Die Seuche verbreitet sich NICHT! Wieviele Personen wurden von den 3 betroffenen Krankenschwestern in den USA und in Spanien angesteckt? Niemand. Null. Keiner. Keine. Nicht Einer.....
Genau! und Fukushima ist sicher! Es wird KEINE Störfälle geben! ganz sicher! Vielen Dank

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metastabil 24.10.2014, 13:45
66.

Zitat von berndasbrot
Ich habe grossen Respekt vor jedem Menschen, der Zeit und Geld opfert und Einsatz zeigt, um anderen zu helfen. Es gibt aber auch Fälle, wo offensichtlich leider nicht (mehr?) viel zu helfen ist, Aufwand und Nutzen / Risko in einem schlechten Verhältnis stehen. Das scheint mir hier gegeben. Es ist auch ein bisschen westliche Hybris, immer Aktionismus zeigen zu müssen, egal ob sinnvoll oder leider sinnlos, und immer meinen zu müssen, man könnte alles kontrollieren, steuern, verbessern, optimieren.
Es gibt aber auch Fälle, in denen man nicht auf das Aufwand/Nutzen-Verhältnis achten sollte, insbesonders bei humanitären Notlagen wie der momentanen Epidemie in Guinea, Liberia und Sierra Leone. In solchen Fällen ist die Hybris nicht Aktionismus zu zeigen und trotz schlechtem Kosten/Nutzen-Verhältnis zu helfen, die Hybris wäre es zu sagen "Das lohnt sich für uns nicht" und nicht zu helfen.

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marcmen 24.10.2014, 14:02
67. @ ericcc

was für ein Geschwätz nein eine Lüge ist das was sie schreiben wohl eher umgekehrt , Hunderten geholfen und einer angesteckt.

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JD_Sinclair 24.10.2014, 14:14
68. Quarantäne - Fragen und Probleme

Eine Quarantäne mag wirklich sinnvoll sein, jedoch gibt es da aus meiner Sicht einige "Probleme", die vorher gelöst bzw. spezifiziert werden müssen:
- Wer bezahlt die Quarantäne? Wer bezahlt die Leute in der Zeit? Wer kümmert sich um die Belange der Leute?
- Wo erfolgt die Quarantäne?
- Wie lange dauert die Quarantäne?
- Was wird in der Quarantäne alles geprüft und in welchem Rhythmus?
- Alle in einzelne "Zimmer"? Denn eine tolle Quarantäne für alle zusammen sorgt eher für Probleme und erhöht das Risiko..
- Und noch viele Fragen und Punkte mehr..

Ich war an mehreren Hilfseinsätzen beteiligt - auch bei verschiedenen Hilfsorganisationen. Allerdings nicht als behandelnder Arzt, sondern als Koordinator und Problemlöser. Wenn ich überlege, wie schwer diese Einsätze für die meisten und auch mich waren, dann sehe ich da viele Probleme aufkommen. Nach der ganzen Zeit will man eigentlich nur noch eines machen - zurück zu den Menschen die man liebt und nach kurzem Abstand in den Alltag. Wenn ich jetzt noch 3 Wochen ein separierende Quarantäne müsste, würde ich wohl nicht mehr fahren. Alleine schon, weil ich bisher sehr skeptisch in Bezug auf die Umsetzung der Quarantäne wäre und dann dort wochenlang sitzen und warten würde. Natürlich verstehe ich das Risiko und hätte auch Verständnis dafür. Allerdings wäre es eine ungemeine zusätzliche Belastung.

Und man darf nicht vergessen, viele Freiwillige sind nicht geeignet für diese spezielle Hilfsmaßnahme bezüglich Ebola. Da muss man absolut Fit sein, mit der Wärme klarkommen, die Schutzanzüge schon fast lieben und sehr viel Leid ertragen können. Zusätzlich kommt noch die Gefahr und der Geschmack von Chlor und anderen Chemikalien, die einen Tag und Nacht vom Bett über die Toilette bis zum Essen verfolgen.

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Hamid A. 24.10.2014, 14:30
69. Sogar ein erfahrener Arzt?! Ist doch eher beunruhigend denn beruhigend!

Wie hat sich der erfahrene Arzt eigentlich angesteckt?! Und wer will mir versichern, dass sich ein polizeilich gesuchter Ebola-Infizierter sofort nach Ausbruch seiner Krankheit wie dieser erfahrene Arzt in einem Krankenhaus meldet?! Und dann auch noch schön alle Personen und deren Aufenthaltsorte nennt, mit denen er in Kontakt gekommen ist?!

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