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Ernährung: Bio-Lebensmittel kaum gesünder als normale Produkte
dapd

Weniger Pestizide, weniger Antibiotika - aber nicht gesünder: Forscher haben Hunderte Studien über Bio-Lebensmittel analysiert. Doch auch danach lässt sich die Hoffnung vieler Verbraucher, mit Bioprodukten ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun, wissenschaftlich kaum erhärten.

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Hugh 04.09.2012, 02:54
50.

Zitat von sysop
Weniger Pestizide, weniger Antibiotika - aber nicht gesünder: Forscher haben Hunderte Studien über Bio-Lebensmittel analysiert. Doch auch danach lässt sich die Hoffnung vieler Verbraucher, mit Bioprodukten ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun, wissenschaftlich kaum erhärten.
Soso, kaum gesünder? Als Ergebniss eines staatlichen Instituts im CSU/Mövenpickpartei geführten Bayern?
Da fragt man sich doch glatt, wem nützt die "Untersuchung".

Die Nachtigall trappst doch nicht nur, die trampelt.

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aldamann 04.09.2012, 02:57
51. und ich dachte

bei bio ging es um umweltfreundliche Anbauweise?! Wer hat denn überhaupt behauptet, bio wär gesünder für den Verbraucher

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Radler 04.09.2012, 03:07
52. optional

Herr Werde liegt in Sachen Klimaschutz völlig falsch! Ökoprodukte erzeugen deutlich höhere Emissionen als konventionelle Produkte aufgrund der geringeren Erträge. Wer die gleichen Mengen an Ökoprodukten konsumiert wie er an konventionellen verbrauchen würde, trägt deutlich zum Klimawandel bei. Das zeigen zahlreiche Studien verschiedenster Länder und wissenschaftlichen Einrichtungen.

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Luscinia007 04.09.2012, 03:11
53.

Zitat von sysop
Auch die Suche nach besonders gesunden Bio-Früchten oder Bio-Gemüse blieb erfolglos. "Wir waren ein bisschen erstaunt, dass wir nichts gefunden haben", sagte einer der Autoren, Crystal Smith-Spangler laut einer Mitteilung der Stanford University
Ich bin überrascht, dass Absolventen bzw. Wissenschaftler der hochnenomierten Elite-Universität so wenig Ahnung von Biologie haben!
Man nehme zwei Tomaten der Sorte ExtraRotUndKnackig, die eine pflanze man in ein Bio-Feld, die andere in ein Konventionelles Feld.
Die Bio-Tomate behandle man mit Biomethoden, die andere ExtraRotUndKnackig mit Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln.

Natürlich haben dann beide Tomate der Sorte ExtraRotUndKnackig genausoviele Vitamine, Proteine, und sonstige -ine, wie es die Tomaten der Sorte ExtraRotUndKnackig nun mal haben, die einen vielleicht ein bisschen mehr, weil es auf ihrem Feld weniger geregnet, aber dafür mehr die Sonne geschienen hat.
Mich wundert, dass sich Elite-Uni-Wissenschaftler über dieses Ergebnis wundern!
Mich würde es wundern, wenn es anders wäre.

Und mich wundert noch mehr dass sich diese "Wissenschaftler" erkühnen zu behaupten, diese Bio-Tomaten, die zwar die selbe Menge an Nährstoffen haben wie konventionelle, dafür aber nicht mit Giften wie Dünger und Pflanzenschutzmittel belastet sind, seien "kaum gesünder".
Bio-Lebensmittel sind in der Regel weniger mit Giften und Antibiotika und sonstigen Schadstoffen beslastet als konventionelle Lebensmittel.
Daher sind sie generell gesünder.
Und wenn man jeden Tag einen Bio-Apfel statt eines konventionellen Apfels ist, summiert sich das im Laufe eines Lebens und ist insbesondere für kleine Kinder, die ja empfindlicher sind, um einiges gesünder!

Das war wieder mal ein Bericht aus der Rubrik "Studien, die die Menschheit nicht braucht" über Wissenschaftler, die vom gesunden Menschenverstand verlassen sind.

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Gazork 04.09.2012, 03:20
54. Überflüssiger Artikel

Man muss nicht studiert haben, um das Ergebnis einer solchen Sudie vorherzusehen: Es hat sich empirisch noch nie nachweisen lassen, dass ein Lebensmittel "gesünder" ist als ein anderes - viel zu subjektiv sind die Kriterien und viel zu zahlreich die Einflussfaktoren auf die Probanden (Umwelt, Lebenswandel etc.)! Da hätte man einfach bei den zahlreichen Versuchen nachlesen können, die bei probiotischen Lebensmitteln und Functional Food angestrengt wurden, da hat es auch noch niemand geschafft. Wozu also diese Studie? Schade um die Forschungsgelder...
Gleichzeitig kommt heraus, dass die Belastung mit Pestiziden bei Bio-Lebensmitteln geringer ist... wenn das nicht gesünder klingt...! Die Quintessenz des Artikels ist also: 1) Eine Studie mit sinnloser Arbeitshypothese wurde angestrengt, 2) die Argumente für biologische Landwirtschaft sind richtig und bleiben bestehen.
Dafür hätte man auch keinen Artikel auf SPON schreiben müssen, schon gar nicht mit einem so unobjektiven Titel...

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barth1808 04.09.2012, 03:49
55. Warum soll Bio gesünder sein ?

Also gleich mal vorweg - ich bin Bio-Kunde - aber nicht um jeden Preis.
Ich kam aber nie auf die Idee zu glauben, daß Bio gesünder für mich ist - aber durchaus besser für die Umwelt.
Allerdings muss man (leider und mittlerweile) auch darauf achten woher die Ware kommt - Bio aus Fernost verbraucht am Ende mehr Ressourcen als Konventionell vom Bauern vor Ort.
Also Hirn einschalten beim Einkauf: am liebsten Lokal und Bio, zweite Wahl: Lokal und Konventionell.

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forkeltiface 04.09.2012, 05:04
56. optional

Wenn sowas nur einmal über die Risiken, Vor,- und Nachteile der Kernenergie im Vergleich zu anderen Energieerzeugungen gemacht werden würde ... dann eine Fakten basierte Abwägung statt fände ... Wir hätten bei Fahrten über ländliche Gebiete endlich wieder einen freien Blick auf den Horizont ...
Aber ideologiefrei Wissenschaftler können wohl eher in England als in Deutschland veröffentlichen.

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carolane 04.09.2012, 05:04
57. Grüne Seifenblasen

Bio, Homöopathie, Gen-Essen, Waldsterben, Kernkraft usw. Überall platzen die grünen Seifenblasen beim genaueren hinschauen.

Kein Massensterben bei Kernkraft. Das Waldsterben ist selbst gestorben. Gen-Essen ist die Hoffnung der dritten Welt. Homöopathie ist der Größte Arzneimittelbetrug der jüngeren Geschichte. Und Bio? Schlimmste Geldmacherei ohne jeglichen Nutzen.

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forkeltiface 04.09.2012, 05:06
58.

"Kernziel der Öko-Landwirtschaft sei es vielmehr, die Umwelt zu erhalten. "

Auch da sieht es nicht gut aus. Es wird mehr Fläche und mehr Wasser für weniger Nahrungserzeugung verbraucht - was "erhält" da die Umwelt?

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Treborsson 04.09.2012, 05:24
59. Wunderbar

ist diese Meldung. Wird jetzt doch endlich mal nachhaltig bewiesen, dass die Bioproduzenten nichts anderes tun, als einen teueren Ablasshandel zu betreiben. Wird auch Zeit. Den von den Biolobby-Missionaren in mittelalterlich geistige Abhängigkeit gezwungenen, wehrlosen Gläubigen ist die Erlösung nahe. Für den oder die Gläubigen ist ein Gebet vor der Mahlzeit zu sprechen also billiger und mindestens so wirksam. Dem von der Bioreligion nicht infizierten Verstand, hat die Logik es immer schon gesagt. Das Problem ist nun, wie sag ich's meinem Kinde und was mach ich mit dem vielen, eingespartem Geld?

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